Dr. Daniel Kahneman ist einer der einflussreichsten Kognitionspsychologen der Welt. 2002 wurde ihm für seine Forschungen zur Erwartungstheorie der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen. Er ist emeritierter Professor für Psychologie und öffentliche Angelegenheiten der Woodrow Wilson School sowie emeritierter Eugene-Higgins-Professor für Psychologie an der Universität Princeton. Gewidmet hat Kahneman das Buch übrigens seinem Forscherkollegen Amos Tversky, mit dem er viele der geschilderten Untersuchungen durchgeführt hat. Tversky verstarb 1996.
Schnelles Denken, langsames Denken (2012) rekapituliert das wissenschaftliche Lebenswerk des Psychologen Daniel Kahneman. Seine Arbeit hat unser Verständnis vom menschlichen Gehirn nachhaltig geprägt: Ihretwegen verstehen wir heute besser, warum wir uns so häufig irren und worauf wir bei unserer Entscheidungsfindung achten sollten.
Noise (2021) ist ein ereignisreicher Ausflug in die chaotische und kostspielige Welt willkürlicher menschlicher Urteilsfehler. Wie kann es sein, dass Experten substanziell gleiche Sachverhalte völlig anders bewerten? Diese Blinks beleuchten die psychologischen Mechanismen individueller und kollektiver Entscheidungen und erklären, wie wir bessere und gerechtere Urteile fällen können.