Der Politik- und Islamwissenschaftler Michael Lüders war lange Zeit der Nahost-Korrespondent der Zeit und kennt alle Länder, über die er in Wer den Wind sät schreibt, aus eigener Erfahrung. Als Berater unterstützt er unter anderem das Auswärtige Amt und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in allen Fragen, die den arabischen Raum betreffen. Er hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht.
Original: Wer den Wind sät © 2015 C.H.Beck, München
Syrien, Irak, der Islamische Staat, Israel und Palästina, die Kurdenfrage: Der arabische Raum wird von zahlreichen Konflikten und Kriegen heimgesucht, die mittlerweile als Flüchtlingsströme auch bei uns angekommen sind. Um die Ursachen zu begreifen und mögliche Lösungen zu erkennen, taucht Michael Lüders in Wer den Wind sät tief in die Geschichte der arabisch-westlichen Beziehungen ein und findet des öfteren den Grund der Krisen im Westen selbst.
Die den Sturm ernten (2017) erklärt den Syrien-Konflikt: Wie ist er entstanden? Wie viel Verantwortung tragen europäische Regierungen? In den Blinks werden die Interessen der einzelnen Konfliktparteien beleuchtet – und ebenso die des Westens und Russlands.
Die USA stehen als demokratische Supermacht und als Garant für Menschenrechte an der Spitze der westlichen Wertegemeinschaft und bilden das Flaggschiff der freien Welt. So zumindest stellen es bis heute viele Medien dar. In unseren Blinks zu Die scheinheilige Supermacht (2021) erfährst du, dass sich hinter diesem Bild eine brutale Machtpolitik verbirgt, die auf den Erhalt des US-amerikanischen Imperiums und den Profit seiner Unternehmen ausgerichtet ist.