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Kurze Antworten auf große Fragen

Stephen Hawkings Vermächtnis

By Stephen Hawking
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Kurze Antworten auf große Fragen by Stephen Hawking

Woher kommen wir? Warum sind wir hier? Wohin gehen wir? Der berühmte Astrophysiker Stephen Hawking gab bis zu seinem Tod im Frühjahr 2018 ebenso geniale wie Kurze Antworten auf große Fragen (2018). Diese Blinks unternehmen eine lange Reise, beginnend bei einigen der größten Entdeckungen der Wissenschaftsgeschichte bis in die Zukunft des Universums. Sie geben Antworten auf acht der größten Fragen unserer Zeit: von der Frage nach einem Schöpfer über die Gefahren einer superintelligenten KI bis zur Kolonialisierung des Weltraums.

  • Alle, die wissen möchten, was vor dem Urknall passierte
  • Neugierige, die sich fragen, was schwarze Löcher wirklich sind
  • Besorgte Menschen, die sich Gedanken über die Risiken des technologischen Fortschritts machen

Stephen Hawking war ein britischer theoretischer Physiker sowie Astrophysiker und über 30 Jahre lang Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der University of Cambridge. Er gilt weithin als einer der herausragendsten Wissenschaftler und Denker seiner Generation. Er starb im März 2018 an den Folgen einer langjährigen Lateralsklerose.

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Kurze Antworten auf große Fragen

By Stephen Hawking
  • Read in 15 minutes
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Kurze Antworten auf große Fragen by Stephen Hawking
Synopsis

Woher kommen wir? Warum sind wir hier? Wohin gehen wir? Der berühmte Astrophysiker Stephen Hawking gab bis zu seinem Tod im Frühjahr 2018 ebenso geniale wie Kurze Antworten auf große Fragen (2018). Diese Blinks unternehmen eine lange Reise, beginnend bei einigen der größten Entdeckungen der Wissenschaftsgeschichte bis in die Zukunft des Universums. Sie geben Antworten auf acht der größten Fragen unserer Zeit: von der Frage nach einem Schöpfer über die Gefahren einer superintelligenten KI bis zur Kolonialisierung des Weltraums.

Key idea 1 of 9

Das Universum wird von gewaltigen Kräften beherrscht, nicht von einem schöpferischen Wesen.

Warum sind wir hier? Woher kommen wir? Warum sind die Dinge so, wie sie sind?

Sowohl die Wissenschaften als auch die Religionen versuchen seit jeher, Antworten auf diese fundamentalen Fragen des Lebens zu geben. Beide gelangen zu radikal unterschiedlichen Schlüssen. Für die einen ist das Leben wenig mehr als ein Zufallsprodukt, für die anderen das Meisterwerk eines omnipotenten Schöpfers. Kein Wunder also, dass beide seit Jahrhunderten im Dauerstreit stehen.

All diese Fragen sind Ausdruck des menschlichen Drangs, das Universum verstehen zu wollen. Die ersten komplexeren Erklärungsversuche waren religiös. Phänomene wie Blitze, Stürme und Eklipsen mussten das Werk übernatürlicher Götter sein. Inzwischen sind wir zu einem rationaleren Ansatz gelangt: Das Universum gleicht einer gigantischen Maschine, deren Abläufe von unerschütterlichen Gesetzmäßigkeiten bestimmt werden.

Nehmen wir das Beispiel Tennis: Die Flugbahn des gelben Filzballs lässt sich mithilfe der natürlichen Gesetze der Schwerkraft und Bewegung millimetergenau vorhersagen. Da gibt es keine Anomalien. Keine Ausnahmen. Natürlich gibt es gewisse Variablen wie die Muskelkraft des Spielers oder die Windstärke, aber das sind einfache Datenpunkte. Geringfügig ausschlaggebende Faktoren, die zwar in die Berechnung des Ergebnisses einfließen, aber von den Naturgesetzen auf die immer gleiche Weise verarbeitet werden.

Diese Gesetze sind nicht nur unveränderlich, sondern auch universell gültig. Sie lassen sich vom kleinen Tennisball auf die größten Himmelskörper übertragen. Sie gelten genauso ausnahmslos für die Umlaufbahnen der Planeten wie für die vermeintlich erratische Flugbahn eines Meteoriten. Kurzum: Diese Naturgesetze können nicht gebrochen werden. Selbst Gott müsste sich an sie halten. Das verträgt sich natürlich nicht mit dem theologischen Beharren auf einer göttlichen Allmacht.

Es gibt nur eine Möglichkeit, die Gewissheiten der modernen Wissenschaft mit einem Gottesglauben zu vereinbaren: die Vorstellung von Gott als Gesamtheit dieser Gesetze. Genau so sah Einstein Gott – nicht als bewusste, über den Naturgesetzen stehende Wesenheit, sondern als eine Art Oberbegriff für die beobachtbaren und unverletzlichen Regeln des Kosmos.

Eine solche Erklärung ist für viele Menschen unbefriedigend. Sie haben gelernt, sich Gott als anthropomorphes, empfindendes Wesen vorzustellen, zu dem sie eine Art persönliche Beziehung herstellen können. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus: Verglichen mit dem überwältigenden Ausmaß und Alter des Universums ist das menschliche Leben so unbedeutend und beiläufig, dass die Existenz eines menschenähnlichen Schöpfers unwahrscheinlich ist.

Doch wenn die gängigste Erklärung für die Entstehung des Universums so vollkommen unwahrscheinlich ist, wie hat das Universum dann wirklich seinen Anfang genommen?

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