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Warum Einstein niemals Socken trug

Wie scheinbar Nebensächliches unser Denken beeinflusst

By Christian Ankowitsch
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Warum Einstein niemals Socken trug: Wie scheinbar Nebensächliches unser Denken beeinflusst by Christian Ankowitsch

Warum Einstein niemals Socken trug (2015) ist eine detailreiche Einführung in ein spannendes psychologisches Thema: Wie beeinflussen unser Körper und unsere Umwelt unsere Art zu denken? Mit fundiertem Hintergrundwissen erklärt Christian Ankowitsch, warum wir härter verhandeln, wenn wir unbequem sitzen, warum eine schwere Bewerbungsmappe besser ist als eine leichte und natürlich auch, warum Einstein niemals Socken trug.

  • Psychologieinteressierte, die mehr über die Zusammenhänge von Körper, Kopf und Umwelt erfahren wollen
  • Manager, die wissen möchten, wie das Büromobiliar ihre Verhandlungsziele unterstützen kann
  • Notorische Sockengegner auf der Suche nach guten Argumenten für ihre Abneigung

Christian Ankowitsch ist freier Journalist und war von 1993 bis 2001 Redakteur bei der Zeit. Außerdem moderiert er das Literaturmagazin les.art und den Literaturwettbewerb um den Bachmann-Preis. Er hat bereits zahlreiche Bücher zu spannenden Themen des Alltags veröffentlicht, unter anderem Dr. Ankowitschs Kleiner Seelenklempner und Mach’s falsch, und du machst es richtig.

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Warum Einstein niemals Socken trug

Wie scheinbar Nebensächliches unser Denken beeinflusst

By Christian Ankowitsch
  • Read in 15 minutes
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  • Contains 9 key ideas
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Warum Einstein niemals Socken trug: Wie scheinbar Nebensächliches unser Denken beeinflusst by Christian Ankowitsch
Synopsis

Warum Einstein niemals Socken trug (2015) ist eine detailreiche Einführung in ein spannendes psychologisches Thema: Wie beeinflussen unser Körper und unsere Umwelt unsere Art zu denken? Mit fundiertem Hintergrundwissen erklärt Christian Ankowitsch, warum wir härter verhandeln, wenn wir unbequem sitzen, warum eine schwere Bewerbungsmappe besser ist als eine leichte und natürlich auch, warum Einstein niemals Socken trug.

Key idea 1 of 9

Das Gehirn ist kein isolierter Denkapparat.

Kopfentscheidung, Kopfmensch und verkopft: Wir sehen schon an unserer Sprache, dass unser Kopf, genauer unser Gehirn für das Denken zuständig ist. Die Gefühle verorten wir lieber im Bauch oder im Herzen und gerne sehen wir Kopf und Körper als Widersacher. Der eine will abnehmen, der andere Schokolade.

Dabei stellen wir uns unser Gehirn meistens wie eine Rechenmaschine vor, die völlig isoliert vom Rest des Körpers seine Arbeit tut. Wir müssen nur ein paar Informationen eingeben und schon bekommen wir das Ergebnis geliefert, ganz egal, was um uns herum passiert.

Das ist Unsinn. Tatsächlich geistert der Irrglaube, dass Körper und Geist zwei getrennte Bereiche sind, schon seit Jahrhunderten durch die Philosophie und hat so manch seltsame Handlungen inspiriert. In der europäischen Philosophie legte René Descartes den Grundstein dafür. Er behauptete vor fast 400 Jahren, dass Körper und Geist unabhängig voneinander seien. Er war der Meinung, dass wir unserem Körper nicht vertrauen dürfen, da rationale und richtige Entscheidungen unserem Kopf vorbehalten seien.

So kam wohl der Pathologe Thomas Harvey, als er Einsteins Gehirn untersuchte, auch auf die Idee, dort die Erklärung für sein Genie zu finden. Aber es stellte sich heraus, dass Einsteins Gehirn genau so gewöhnlich war wie jedes andere – es wog sogar 145 Gramm weniger als der Durchschnitt!

Obwohl mittlerweile bewiesen ist, dass Kopf und Körper nur gemeinsam denken können, unterschätzen wir immer noch regelmäßig die Rolle des Körpers. Unser Gehirn braucht den Körper nicht nur, um mit Sauerstoff und Wahrnehmungen versorgt zu werden, sondern auch, um unsere Welt zu begreifen.

Anstatt Einsteins Gehirn zu untersuchen, hätte Thomas Harvey vielleicht lieber darauf achten sollen, was Einstein mit seinem Körper gemacht hat. So war er z.B. begeisterter Segler und passionierter Geigenspieler. Und außerdem hatte er die seltsame Angewohnheit, niemals Socken zu tragen. Ob das seine Genialität erklären kann?

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