Lesen als Medizin ist das erste Buch von Andrea Gerk – und ein durchschlagender Erfolg. Die gelernte Theaterwissenschaftlerin ist als Literatur- und Theaterkritikerin bekannt und arbeitet als Moderatorin bei verschiedenen öffentlich-rechtlichen Radiosendern.
Wie ist es möglich, dass uns ein Buch, das ja eigentlich nur aus einem Stapel bedruckter Blätter besteht, völlig in seinen Bann ziehen kann? Und wie lässt sich diese Kraft des Lesens gezielt nutzen, beispielsweise in der Medizin? Das sind zwei der zentralen Fragen, denen diese Blinks nachgehen.
Der allgemeine Zwang, sich stets möglichst fröhlich und glücklich zu geben, kann mitunter ziemlich anstrengend sein. Andrea Gerk sieht das genauso und beschreibt in Lob der schlechten Laune (2017) einige Vorteile der Miesepetrigkeit und gute Gründe, sie nicht zu verstecken, sondern richtig schön auszuleben.