Armin Nassehi ist Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er sich insbesondere mit den Bereichen der Kultursoziologie und politischen Soziologie befasst. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat er bereits zahlreiche Bücher verfasst und ist Herausgeber der Kulturzeitschrift Kursbuch.
Original: Muster © 2019 C.H.Beck, München
Die Digitalisierung wird zugleich gefeiert und verteufelt. Für die einen birgt sie Zukunftschancen und weckt Euphorie. Für die anderen verheißt sie Gefahren und schürt Angst vor Überwachung. Obwohl das Thema die Gemüter derart erhitzt, ist der öffentliche Diskurs darüber bisher recht eindimensional, indem er sich vor allem mit den Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigt. Doch wie steht es mit deren Ursachen? Wo liegen die Gründe für das unaufhaltsame Fortschreiten der Digitalisierung und welche Funktion erfüllt sie in der modernen Gesellschaft? Diesen Fragen widmen sich die Blinks zu Armin Nassehis Muster (2019).
In Unbehagen (2021) nimmt sich der Soziologe Armin Nassehi das Krisenmanagement moderner Gesellschaften vor und analysiert, warum es uns trotz hoch entwickelter Systeme schwerfällt, in Notsituationen schnell und effizient zu reagieren. Die Blinks nehmen dich mit auf eine Reise bis zu den ideologischen und strukturellen Wurzeln der Gegenwartsgesellschaft und erklären, warum Überforderung unser heutiges Lebensgefühl ausmacht.