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3 min

Diese App verändert gerade das Leseverhalten tausender Deutscher

Diese App sieht man gerade überall: Blinkist bringt die Kernaussagen der besten Sachbücher auf den Punkt und erklärt sie in 15-minütigen Kurztexten.
von Robyn S. Kerkhof | 20.04.2018

Nur etwa vier Sachbücher liest der Durchschnittsdeutsche pro Jahr. Das ergab eine repräsentative Umfrage des aus der TV-Werbung bekannten Start-ups Blinkist. Die Gründer des Berliner Unternehmens haben die gleichnamige App entwickelt, die Nutzern Kernaussagen von über 3.000 Sachbüchern zugänglich macht und schnell und einprägsam erklärt. In Deutschland bis vor kurzem noch ein Geheimtipp zieht das innovative Konzept jetzt mehr und mehr die Aufmerksamkeit der Tagespresse, sowie einflussreicher Online-Medien auf sich: Zeit.de, WELT und Computerbild haben die App bereits getestet und für gut befunden.

Blinkist

Das Wichtigste aus einem Sachbuch in 15 Minuten – So funktioniert’s

Komplexe Sachbücher, populärwissenschaftliche Bestseller und Ratgeber zu Themen wie Karriere, Marketing oder Psychologie werden nach einem innovativen Prinzip in leicht verständliche und unterhaltsame „Blinks“, auf Deutsch „Augenzwinkern“, heruntergebrochen. Das Ergebnis sind clevere Kurztexte und professionell produzierte Audiotitel zum Anhören für unterwegs. Auf mehr als 8 Millionen Smartphones wurde die App bereits installiert.

„In Nullkommanix vermittelt die App alles, was Sie über einen Sachtext wissen müssen.”

– COMPUTERBILD

Das Konzept, mit dem Blinkist die Kernideen der Sachbücher aufbereitet, basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Hirnforschung und der Psychologie. Die Bücher werden nicht etwa maschinell zusammengefasst, sondern von echten Menschen gelesen und auf ihre Kernaussagen konzentriert. Da diese Aufgabe ein besonders hohes Maß an analytischem Denken und Expertise erfordert, finden sich im Blinkist-Autorenteam neben Studenten und Doktoranden auch Wissenschaftler, Psychologen, Journalisten und Spezialisten aus Wirtschaft und Kommunikation.

Die großen Ideen aus mehr als 3.000 Sachbuch-Bestsellern in einer App

Blinkist

Blinkist verfügt über eine eigene Redaktion, die den Buchmarkt beobachtet, Neuerscheinungen ausmacht und darüber entscheidet, welcher Titel in die App aufgenommen wird. Ausschlaggebend dafür sind aktuelle Bestsellerlisten, Rezensionen einschlägiger Literaturexperten und Kritiken, aber auch die Bedürfnisse der User, die über verschiedene Kanäle ihre Buchwünsche einreichen können. So enthält die 3.000 Titel starke Bibliothek neben internationalen Must-Reads auch viele Produktivitätsbücher und Ratgeber zu Management, Leadership, Work-Life-Balance und Ernährung.

Einprägsame Audiotitel

Audio-Funktion

Für Nutzer, die auf dem Weg zur Arbeit, während der Mittagspause oder im Fitnessstudio eher auf akustische Unterhaltung als auf Texte setzen, gibt es die Titel auch im kurzweiligen Audioformat im integrierten Player. Ähnlich wie bei Spotify und anderen Streaming-Diensten können die Titel so unbegrenzt offline verfügbar gemacht werden und ermöglichen eine effiziente Zeitnutzung im ICE, Auto oder Flugzeug. Mit durchschnittlich 15 Minuten pro Audioversion lassen sich die Blinks außerdem flexibel in den Alltag integrieren.

Die Titel werden nicht etwa maschinell abgelesen, sondern von professionellen Sprechern, meistens ausgebildeten Schauspielern, im eigenen Studio aufgenommen. Dafür gibt es bei Blinkist inzwischen ein eigenes Produktionsteam, das sich ausschließlich darauf konzentriert. Übrigens: Vom fertiggestellten Text bis zur Audioversion vergehen bei Blinkist etwa 10 Tage. Durchschnittlich sieben Personen sind an der Erstellung eines Titels beteiligt.

Hinter jedem Titel stecken echte Menschen

Blinkist Team

Blinkist ist echte Handarbeit: Jedes „geblinkte“ Buch geht mehrfach durch die Hände der Redaktion und der Qualitätskontrolle, jede Anfrage wird vom Blinkist-Kundenservice bearbeitet, die App vom eigenen Entwicklerteam gebaut. Um das alles zu bewerkstelligen, arbeiten über 60 Angestellte aus 29 Nationen in dem Berliner Unternehmen, Tendenz steigend.

Internationale Innovation aus Deutschland

Die Gründer von Blinkist: Holger Seim, Tobias Balling und Niklas Jansen (v. l.)

In Deutschland ist Blinkist noch eher ein Geheimtipp, in Amerika schon seit Jahren unter den Top-Apps. Nicht nur das Unternehmen Blinkist wächst, sondern auch die Community, die sich in den vergangenen Jahren um die App gebildet hat: Mehr als 8 Millionen User verzeichnet die App inzwischen, in den USA und Großbritannien ist das Berliner Start-up sogar Marktführer. Zu den Inhalten, die Blinkist regelmäßig kostenlos an seine Nutzer veröffentlicht, gehören nicht nur die über die App abrufbaren Titel, sondern auch ein Online-Magazin und seit einigen Monaten auch ein Podcast.

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