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Verletzlichkeit macht stark

Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden

By Brené Brown
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Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden by Brené Brown

Die Blinks zu Verletzlichkeit macht stark (2012) erklären den destruktiven Einfluss, den Schamgefühl auf unser Leben hat, und wie wir dagegen vorgehen können: Indem wir unsere eigene Verletzlichkeit akzeptieren und uns öffnen, beugen wir der Gefahr vor, uns aus Scham abzukapseln. Die Blinks liefern wertvolle Anweisungen, wie die neue Verletzlichkeit unser Verhalten in den verschiedenen Bereichen des Lebens positiv beeinflusst und alle Beteiligten davon profitieren können.

  • Alle, die mutiger leben wollen
  • Menschen, die sich nach tiefergehenden Beziehungen sehnen
  • Führungspersönlichkeiten, die eine bessere Arbeitskultur schaffen wollen

Brené Brown ist eine renommierte Professorin der Sozialarbeit an der Universität Houston und forscht seit mehr als zehn Jahren zu Scham und Verletzlichkeit. Verletzlichkeit macht stark und ihre anderen Werke zum Thema, z.B. Die Gaben der Unvollkommenheit (2010), haben ihr internationale Bekanntheit verschafft.

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Verletzlichkeit macht stark

Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden

By Brené Brown
  • Read in 16 minutes
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  • Contains 10 key ideas
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Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden by Brené Brown
Synopsis

Die Blinks zu Verletzlichkeit macht stark (2012) erklären den destruktiven Einfluss, den Schamgefühl auf unser Leben hat, und wie wir dagegen vorgehen können: Indem wir unsere eigene Verletzlichkeit akzeptieren und uns öffnen, beugen wir der Gefahr vor, uns aus Scham abzukapseln. Die Blinks liefern wertvolle Anweisungen, wie die neue Verletzlichkeit unser Verhalten in den verschiedenen Bereichen des Lebens positiv beeinflusst und alle Beteiligten davon profitieren können.

Key idea 1 of 10

Sich zu schämen, ist menschlich – und dennoch schadet es uns.

Jeder von uns hat sich schon einmal geschämt. Wir wissen, dass unser Schamgefühl mit dem zu tun hat, was andere über uns denken und wie wir dies in Beziehung zu uns selbst setzen. Aber tatsächlich verbirgt sich dahinter noch viel mehr. Scham hängt mit einem menschlichen Grundbedürfnis zusammen: dem nach Beziehungen, Liebe und Zugehörigkeit.

Wir sind soziale Tiere – Gesellschaft von anderen ist für uns lebensnotwendig. Schon bei unseren steinzeitlichen Vorfahren drehte sich alles darum, Teil einer Gruppe zu sein: Wer dazugehörte, konnte Hilfe im täglichen Überlebenskampf und Schutz vor Angreifern erwarten. Wenn wir hingegen sozial abgeschottet sind, leiden wir darunter. Und wie Neurowissenschaftler bewiesen haben, verstärken chemische Vorgänge in unserem Gehirn diesen Schmerz sogar noch.

Hier kommt Scham ins Spiel: Sobald wir das Gefühl haben, dass wir der Erfüllung unserer sozialen Bedürfnisse nicht würdig sind, beginnen wir, uns zu schämen. Wer wir sind oder was wir tun, reicht dann unserer Ansicht nach für Liebe und Beziehungen nicht aus – wir haben das Gefühl, sie nicht „verdient” zu haben. Dieses Selbstbild kommt zustande, wenn wir nicht mehr davon ausgehen, als Mensch einen grundsätzlichen, unbedingten Wert zu haben, sondern diesen an bestimmten Kriterien messen, die wir zu erfüllen haben.

Ein gutes Beispiel für diesen Zusammenhang von Selbstwertgefühl und Scham liefern uns solche Situationen, in denen wir anderen etwas von uns Geschaffenes präsentieren, also z.B. einen selbstgeschriebenen Text oder ein selbstgemaltes Bild. Wenn wir etwas produzieren, machen wir oftmals unbewusst unseren Selbstwert an dem Wert des Produkts fest und beziehen dementsprechend Kritik daran auch auf uns selbst. Wir sind nicht in der Lage, unseren Selbstwert davon zu trennen und fürchten uns deshalb vor Kritik und Ablehnung. Kommt es aber zu genau dieser Zurückweisung, empfinden wir Scham.

Scham ist ein sehr schädliches Gefühl. Aus Angst vor der Scham scheuen wir uns oft, etwas überhaupt zu versuchen und kapseln uns so immer mehr ab. Weil wir befürchten, zur Zielscheibe von Kritik zu werden und dann unserer Scham ausgeliefert zu sein, halten wir uns lieber von vornherein zurück und beobachten das bunte, aufregende Leben anderer unbeteiligt aus sicherer Distanz.

Die Autorin fand in ihren Studien unter anderem heraus, dass Schamgefühl uns auch den Glauben daran nimmt, dass wir uns selbst und unsere Leistungen verbessern können. Der wissenschaftliche Konsens besagt: Scham wirkt sich negativ und destruktiv auf unser Leben aus und hat keine nachgewiesenen positiven Effekte.

Sich ab und an zu schämen, ist zwar natürlich – dass sich dieses Gefühl aber so massenhaft in unserer Gesellschaft ausgebreitet hat, ist alles andere als selbstverständlich. Wie konnte es dazu kommen?

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