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Intimität und Verlangen

Sexuelle Leidenschaft in dauerhaften Beziehungen

By Dr. David Schnarch
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Intimität und Verlangen by Dr. David Schnarch

Diese Blinks zu David Schnarchs Intimität und Verlangen (2009) erklären, warum es in allen Langzeitbeziehungen zu Problemen mit dem sexuellen Verlangen kommt. Sie erklären, warum es ganz normal ist, dass die Lust im Laufe der Jahre abnimmt und ein Partner mehr will als der andere. Sie beschreiben diese Zwickmühle als Chance und zeigen, wie ihr das Feuer eurer Liebe neu entfacht.

  • Liebende auf der Suche nach wertvollen Beziehungstipps
  • Paare, die ihre sexuellen Probleme überwinden wollen
  • Partner, die ihre Verbindung zueinander vertiefen möchten

Dr. David Schnarch (1946–2020) war ein weltweit anerkannter Psychologe sowie Paar- und Sexualtherapeut. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu den Themen Intimität und Sexualität in dauerhaften Beziehungen, darunter den Bestseller Die Psychologie sexueller Leidenschaft. Sein innovativer therapeutischer Ansatz half bereits unzähligen Paaren, ihre Leidenschaft wiederzubeleben.

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Intimität und Verlangen

Sexuelle Leidenschaft in dauerhaften Beziehungen

By Dr. David Schnarch
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Intimität und Verlangen by Dr. David Schnarch
Synopsis

Diese Blinks zu David Schnarchs Intimität und Verlangen (2009) erklären, warum es in allen Langzeitbeziehungen zu Problemen mit dem sexuellen Verlangen kommt. Sie erklären, warum es ganz normal ist, dass die Lust im Laufe der Jahre abnimmt und ein Partner mehr will als der andere. Sie beschreiben diese Zwickmühle als Chance und zeigen, wie ihr das Feuer eurer Liebe neu entfacht.

Key idea 1 of 9

Einer will immer mehr

Was verstehst du unter einer guten Liebesbeziehung? Du denkst vermutlich an ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen zwei charakterlich und körperlich kompatiblen Menschen. Vielleicht stellst du dir auch vor, dass sie ein rundum funktionierendes Sexleben haben. Doch spätestens hier wird es heikel.

Für viele Menschen ist Sex ein Gradmesser für die Gesundheit einer Beziehung. Nach dem Motto: In einer guten Beziehung gibt es guten Sex. Und wenn das irgendwann nicht mehr so ist, läuft etwas schief. Dann ist die Liebe zum Scheitern verurteilt.

Aber dieser Mythos basiert auf einer falschen Vorstellung. Denn sexuelles Verlangen ist auf Dauer kein guter Indikator für die Vitalität der Liebe. Tatsächlich gibt es nämlich in jeder Langzeitbeziehung Probleme mit dem sexuellen Verlangen.

David Schnarch formuliert es so: In jeder langfristigen Beziehung gibt es einen High Desire Partner und einen Low Desire Partner. Der High Desire Partner, kurz HDP, verspürt also höheres sexuelles Verlangen als der Low Desire Partner, kurz LDP. Er sehnt sich häufiger nach sexueller Intimität. Aber Obacht! Diese Diskrepanz hat nichts mit biologischen Unterschieden zu tun. Die beiden Positionen sagen nichts über die einzelnen Partner aus – sie existieren nur in Beziehung zueinander.

Nehmen wir an, du sehnst dich im Schnitt einmal in der Woche nach Sex. Wenn deine Partnerin gerne täglich Sex hat, bist du der LDP. Aber wenn sie gerne alle zwei bis drei Wochen Sex hat, bist du der HDP. Die Positionen sind also stets relativ.

Außerdem kann sich die Konstellation im Laufe der Beziehung ändern. Es ist durchaus möglich, dass du nach vielen Jahren als HDP zum Partner mit geringerem Verlangen wirst.

Was dir dieses Wissen bringt? Zunächst einmal die wertvolle Erkenntnis, dass du gut bist, wie du bist. Egal, ob du in deiner Beziehung mehr oder weniger Sex willst als dein Partner – mit dir ist nichts falsch. Weder trägst du irgendeine Art von Schuld noch ist es so, als ob irgendwas mit dir nicht stimme. Deine Rolle als HDP oder LDP definiert sich immer erst durch die Beziehung zu deinem Partner.

Das ist unsere erste wichtige Erkenntnis: Es gibt in jeder Beziehung einen Partner mit höherem Verlangen und einen Partner mit geringerem Verlangen.

Daraus leitet sich eine zweite wertvolle Erkenntnis ab: Die Dynamik zwischen HDP und LDP gibt es in allen Beziehungen. Sie ist nicht nur unvermeidbar, sondern ganz natürlich. In jeder Langzeitbeziehung kommt es irgendwann zu Diskrepanzen im sexuellen Verlangen. Wenn es überhaupt so etwas gibt, ist das ein Gradmesser für die Gesundheit einer Beziehung. Aber es heißt nicht, dass eure Beziehung zum Scheitern verurteilt ist.

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