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Das sind die Blinks zu

Bad Blood

Die wahre Geschichte des größten Betrugs im Silicon Valley

Von John Carreyrou
13 Minuten
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Bad Blood: Die wahre Geschichte des größten Betrugs im Silicon Valley von John Carreyrou

Die Blinks zu Bad Blood (2019) schildern die haarsträubende Insider-Geschichte eines ehrgeizigen Start-ups, das den Bogen der „Fake it till you make it“-Kultur im Silicon Valley überspannte: Theranos versprach der Welt ein tragbares Bluttestgerät – ein Versprechen, das am Ende tatsächlich zu gut klang, um wahr zu sein. Das Biotechnologie-Unternehmen mit Geschäftsführerin Elizabeth Holmes an der Spitze beschwindelte die Medien, prellte Investoren und beschummelte die Behörden. Dies ist die wahre Geschichte des kometenhaften Aufstiegs und tiefen Falls des CEO-Wunderkinds Elizabeth Holmes.

  • Alle, die selbst in einem ambitionierten Start-up arbeiten
  • Fans von Hochstapler-Geschichten
  • Medienexpertinnen und Kenner der Medizinbranche

John Carreyrou ist investigativer Journalist und erhielt für seine u.a. im Wall Street Journal erscheinenden Enthüllungsartikel bereits zwei Pulitzer-Preise. Er deckte den Schwindel um die Firma Theranos auf und verfolgte die Entwicklungen bis zu ihrem bitteren Ende. Zu seinen bisherigen Enthüllungen gehören auch die Berichte über den Fall des französischen Medienunternehmens Vivendi Universal und die amerikanisch-französischen Beziehungen während des Irak-Kriegs.

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Bad Blood

Die wahre Geschichte des größten Betrugs im Silicon Valley

Von John Carreyrou
  • Lesedauer: 13 Minuten
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  • 8 Kernaussagen
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Bad Blood: Die wahre Geschichte des größten Betrugs im Silicon Valley von John Carreyrou
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Die Blinks zu Bad Blood (2019) schildern die haarsträubende Insider-Geschichte eines ehrgeizigen Start-ups, das den Bogen der „Fake it till you make it“-Kultur im Silicon Valley überspannte: Theranos versprach der Welt ein tragbares Bluttestgerät – ein Versprechen, das am Ende tatsächlich zu gut klang, um wahr zu sein. Das Biotechnologie-Unternehmen mit Geschäftsführerin Elizabeth Holmes an der Spitze beschwindelte die Medien, prellte Investoren und beschummelte die Behörden. Dies ist die wahre Geschichte des kometenhaften Aufstiegs und tiefen Falls des CEO-Wunderkinds Elizabeth Holmes.

Kernaussage 1 von 8

Elizabeth Holmes hatte eine brillante Idee, die die medizinische Diagnostik revolutionieren sollte.

Viele Menschen fürchten sich vor Arztbesuchen. Ein wichtiger Grund dafür sind: Nadeln. Genau diese Angst inspirierte Elizabeth Holmes zu einer bahnbrechenden Idee. Sie wollte ein knopfgroßes Abnahmegerät mit winzigen Mikronadeln entwickeln, das lediglich einen einzigen Tropfen Blut benötigt, um eine Reihe medizinischer Diagnosen zu liefern. 

Die Idee klang so simpel und überzeugend wie alle großen Innovationen. Wenn sie es schaffte, ein solches Gerät zu entwickeln, wären die Tage der zentimeterlangen Nadeln gezählt, die sich die Menschen in ihre Armbeugen rammen lassen mussten. Sie hätten trotzdem rund um die Uhr die Möglichkeit, in Echtzeit ihre Blutwerte zu kontrollieren.

2004 war Elizabeth Holmes bereit, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Gemeinsam mit Shaunak Roy, einem Kommilitonen von der Stanford University, gründete sie das Unternehmen Theranos, um die medizinische Diagnostik zu revolutionieren. Kurz darauf stellten die beiden Jungunternehmer jedoch fest, dass ihre Mikronadeln schlichtweg nicht genug Blut aus der Haut beförderten, und mussten ihre ursprüngliche Idee überarbeiteten.

Ihr neuer Plan bestand in der Entwicklung einer flachen, kreditkartengroßen Kartusche, die den Patienten mithilfe eines kleinen Abnahmestifts wenige Tropfen Blut entnahm. Die Kartusche sollte dann in das Eingabefach eines Diagnosegeräts gelegt werden, das in etwa die Größe eines Toasters hatte. Dieses Gerät würde das Blut anschließend in einer ganzen Reihe von chemischen Verfahren auf nicht weniger als 240 weit verbreitete Leiden überprüfen – von Vitamin-D-Mangel über Herpes bis hin zu Aids.

Die Idee war revolutionär: Wenn Theranos es fertigbrächte, das Gerät zu bauen, würde das die Welt der Medizin auf den Kopf stellen. Millionen von Menschen hätten damit direkten Zugang zu einer zuverlässigen Diagnosemethode.

Das Gründerduo fing an, groß zu denken. Holmes und Roy stellten sich eine Welt vor, in der jeder Mensch ein Theranos-Gerät zu Hause hätte. Die selbstverantwortliche Frühdiagnostik würde unzählige Leben retten. Die Maschine würde Werte wie den Hormonspiegel überwachen und diese stündlich oder täglich an Ärzte übermitteln, die den Patienten sagen könnten, ob sie eine Pille einnehmen oder doch den Krankenwagen rufen sollen.

Das Gerät würde zuverlässige medizinische Diagnosen auch für einkommensschwache Menschen verfügbar machen. Immerhin würde ein Großteil der horrenden Kosten für Ärzte, Praxisräume und Krankenschwestern einfach wegfallen. Stattdessen könnte jeder Mensch seine Blutwerte unkompliziert zum Preis von zehn oder zwanzig Dollar auswerten lassen. 

Man könnte die Geräte sogar problemlos in Kriegs- oder Krisengebiete schicken und z.B. einem Feldkrankenhaus nach einer Naturkatastrophe zur Verfügung stellen. Die Möglichkeiten schienen endlos. Aber Theranos Ziele waren etwas zu hoch gesteckt …

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