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Das sind die Blinks zu

Abschied von der Erde

Die Zukunft der Menschheit

Von Michio Kaku
15 Minuten
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Abschied von der Erde: Die Zukunft der Menschheit von Michio Kaku

Verschiedene negative Entwicklungen wie Klimawandel und Überbevölkerung könnten bedeuten, dass uns langfristig der Abschied von der Erde (2019) bevorsteht. Aber wäre es überhaupt möglich, auf einem anderen Planeten als der Erde zu überleben? Diese visionären Blinks beleuchten die größten Herausforderungen der interstellaren Raumfahrt und eines möglichen Lebens im All. Sie zeigen, wie Forscher und zukunftsorientierte Unternehmen diese Probleme lösen wollen und wie realistisch ihre ambitionierten Pläne sind.

  • Alle, die sich für die Zukunft der Menschheit interessieren
  • Fans von Raumfahrt und Astrophysik
  • Jeder, der sich fragt, ob wir eines Tages wirklich im All leben könnten

Michio Kaku ist Zukunftsforscher und Professor für theoretische Physik an der City University of New York. Er gilt als einer der bekanntesten Physiker weltweit und hat zahlreiche erfolgreiche Fachbücher wie Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes (2014) und Die Physik der Zukunft (2012) veröffentlicht. Außerdem ist er besonders in seiner Rolle als visionärer Vordenker gefragt – er arbeitet als Wissenschaftskorrespondent beim US-Fernsehsender CBS und tritt regelmäßig in wissenschaftlichen Radio- und TV-Sendungen auf.

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Abschied von der Erde

Die Zukunft der Menschheit

Von Michio Kaku
  • Lesedauer: 15 Minuten
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Abschied von der Erde: Die Zukunft der Menschheit von Michio Kaku
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Verschiedene negative Entwicklungen wie Klimawandel und Überbevölkerung könnten bedeuten, dass uns langfristig der Abschied von der Erde (2019) bevorsteht. Aber wäre es überhaupt möglich, auf einem anderen Planeten als der Erde zu überleben? Diese visionären Blinks beleuchten die größten Herausforderungen der interstellaren Raumfahrt und eines möglichen Lebens im All. Sie zeigen, wie Forscher und zukunftsorientierte Unternehmen diese Probleme lösen wollen und wie realistisch ihre ambitionierten Pläne sind.

Kernaussage 1 von 9

Die Wissenschaft ist schon seit über einem Jahrhundert von der Raumfahrt fasziniert.

Raumfahrt. Raketen. Das klingt gleich immer irgendwie nach nerdiger Forschung, Kinderspielzeug oder Science-Fiction-Filmen. Lass dich von diesem Eindruck nicht täuschen: Die Raumfahrt wird eines Tages eine wichtige Rolle für die Zukunft unserer Spezies spielen. Und sie fasziniert die Menschheit schon seit über einem Jahrhundert.

1903 stellte der russische Wissenschaftler Konstantin Tsiolkovsky eine mathematische Gleichung auf: Wenn der Mensch die Fluggeschwindigkeit einer Rakete verdoppeln wollte, musste er die Menge des nötigen Treibstoffs exponentiell erhöhen. Mit dieser Gleichung konnte man schon damals berechnen, wie viel Treibstoff man für einen Flug zum Mond oder gar dem Mars benötigen würde.

Tsiolkovskys Arbeit bereitete das Fundament für die bahnbrechende Forschung des US-amerikanischen Wissenschaftlers Robert Goddard, der die Raketentechnik gleich mit mehreren Erfindungen voranbrachte. Er schlug nicht nur erstmals vor, flüssigen statt festen Treibstoff für den Raketenantrieb zu verwenden, sondern entwickelte auch die revolutionäre Technik der Stufenrakete. Diese Art von Flugkörper wird bis heute eingesetzt: Dabei werden leere Treibstofftanks und nicht mehr benötigte Triebwerke abgeworfen, um die Effizienz der verbleibenden Triebwerke zu steigern.

In den 1940er-Jahren folgte dann die bedeutende Pionierarbeit des jungen deutschen Raketenforschers Wernher von Braun. Von Braun hatte gerade sein Ingenieurdiplom erlangt, als die Nazis Deutschland militarisierten. Da er sich weniger für Politik als vielmehr für Technik interessierte, nahm er die großzügigen Fördergelder und Karriereangebote der neuen Reichsregierung an.

Die NSDAP trieb ein gigantisches Aufrüstungsprogramm voran und machte ihn 1937 zum technischen Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenemünde. Von Braun wurde zum führenden Kopf eines ehrgeizigen Raketenbauprogramms, das den Einsatz der besten Forscher des Landes und üppiger Ressourcen erforderte. Dort wurde in den folgenden Jahren die erste einsatzfähige Großrakete mit Flüssigkeitstriebwerk entwickelt, die auf Bodenziele abgefeuert werden konnte.

Im Zweiten Weltkrieg bekamen alliierte Städte wie London und Antwerpen die zerstörerische Kraft der Rakete zu spüren, die von den Nazis als Vergeltungswaffe 2 oder kurz V2 bezeichnet wurde. V2 flog mit mehr als dreifacher Schallgeschwindigkeit und konnte nicht von der gegnerischen Luftabwehr abgefangen werden. Damit war sie eine tödliche Kriegswaffe, die bahnbrechende Rekorde in der Raketentechnik aufstellte.

Erst als von Braun mit eigenen Augen sah, wie seine Rakete von Gefangenen in Konzentrationslagern gebaut wurde, begriff er seinen tödlichen Beitrag zur faschistischen Kriegsmaschinerie. Er tat sein Bedauern darüber öffentlich kund und wurde dafür von der Gestapo festgenommen.

Der Zweite Weltkrieg ging blutig zu Ende, bedeutete aber nicht das Aus der Raketentechnik. Diese sollte noch jahrzehntelang im Mittelpunkt internationaler Rivalitäten stehen.

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