Get the key ideas from

Was heißt schon Talent?

Mozart, Beckham, Federer und das Geheimnis von Spitzenleistungen

By Matthew Syed
15-minute read
Audio available
Was heißt schon Talent?: Mozart, Beckham, Federer und das Geheimnis von Spitzenleistungen by Matthew Syed

Was heißt schon Talent (2010) beleuchtet die Hintergründe von außergewöhnlichen Leistungen – ob im Sport, der Kunst oder sonst wo. Anhand vieler prominenter Beispiele wird gezeigt, dass nicht angeborenes Talent den größten Erfolg ausmacht, sondern vielmehr überdurchschnittliches Training und die richtige Einstellung zu den eigenen Zielen.

  • Menschen mit großen Plänen, die Zweifel haben, ob sie in der Lage sind, diese in die Tat umzusetzen
  • Eltern, die ihren Kindern zur vollen Ausschöpfung ihres Potenzials verhelfen wollen
  • Spitzensportler

Matthew Syed ist Kolumnist für die Times und Sportkommentator für BBC. Zweimal nahm er an den Olympischen Spielen in der Disziplin Tischtennis teil und war fast zehn Jahre lang die englische Nummer Eins. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach mit Preisen ausgezeichnet – u.a. als „Sports Journalist of the Year” von der British Press.

Go Premium and get the best of Blinkist

Upgrade to Premium now and get unlimited access to the Blinkist library. Read or listen to key insights from the world’s best nonfiction.

Upgrade to Premium

What is Blinkist?

The Blinkist app gives you the key ideas from a bestselling nonfiction book in just 15 minutes. Available in bitesize text and audio, the app makes it easier than ever to find time to read.

Discover
3,000+ top
nonfiction titles

Get unlimited access to the most important ideas in business, investing, marketing, psychology, politics, and more. Stay ahead of the curve with recommended reading lists curated by experts.

Join Blinkist to get the key ideas from
Get the key ideas from
Get the key ideas from

Was heißt schon Talent?

Mozart, Beckham, Federer und das Geheimnis von Spitzenleistungen

By Matthew Syed
  • Read in 15 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 9 key ideas
Upgrade to Premium Read or listen now
Was heißt schon Talent?: Mozart, Beckham, Federer und das Geheimnis von Spitzenleistungen by Matthew Syed
Synopsis

Was heißt schon Talent (2010) beleuchtet die Hintergründe von außergewöhnlichen Leistungen – ob im Sport, der Kunst oder sonst wo. Anhand vieler prominenter Beispiele wird gezeigt, dass nicht angeborenes Talent den größten Erfolg ausmacht, sondern vielmehr überdurchschnittliches Training und die richtige Einstellung zu den eigenen Zielen.

Key idea 1 of 9

Intensives Training ist mehr wert als vermeintlich angeborenes Talent.

Traditionell werden in unserer Kultur herausragende persönliche Leistungen mit besseren Erbanlagen, einer göttlichen Eingebung oder Schicksal erklärt. Wunderkinder gelten bei uns als Musterbeispiele dafür, dass es Menschen gibt, denen ein herausragendes Talent in die Wiege gelegt wird. Nehmen wir etwa Mozart, der die Welt mit seinen musikalischen Fertigkeiten bereits im zarten Alter von sechs Jahren vollkommen verzauberte. Mit seiner Genialität – so meinen wir – sei er von Beginn seines Lebens an gesegnet gewesen.

Tatsächlich entspricht diese Annahme jedoch keinesfalls der Wahrheit. Ebenso wie bei anderen vermeintlich als Genies geborenen Wunderkindern gehören Tausende Übungsstunden dazu, um ein solches Talent zu entwickeln. Wissenschaftler fanden heraus, dass bei den meisten Wunderkindern das Training in einem sehr frühen Alter beginnt und die vielen Stunden intensiver Arbeit am eigenen Können innerhalb kürzester Zeit abgeleistet werden.

Als der sechsjährige Mozart durch Europa tourte und für seine außergewöhnlichen Leistungen am Piano gefeiert wurde, hatte er bereits um die 3500 Stunden Musikunterricht absolviert. Im Vergleich zu anderen Pianisten, die ähnlich viel Zeit in Üben investiert hatten, waren seine Auftritte gar nicht so spektakulär. Mozart erbrachte die Leistung nur schon in jungem Alter.

Solch intensives Üben kann jedem überragende Fähigkeiten einbringen. In einer Studie über die Leistungen junger Violinisten zeigte sich, dass ihre Leistungen in direktem Zusammenhang mit der Zeit standen, die sie in ihrer Kindheit und Jugend mit intensivem Üben verbracht hatten. Die Stars unter ihnen hatten im Durchschnitt 10.000 Stunden geübt, die weniger Talentierten dagegen nur rund 4000 Stunden.

Wenn es also kein angeborenes Genie gibt und sich jeder gewöhnliche Mensch durch hartes Training in einen genialen Meister verwandeln kann, steckt dann nicht in jedem von uns ein kleiner Mozart?

Upgrade to continue Read or listen now

Key ideas in this title

Upgrade to continue Read or listen now

No time to
read?

Pssst. Sign up to your secret to success: key ideas from top nonfiction in just 15 minutes.
Created with Sketch.