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Höchstleistung dank Neurohacking: Was hinter dem neuen Trend steckt

Höher, schneller, weiter: Nach dieser Devise versuchen Neurohacker, das volle Potenzial des Gehirns zu entfalten. Die Wissens-App Blinkist macht das beste Expertenwissen zum Trend für alle zugänglich.
von Christina Schusser | 02.01.2023

Schon längst ist das Gehirn keine Black Box mehr für die Wissenschaft – und trotzdem stehen wir weiterhin vor vielen Rätseln, was das schier unendliche Potenzial unseres Bewusstseins und Unterbewusstseins betrifft. Ein neuer Trend hat es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, das volle Leistungsvermögen unseres Gehirns zu entfalten: Mithilfe des sogenannten „Neurohackings” soll es möglich sein, Wissen schneller und erfolgreicher zu verinnerlichen, negative Gedanken und Verhaltensweisen abzulegen und möglicherweise sogar psychische Erkrankungen zu lindern.

Neurohacking

Die besten Hacks aus der Wissenschaft: So steigern Neurohacker ihre Leistung

Dazu sammeln Neurohacker Erkenntnisse aus Neurowissenschaft, Psychologie und alternativen Heilmethoden und wenden sie im Alltag an, um ihre Leistung zu steigern. In den optimierungsbegeisterten USA ist das Neurohacking bereits weit verbreitet, in Deutschland allerdings immer noch ein Nischenthema.

Die deutsche Wissens-App Blinkist hat jetzt das beste verfügbare Wissen aus seriösen Quellen zum Thema gesammelt und bietet so ihren Nutzern eine einfache Möglichkeit, das Konzept auszuprobieren und in das eigene Leben zu integrieren. Blinkist verwandelt die Kernaussagen von Sachbüchern und Podcasts in unterhaltsame Kurzfassungen, die innerhalb von 15 Minuten gelesen und angehört werden können. Mit seinen aktuell mehr als 5.500 Titeln, in der App „Blink“ genannt, erreicht das Unternehmen bereits 24 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt – darunter auch den Apple CEO Tim Cook, der Blinkist bereits in Berlin besuchte.

“Blinkist ist eine der besten Apps der Welt.”
–Apple

Wer sich für die Bewegung interessiert, hat Glück: Die Kuratoren der App haben eine Kollektion mit den populärsten Büchern zum Thema zusammengestellt. In der “Das ist Neurowissenschaft” Kollektion können Nutzer sich unter anderem mit diesen Titeln einen Überblick verschaffen:

1. „Das Gehirn weiß mehr, als du denkst“: Dank Neuroplastizität bis ins Alter agil

Der Intelligenzquotient, das Sprachtalent oder die Ausprägung der eigenen Persönlichkeit: Lange dachten wir, wichtige Komponenten unseres Daseins wären unveränderlich. Die aktuelle Forschung räumt mit diesem Denken auf – die Fähigkeit von Synapsen, Nervenzellen und Hirnarealen, sich in ihren Eigenschaften zu verändern, ist deutlich größer als lange Zeit angenommen.

Neuroplastizität nennt man diese Anpassungsfähigkeit, und sie sorgt dafür, dass wir mit dem richtigen Training sogar bis ins hohe Alter geistig agil bleiben können. Oder, wie der Blink zu „Das Gehirn weiß mehr, als du denkst“ es ausdrückt: „Mit ihrer Hilfe werden Angstpatienten furchtlos, Psychopathen einfühlsam und Alzheimerpatienten können länger selbstständig bleiben.“ Jeder Mensch kann sein Gehirn dadurch, wie er es benutzt, verändern, und zwar ein Leben lang.

2. „Hacking You“: Lässt sich unser Gehirn wirklich umprogrammieren?

Oft wird unser Gehirn als menschlicher Computer bezeichnet. Doch lässt es sich tatsächlich genauso programmieren wie ein Computerprogramm? Wenn es nach dem Konzept des Neurolinguistischen Programmierens geht, dann lassen sich zumindest mit bestimmten linguistischen Techniken festgefahrene Verhaltensweisen und Gewohnheiten „umprogrammieren” und so Hürden abbauen, die uns im Leben behindern.

Egal, ob jemand mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport machen oder die eigenen Ziele mit mehr Mut angehen möchte: Die Methoden des Neurolinguistischen Programmierens (NLPs) sollen das nötige Selbstvertrauen dafür schaffen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut dem Blink zu “Hacking You“ in „klar definierten Zielen und einem fairen Umgang mit den verschiedenen Bedürfnissen unseres Ichs. Egal, was dich hemmt, dein Lebensziel zu erreichen: Die Ressourcen dafür findest du in dir selbst.“

3. „Hirngeflüster“: So funktioniert erfolgreiches Gedächtnistraining

Warum erinnern wir uns an so manche Kleinigkeit, die vor vielen Jahren passiert ist – vergessen aber regelmäßig die Geheimzahl unserer Bankkarte? Der Blink „Hirngeflüster” untersucht, wie wir unser Gehirn so trainieren können, dass es immer brav die benötigten Informationen ausspuckt.

Wer nun aber hofft, das Gehirn ließe sich trainieren wie ein Muskel, der liegt laut dem Blink leider falsch: „Wenn wir unsere kognitiven Fähigkeiten verbessern wollen, uns ein besseres Gedächtnis wünschen, können wir nicht einfach das Gedächtnisareal trainieren, so wie wir für einen größeren Arm den Bizeps stimulieren. Denn das Gedächtnis besteht aus unterschiedlichen Abteilungen in verschiedenen Bereichen in unserem Hirn.“

Vielmehr müssen wir alle neuronalen Strukturen des Gehirns trainieren, die mit dem Gedächtnis zusammenhängen. Achtsamkeitsübungen und Sport wirken sich besonders positiv auf diese Areale aus, doch auch Lesen und abwechslungsreiche Tätigkeiten, die unsere Konzentration fördern, machen uns gedanklich flexibler und unser Gedächtnis besser.

4. „Alles reine Kopfsache!“: Wie mentale Tricks Veränderungen ermöglichen

Auch dieser Blink setzt auf mentale Tricks, die helfen, gewünschte Veränderungen langfristig durchzuziehen und dafür unser Gehirn neu zu programmieren. Unter anderem beleuchtet „Alles reine Kopfsache!“ dazu den Einfluss von Stress auf unser Konzentrationsvermögen: „Du kannst dir deinen Fokus wie eine Taschenlampe vorstellen, die ständig auf Probleme leuchtet und den ganzen Rest ausblendet. Je gestresster du bist, desto enger wird dein Fokus. Das führt natürlich dazu, dass du Lösungen leichter übersiehst, weil sie eben außerhalb des kleinen Lichtkegels deiner Aufmerksamkeit liegen.“

Stress verhindert positive Veränderungen – wie werden wir ihn also los? Zum Beispiel, in dem wir lernen, öfter mal „Nein“ zu sagen und es schaffen, Probleme distanzierter und weniger emotional zu betrachten. Durch diese genau und neutrale Betrachtung unserer Probleme kann es uns sogar gelingen, ganz neue Lösungsansätze zu finden.

5. „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“: Was positive Gedanken wirklich bewirken

Unser Unterbewusstsein hat eine ähnliche Funktion wie ein Autopilot: Es spult Prozesse, die wir bereits verinnerlicht haben, automatisch ab und hilft uns so, unseren Alltag zu bewältigen. Doch es kann noch mehr als das – positive Gedanken geben dem Unterbewusstsein auch die Kraft, den Körper zu stärken und gesetzte Ziele zu erreichen.

Der Blink zu „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“ beschreibt den Wirkmechanismus dieser Technik so: „Der Trick besteht darin, deine Einstellung zu ändern. Nehmen wir das Thema Geld. Stell dir vor, du bekommst mit, wie jemand eine Menge Geld erhält […]. Wenn du selbst in der Kreide stehst, kann dich das neidisch machen und dein Selbstvertrauen anknacksen. Aber jetzt stell dir vor, du beschließt, dich aufrichtig für diese Person zu freuen. Dann signalisierst du deinem Unterbewusstsein, dass Geld etwas Positives ist, das du dir auch für dich selbst wünschst. Und das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass auch du zu Geld kommst.“

Warum Blinkist selbst auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse setzt

Neben den vorgestellten Blinks finden sich in der Blinkist-App noch zahlreiche weitere Titel rund um die Themen Neurowissenschaft und Psychologie. Bei diesem inhaltlichen Fokus überrascht es wenig, dass das Unternehmen auch bei der Struktur seiner Sachbuch-Kurzfassungen auf aktuelle Erkenntnisse aus der Gehirnforschung setzt.

Beim sogenannten Pyramidenprinzip werden Texte so strukturiert, dass möglichst viel des Inhalts schnell erfasst und dennoch langfristig gespeichert wird. Das funktioniert durch besonders viele Überschriften, anschauliche Beispiele, Zitate oder Fragen an den Leser. Besonders wichtige Aussagen stehen beim Pyramidenprinzip immer am Anfang.

NeurohackingAppScreenshot
Durch das Pyramidenprinzip werdenwerden auch komplexere Themen nicht nur leichter verständlich, sondern können auch nachweislich besser erinnert werden.

Kaum zu glauben, was Nutzer über diese App sagen

Dass Blinkist damit Erfolg hat, beweisen nicht nur die mehr als 24 Millionen Nutzer und die zahlreichen Preise, die das Unternehmen bereits gewonnen hat – darunter auch eine Auszeichnung der Vereinten Nationen in der Kategorie Bildung. Auch die durchschnittliche App-Bewertung von 4,7 Sternen und die beeindruckenden Statistiken einer Nutzerumfrage sprechen für sich: Für 65 % der Nutzer zählt Blinkist zu ihren Top-5-Apps, vier von fünf Nutzern bestätigen, mit Blinkist bereits positive Veränderungen in ihrem Leben durchgeführt zu haben.

Wer sich zum Thema Neurohacking schlaumachen oder direkt mit der Selbstoptimierung loslegen möchte, kann sich die App kostenlos im App Store oder Google Play Store herunterladen und mit einem Titel der kuratierten Kollektion starten.

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