Carlo Rovelli ist Professor für Physik an der Universität Marseille, der zuvor bereits an zahlreichen Spitzenuniversitäten lehrte und forschte, unter anderem dem Imperial College London, der Universität Rom, der Yale University oder der University of Pittsburgh. Rovelli ist bekannt für seine Theorie der Schleifenquantengravitation, die als verheißungsvoller Ansatz zur Vereinigung der Relativitäts- und Quantentheorie gilt. Er ist außerdem Autor populärer Sachbücher, etwa Sieben kurze Lektionen über Physik (2015) und Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint (2016).
Die Blinks zu Carlo Rovellis Die Geburt der Wissenschaft (2019) führen uns zu den Anfängen naturwissenschaftlichen Denkens in der griechischen Antike. Dabei rücken sie einen herausragenden Denker in den Fokus: Anaximander von Milet. Mit ihm begab sich die Menschheit im sechsten Jahrhundert v. Chr. auf einen neuen Pfad der Erkenntnis, dem die moderne Wissenschaft bis heute folgt. Diese Blinks beschreiben, wie Anaximanders revolutionäres Denken die frühe Wissenschaft aus der Taufe hob und somit die Welt von den Mythen und Göttern emanzipierte.
Helgoland (2021) ist eine verträumte und poetische Einführung in die Quantenphysik. In diesen Blinks skizzieren wir die Grundzüge dieser Theorie über die bizarre Welt der subatomaren Teilchen, in der nichts so sicher scheint, wie wir immer denken.
Die Zeit ist der gleichmäßige Lauf der Dinge, der das Leben in gestern, heute und morgen scheidet. Stimmt das? Nein! Diese Blinks zu Carlo Rovellis Die Ordnung der Zeit (2017) stellen so ziemlich alles auf den Kopf, was du über die Zeit zu wissen glaubst. Sie erklären anhand neuester physikalischer Erkenntnisse, warum Zeit weder linear noch gleichmäßig verläuft – und warum es sie im Grunde genommen gar nicht gibt. Mach dich auf etwas gefasst!