Join Blinkist to get the key ideas from
Get the key ideas from
Get the key ideas from

So kriege ich alles in den Griff

Selbstmanagement im Alltag

By David Allen
  • Read in 15 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 9 key ideas
Upgrade to Premium Read or listen now
So kriege ich alles in den Griff by David Allen
Synopsis

In So kriege ich alles in den Griff gewährt David Allen einen Einblick in seine revolutionäre Methode für mehr Produktivität und erklärt, wie du es schaffst, dich auf wirklich spannende und lohnende Projekte zu konzentrieren. Dazu gehören nicht nur ein ordentlicher Schreibtisch und ein aufgeräumter Kopf, du musst auch all die Dinge loswerden, die dich aufhalten.

Key idea 1 of 9

Wer kreativ sein will, braucht einen freien Kopf.

Jeder von uns kennt diese Aufgaben, die so anspruchslos sind, dass wir nebenbei fernsehen könnten: ein Formular ausfüllen, ein Protokoll schreiben oder den hundertsten Anruf mit der gleichen Frage entgegennehmen. Kreativität ist das Gegenteil davon. Kreativ zu sein, heißt nicht etwa, ziellos bunte Dinge zu malen und zu basteln – dahinter verbirgt sich eine anstrengende Denkleistung.

Denn Kreativität bedeutet, Probleme auf eine neue Weise zu lösen. Stell dir beispielsweise jemanden vor, der die Story für eine Fernsehserie schreibt. „Ist ja einfach“, denken wir da vielleicht, „ein bisschen Fantasie und der Rest ergibt sich von allein“. Das ist jedoch weit gefehlt. Der Autor muss extrem viele Faktoren berücksichtigen: Alle Charaktere müssen sich auf eine interessante Art entwickeln. Am Ende jeder Folge muss es eine Szene geben, die erst in der nächsten Folge aufgelöst wird. Es darf nicht zu viele Drehorte geben, da es sonst zu teuer wird. Es muss eine bestimmte eigene Bildsprache geben, beispielsweise könnte es regnen, während etwas Trauriges passiert, und noch vieles mehr. Zudem muss der Autor zu vielen Ereignissen Hintergrundinformationen recherchieren, damit die Story plausibel bleibt.

Wer kreativ ist, muss generell viele Dinge gleichzeitig beachten. Um zu veranschaulichen, wie wir diese Leistung erbringen, können wir uns unser Gehirn wie einen Computer mit begrenztem Arbeitsspeicher vorstellen. Dieser Speicher enthält alles, was kurz- bis mittelfristig wichtig ist: von kleinen Alltagsaufgaben bis hin zu großen kreativen Ideen. Wenn wir den ganzen Tag über daran denken müssen, abends noch Milch, Tomaten, Käse, Brot und Toilettenpapier zu kaufen, vorher ein Rezept in der Apotheke einzulösen und zu Hause mit einer Freundin zu telefonieren, sind wir vermutlich weniger kreativ, als wir sein könnten. Denn unser Gehirn ist nur in der Lage, eine bestimmte Anzahl an Informationen gleichzeitig zu verarbeiten.

Also ist der erste Schritt zu kreativen Problemlösungen, den Kopf freizukriegen, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können.

Upgrade to continue Read or listen now

Key ideas in this title

Upgrade to continue Read or listen now

Learn more, live more

Sign up now to learn and grow every day with the key ideas from top nonfiction and podcasts in 15 minutes.