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Glaub nicht alles, was du denkst

Wie du deine Denkfehler entlarvst und endlich freie Entscheidungen triffst

By Alexandra Reinwarth
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Glaub nicht alles, was du denkst: Wie du deine Denkfehler entlarvst und endlich freie Entscheidungen triffst by Alexandra Reinwarth

Eigentlich wissen wir, was uns guttut: weniger Netflix schauen, weniger Süßes essen, mehr Bewegung, mehr Zeit mit Freunden verbringen. Aber trotzdem machen wir es nicht. Warum? Weil in unserem Kopf ein Clown wohnt, der sich gern in den Vordergrund spielt und unser rationales Denken zum Statisten macht. In den Blinks zu Glaub nicht alles, was du denkst (2019) erklären wir, was dieser Clown ist und wie du ihn in den Griff bekommst, sodass du endlich bessere Entscheidungen triffst.

  • Glückssucher 
  • Frustrierte Selbstoptimierer
  • Alle, die bessere Entscheidungen treffen wollen

Alexandra Reinwarth ist Bestseller-Autorin und widmet sich in ihren humorvollen Sachbüchern den großen und kleinen Fragen auf dem Weg zu einem besseren Leben. Seit dem Jahr 2000 lebt sie mit ihrer Familie in Spanien. Zu ihren bekanntesten Büchern gehören Am Arsch vorbei geht auch ein Weg und Das Glücksprojekt.

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Glaub nicht alles, was du denkst

Wie du deine Denkfehler entlarvst und endlich freie Entscheidungen triffst

By Alexandra Reinwarth
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Glaub nicht alles, was du denkst: Wie du deine Denkfehler entlarvst und endlich freie Entscheidungen triffst by Alexandra Reinwarth
Synopsis

Eigentlich wissen wir, was uns guttut: weniger Netflix schauen, weniger Süßes essen, mehr Bewegung, mehr Zeit mit Freunden verbringen. Aber trotzdem machen wir es nicht. Warum? Weil in unserem Kopf ein Clown wohnt, der sich gern in den Vordergrund spielt und unser rationales Denken zum Statisten macht. In den Blinks zu Glaub nicht alles, was du denkst (2019) erklären wir, was dieser Clown ist und wie du ihn in den Griff bekommst, sodass du endlich bessere Entscheidungen triffst.

Key idea 1 of 8

Unser Gehirn verbiegt die Wirklichkeit, damit wir uns gut fühlen können. 

Stehen bei dir auch zwanzig Paar Schuhe im Regal? So viele Treter braucht doch kein Mensch. Wieso spendest du nicht einige? Wahrscheinlich fällt dir jetzt direkt ein, warum das nicht geht und warum du die Schuhe brauchst, die ja alle für unterschiedliche Anlässe gedacht sind. Und schon ertappen wir das Gehirn bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen: Es bastelt nachträglich rationale Begründungen für Entscheidungen, die wir rein emotional getroffen haben.

Unser Gehirn erfindet permanent Geschichten, um unser Handeln zu erklären. Dabei kommt es ihm nicht allzu sehr auf die Wahrheit an. Sein Ziel ist es, uns von unangenehmen Gefühlen zu befreien, die durch kognitive Dissonanz entstehen, also wenn wir anders handeln, als es uns der Verstand einflüstert.

Sie entsteht nicht nur, wenn wir mehr Schuhe im Schrank haben, als wir zwingend bräuchten oder als dem Portemonnaie guttut, sondern generell immer dann, wenn unser Handeln nicht mit unseren Überzeugungen übereinstimmt.

Wie schlimm findest du es, dass in Deutschland Millionen von Menschen obdachlos sind? Und, tust du etwas, dass sich die Lage ändert? Wenn deine Antwort „Nein“ lautet, spürst du jetzt, wie sich kognitive Dissonanz anfühlt. Aber vielleicht ist dein Gehirn auch besonders schnell und sammelt bereits Argumente: „Obdachlos? Es kann doch jeder Hartz IV beantragen. In Deutschland muss niemand auf der Straße leben. Vielleicht wollen diese Menschen es auch einfach so.“ Damit ist deine Welt wieder in Ordnung und du darfst dich weiter gut fühlen.

Es spielt auch keine Rolle, ob die Fakten gegen dich stehen. Bestes Beispiel: Sport. Du weißt, dass du dringend von der Couch hochkommen und dich bewegen musst. Aber da ist dieser innere Clown, der dir einredet, dass du dich doch gesund ernährst, das muss genug sein. Und überhaupt: Jeder muss irgendwann sterben.

Das Problem: Wenn du zu oft auf diesen Clown hörst, schadest du dir. Und zwar nicht nur, weil du hin und wieder zu viel Geld für Schuhe ausgibst oder ein paar Kilos zu viel auf die Waage bringst, sondern weil du dank deiner Ausreden nie anfängst, etwas zu verändern. So hält dich dein innerer Clown vom Sparen ab und bringt dich dazu, deine Gesundheit Jahr für Jahr mehr zu ruinieren. Trotz alledem ist er eine Instanz, auf die du nicht verzichten willst ‒ wie du später noch sehen wirst.

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