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Das 80/20-Prinzip

Mehr Erfolg mit weniger Aufwand

By Richard Koch
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Das 80/20-Prinzip: Mehr Erfolg mit weniger Aufwand by Richard Koch

Das 80/20-Prinzip besagt, dass 80% der Ergebnisse oft von nur 20% der insgesamt geleisteten Arbeit produziert werden. Dieses Verhältnis überträgt Richard Koch nun auf unterschiede Bereiche des Lebens. Wie uns ein wenig Analyse, Schätzung und Selbstreflexion gepaart mit dieser Formel mehr Profit, Produktivität und Glück verschaffen können, zeigt uns Das 80/20-Prinzip (1998).

Wenn du nach einer Möglichkeit suchst, einen Bereich in deinem Leben zu optimieren – egal, welchen – bist du mit Kochs Neuinterpretation und Erweiterung des 80/20-Prinzips genau richtig.

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Richard Koch, bis 1990 als Unternehmensberater tätig, hat 18 Bücher veröffentlicht, darunter zahlreiche zum 80/20-Prinzip. Sein erstes Werk dazu gilt als Klassiker und wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

 

Original: Das 80/20-Prinzip © 2004 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Das 80/20-Prinzip

Mehr Erfolg mit weniger Aufwand

By Richard Koch
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Das 80/20-Prinzip: Mehr Erfolg mit weniger Aufwand by Richard Koch
Synopsis

Das 80/20-Prinzip besagt, dass 80% der Ergebnisse oft von nur 20% der insgesamt geleisteten Arbeit produziert werden. Dieses Verhältnis überträgt Richard Koch nun auf unterschiede Bereiche des Lebens. Wie uns ein wenig Analyse, Schätzung und Selbstreflexion gepaart mit dieser Formel mehr Profit, Produktivität und Glück verschaffen können, zeigt uns Das 80/20-Prinzip (1998).

Wenn du nach einer Möglichkeit suchst, einen Bereich in deinem Leben zu optimieren – egal, welchen – bist du mit Kochs Neuinterpretation und Erweiterung des 80/20-Prinzips genau richtig.

Key idea 1 of 9

Der Großteil der Resultate wird durch einen geringen Teil des Aufwands erbracht.

Der italienische Soziologe und Ökonom Vilfredo Pareto untersuchte 1897 die Verteilung des Vermögens in Italien und fand dabei heraus, dass rund 80% des Besitzes auf nur 20% der Familien entfielen. Aus dieser Beobachtung leitete er ab, dass Banken sich nur um diese 20% kümmern sollten. Bei weiteren Untersuchungen stellte er fest, dass dieses Verhältnis keine Ausnahme war, sondern hier ein mathematisch berechenbares Ungleichgewicht bei der Reichtumsverteilung herrschte: Damit gilt der Italiener als Entdecker des 80/20-Prinzips, welches deshalb auch Pareto-Prinzip genannt wird.

Es besagt, dass häufig 20% des geleisteten Aufwands nötig sind, um 80% des gewünschten Effekts zu erzielen. Selten nur liefern 50% unserer Arbeit auch 50% des Erfolgs, und das liegt daran, dass nicht jede Ursache die gleiche Wirkung auf unser Ergebnis hat. Vielmehr lassen sich Ursachen in zwei Kategorien einteilen: eine Minderheit mit großer Wirkung und eine Mehrheit mit geringer Wirkung.

Nach Pareto folgten andere Pioniere, die das Prinzip weiter erforschten: Der US-amerikanische Linguist George K. Zipf leitete aus ihm das „Prinzip der geringsten Anstrengung” ab, das besagt, dass Lebewesen immer eine Anordnung anstreben, mit der sie bei minimaler Arbeit zu einem Resultat gelangen. Und US-Ingenieur Joseph Moses Juran machte die „Regel des Wesentlichen” ab den 1950er-Jahren zum Inbegriff einer Qualitätsrevolution, die u.a. zum wirtschaftlichen Aufstieg Japans beitrug.

Wie wir es auch nennen – das 80/20-Prinzip ist überall: 80% der Wirkung oder der Ergebnisse kommen durch 20% der Ursachen oder der Arbeit zustande. Schauen wir uns das Prinzip bezogen auf den Verkehr an: Dort sind etwa 20% der Motorradfahrer für 80% der Unfälle verantwortlich. Da nicht jeder Motorradfahrer betrunken oder unvorsichtig fährt, ist auch nicht bei jedem die Wahrscheinlichkeit gleich hoch, einen Unfall zu verursachen. Wir können auch hier die Ursachen, also die Fahrer, in zwei Gruppen unterteilen: die Mehrheit mit nur wenigen Unfällen sowie die Minderheit, die 80% der Unfälle zu verschulden hat.

Auch in unserer Sprache finden wir das Prinzip. Der britische Englischlehrer und Erfinder eines Kurzschriftsystems, Sir Isaac Pitman, entdeckte bereits im späten 19. Jahrhundert, dass ca. 700 Wörter der englischen Sprache schon zwei Drittel der täglichen Gespräche ausmachen. Zählt man noch die davon abgeleiteten Wörter mit, machen weniger als 1% der existierenden Wörter 80% des täglichen Sprachgebrauchs aus.

Eine Studie im Jahr 1997 zeigte außerdem, dass von 300 Filmen, die innerhalb von 18 Monaten erschienen waren, tatsächlich nur vier Filme, also 1,3%, 80% des Umsatzes generiert hatten.

Mit dem 80/20-Prinzip vereinfachen wir eine verbreitete Erscheinung, wobei die Zahlen nur ein Richtwert sind, von dem die Realität oft abweicht. Das Verhältnis kann bei 70/30 oder 99,9/0,01 liegen, und die Werte müssen auch nicht notwendigerweise 100 ergeben, wie an den beiden letzten Beispielen erläutert.

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