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Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge

Wie wir andere täuschen – und uns selbst am meisten

By Dan Ariely
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Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge: Wie wir andere täuschen – und uns selbst am meisten by Dan Ariely

So gut wie jeder hält sich für einen ehrlichen Menschen. Dabei schummeln, tricksen und betrügen wir, was das Zeug hält, im Großen wie im Kleinen. Die Blinks zu Dan Arielys Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge (2012) erklären dir, warum wir so häufig unehrlich sind – und weshalb wir dabei weniger rational vorgehen, als man vermuten könnte.

  • Alle, die sich für ehrlich und vernünftig halten
  • Menschen, die mit Lügnern zu tun haben
  • Jeder, der mehr über die Psychologie der Unvernunft erfahren will

Dan Ariely arbeitet als Professor für Psychologie und Verhaltensökonomik an der Duke University. Zu seiner Forschung über die Psychologie der Irrationalität hat er die Bestseller Denken hilft zwar, nützt aber nichts und Fühlen nützt nichts, hilft aber verfasst.

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Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge

Wie wir andere täuschen – und uns selbst am meisten

By Dan Ariely
  • Read in 15 minutes
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  • Contains 9 key ideas
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Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge: Wie wir andere täuschen – und uns selbst am meisten by Dan Ariely
Synopsis

So gut wie jeder hält sich für einen ehrlichen Menschen. Dabei schummeln, tricksen und betrügen wir, was das Zeug hält, im Großen wie im Kleinen. Die Blinks zu Dan Arielys Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge (2012) erklären dir, warum wir so häufig unehrlich sind – und weshalb wir dabei weniger rational vorgehen, als man vermuten könnte.

Key idea 1 of 9

Unehrlichkeit ist in unserer Gesellschaft gang und gäbe.

Egal, ob es um die Steuerhinterziehung großer Manager oder den Ehebruch-Skandal eines Prominenten geht – wenn wir vom Lügen und Betrügen reden, sind es meist die anderen. Uns selbst hingegen halten wir oft für lupenreine Moralisten. Die Wahrheit aber ist: Wir alle mogeln hier und da. Und auch kleine Lügen können große Folgen haben.

Das bekam zum Beispiel ein kleiner Souvenirladen im Kennedy Center in Washington, D.C. zu spüren. Obwohl das Geschäft brummte, fehlten in der Bilanz am Ende des Jahres etwa 150.000 Dollar. Die Vermutung: Unter dem Kreis der freiwilligen Mitarbeiter müsse sich ein Betrüger im großen Stil selbst bereichern. Schwierig war das nicht, denn man führte das Geschäft mit einer einfachen Geldkassette, also fast schon wie am Flohmarkt-Stand. Nach einiger Zeit ertappte man tatsächlich auch einen Mitarbeiter und entließ ihn auf der Stelle.

Doch obwohl der Dieb nun entlassen war, verschwanden immer noch große Geldsummen. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass nicht ein einzelner Dieb das Geld abzwackte, sondern eine ganze Reihe von Mitarbeitern regelmäßig in die Kasse griff. Sie entwendeten allesamt zwar nur winzige Beträge – in der Summe aber haben sie fast das Geschäft ruiniert.

Noch viel fatalere Konsequenzen hatte solch betrügerisches Verhalten im Fall des US-amerikanischen Energieriesen Enron, der jahrelang seine Zahlen mit kreativen Buchhaltungstechniken manipuliert hatte. Fast alle Angestellten waren an dem massiven Betrug beteiligt. Unterstützt wurden sie dabei auch regelmäßig von unzähligen Beratern, Rating-Agenturen und selbst dem Vorstand, auch wenn die Hilfe in diesem Fall nur darin bestand, die offensichtlichen Missstände zu übersehen. Letztendlich war das Fundament der Firma ein gewaltiges Lügenkonstrukt. Als das 2001 schließlich zusammenbrach und die Wahrheit an die Öffentlichkeit gelangte, kam jede Hilfe zu spät.

Das Faszinierende dabei: Die Enron-Mitarbeiter waren ja nicht allesamt geborene Betrüger und Psychopathen, sondern ganz normale Menschen. Es waren eben die Umstände, die sie dazu veranlassten, im großen Stil zu fälschen. Das zeigt, dass in jedem von uns ein potenzieller Betrüger steckt. Und dabei gehen wir nicht einmal besonders rational vor, wie wir im nächsten Blink sehen werden.

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