Henry Kissinger war Politologe und Politikberater. Er war nationaler Sicherheitsberater unter US-Präsident Nixon und anschließend US-Außenminister. Für seine Verhandlung des Waffenstillstands im Vietnamkrieg wurde er 1973 mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Seine Memoiren The White House Years wurden 1980 mit dem National Book Award ausgezeichnet.
Staatskunst (2022) ist eine detaillierte Analyse von sechs großen Staatenlenkern des 20. Jahrhunderts. Der ewige Polit-Stratege Henry Kissinger hat sie alle begleitet: von Adenauer über Nixon bis Thatcher. Er erlebte hautnah mit, wie sie ihre Nationen erfolgreich durch schwere Krisen steuerten. Für ihn ist klar: Diese Anführer haben die Konflikte nicht ausgesessen; sie haben sie nicht bloß verwaltet, sondern aktiv gestaltet, um ihre Länder in eine bessere Zukunft zu führen. Diese Blinks bringen ihre politischen Strategien auf den Punkt.
In Weltordnung (2014) analysiert Kissinger globale Machtverhältnisse im Laufe der Geschichte. Dabei spannt er den Bogen bis hin zum heutigen Konflikt zwischen westlichen Nationen und der islamischen Welt. Basierend auf seinem umfangreichen Wissen über Geschichte und Politik diskutiert er, welche Weltordnung zu einer gesunden Balance der Machtverhältnisse führen kann.