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In Gadget geht es darum, wie und warum im Internet immer mehr Inhalte von der Schwarmintelligenz generiert werden und wie das Individuum und seine Ideen darüber in den Hintergrund treten. Lanier untersucht die einzelnen Aspekte dieser Entwicklung und zeigt, wohin sie führen können. Gleichzeitig ist das Buch eine informative Geschichtsstunde über die Entwicklung des Internets und zeigt, wohin uns die momentane Entwicklung führen kann. Er macht deutlich, welche unserer gesellschaftlichen Ideale und Werte im Internet in Gefahr sind, und was wir tun können, um sie zu bewahren.

  • Jeder, der wissen will, wie Technologie unsere Welt verändert
  • Jeder Internetnutzer, der verstehen möchte, wie sich Inhalte im Netz entwickeln
  • Jeder, den interessiert, wie das Internet geistiges Eigentum abwertet

Jaron Lanier ist Informatiker, Musiker und Autor. Er war einer der führenden Köpfe hinter der Entwicklung von „virtual reality“ bei Atari und Gründer der Firma VPL Research, die unter anderem den ersten Datenhandschuh für die NASA entwickelte. Er ist wissenschaftlicher Berater in mehreren Unternehmen, und unterrichtet als Gastprofessor für Computerwissenschaft an verschiedenen Universitäten. Er komponiert außerdem klassische Musik und setzt dabei gern seltene Instrumente, wie bspw. asiatische Mundorgeln, ein.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Gadget

Warum uns die Zukunft noch braucht

Von Jaron Lanier
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • 9 Kernaussagen
Gadget: Warum uns die Zukunft noch braucht von Jaron Lanier
Worum geht's

In Gadget geht es darum, wie und warum im Internet immer mehr Inhalte von der Schwarmintelligenz generiert werden und wie das Individuum und seine Ideen darüber in den Hintergrund treten. Lanier untersucht die einzelnen Aspekte dieser Entwicklung und zeigt, wohin sie führen können. Gleichzeitig ist das Buch eine informative Geschichtsstunde über die Entwicklung des Internets und zeigt, wohin uns die momentane Entwicklung führen kann. Er macht deutlich, welche unserer gesellschaftlichen Ideale und Werte im Internet in Gefahr sind, und was wir tun können, um sie zu bewahren.

Kernaussage 1 von 9

Locked-In: Warum es so schwer ist, das Internet zu verändern.

Je größer ein System ist, desto schwieriger wird es, es im Nachhinein zu verändern. Einer der Gründe dafür ist das Locked-In Problem: Wenn eine Technologie einmal im System verbaut ist, ist es quasi unmöglich, sie wieder zu entfernen oder zu ersetzen.

Als z.B. im 19. Jahrhundert die Londoner U-Bahn gebaut wurde, gab es noch keine großen Tunnelbohrmaschinen, und die Tunnel wurden daher so schmal wie möglich gegraben. Für die heutige Zeit ergeben sich daraus mehrere Probleme, zum Beispiel müssen die Wagen so schmal sein, dass kein Platz für eine Klimaanlage ist. Und das Londoner U-Bahn-System ist so kompliziert, dass es quasi unmöglich ist, die Tunnel zu erweitern; überall stoßen sie an verschiedene Leitungen, Kabel, Rohre und Gänge. Es gibt viele Linien, die alle voneinander abhängig sind, und der Betrieb kann nicht einfach unterbrochen werden. Die schmalen Tunnel sind dadurch im System „eingesperrt“ (locked-in), und können nicht mehr verändert werden.

Aufgrund nicht planbarer Entwicklungen kann das ursprüngliche Design einer Technologie also spätere Innovationen verhindern – und da die erste Version fast nie perfekt ist, schlagen wir uns mit einem Haufen solcher veralteten Technologien herum. Je komplexer ein System ist, desto anfälliger ist es für das Locked-In Problem. Das Internet ist extrem komplex, und es enthält schon heute sehr viele „eingeschlossene“, veraltete Technologien.

Ein Beispiel dafür ist MIDI – eine Technologie, die in den frühen 80er Jahren erfunden wurde, um Töne elektronisch zu erzeugen und auszutauschen. MIDI wurde sehr schnell sehr populär und innerhalb kürzester Zeit in vielen Geräten verwendet, vom Keyboard bis zum Rechner. Später wurde ein verbessertes System zur Erzeugung von Tönen entwickelt, doch MIDI war einfach in so vielen Geräten verbaut, die auch noch untereinander kompatibel waren, dass es nicht möglich war, die Technologie zu ersetzen. MIDI ist quasi in unseren Computern eingesperrt (locked-in), und ist noch heute im Einsatz als die Technik für Töne.

Unser Internet ist also eine komplizierte Konstruktion, die mit vielen veralteten Techniken arbeitet, die nicht besonders effizient sind und Neuerungen im Wege stehen.

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