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Immer mehr Schweizer wollen Blinkist. Das ist der Grund.

«So viele Bücher, so wenig Zeit.» Aus dieser Erkenntnis entwickelten drei Studenten eine App, die das Lesen revolutioniert und die Nutzer schnell schlauer macht.
von Robyn S. Kerkhof | 05.01.2022

Nachdem die BBC, The New York Times, Financial Times, Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung und viele weitere Medien aus der ganzen Welt darüber berichtet haben, ist der Hype um die innovative Wissensapp Blinkist nun auch in der Schweiz angekommen. Mittlerweile reden sogar Influencer in ihren Podcasts und Videos über die App, die den gesamten Inhalt aus den beliebtesten Sachbüchern zusammenfasst. In nur 15 Minuten kann man sich so das Wissen eines dicken Sachbuchs aneignen. Ein Konzept, das auf der Neurowissenschaft basiert und das offenbar überzeugt: Die App verzeichnet bereits 20 Millionen Nutzer und der Trend geht weiter. Aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Hype um die neue Trend-App?

«Blinkist ist eine faszinierende App, mit der Sie mehr Sachbücher lesen können. Die App enthält geschickt geschriebene Zusammenfassungen.»

The New York Times

Das hat zuvor niemand geschafft: 100 Bücher in nur einem Monat

 
Mehr Bücher in einem Monat lesen zu können als sonst in einem Jahr – das klingt verrückt, ist aber machbar. Denn Blinkist bringt die Ideen aus den beliebtesten Sachbüchern weltweit in schlanke Kurzfassungen. Diese Kurztexte können Nutzer mobil auf ihrem Smartphone in der App wahlweise lesen oder anhören. Das Besondere: Es dauert nur 15 Minuten, um die Kernaussagen eines ganzen Buches zu verstehen. Heute umfasst die digitale Bibliothek von Blinkist bereits über 5000 Titel in 25 unterschiedlichen Kategorien, und jeden Monat kommen etwa 40 weitere hinzu. Lesen oder anhören kann man sich beispielsweise Daniel Kahnemans Bestseller Schnelles Denken, langsames Denken, Giulia Enders Sachbuchhit Darm mit Charme oder die erfolgreiche Sachbuchreihe von Yuval Noah Harari, zum Beispiel Eine kurze Geschichte der Menschheit. Viele weitere bekannte deutsche und englische Titel zu Produktivität, aber auch zu Leadership, Wissenschaft, Kommunikation und Psychologie hat Blinkist in die Kurzfassung übersetzt.

Von 400 auf 15 Seiten mithilfe von Neurowissenschaft

Lesen, kürzen, lesen, kürzen und schliesslich neu verfassen: Im Schnitt sind sechs bis sieben Mitarbeiter, darunter Fachexperten, Journalisten, Psychologen und Coaches, an der Produktion eines einzigen Kurztextes beteiligt. Nach dem neurowissenschaftlich fundierten Pyramidenprinzip stellen sie sicher, dass alle wesentlichen Argumente anschaulich verdeutlicht werden. So wird es den Lesern und Zuhörern möglichst leicht gemacht, die Erkenntnisse im Gedächtnis zu behalten. Journalisten und Redakteure sorgen dafür, dass aus den stichpunktartigen Notizen schöne finale Texte mit ganz eigenem Schliff entstehen. Zu guter Letzt sprechen bekannte Erzählstimmen aus der Hörbuchbranche die Kurzfassungen ein. So ist jeder Titel im Blinkist-Archiv nicht nur handgemacht, sondern auch garantiert professionell aufbereitet.

Von CEOs gern genutzt

Braucht man nur noch 15 Minuten Lese- oder Hörzeit für ein Buch, kann man damit einfach auf kurze Zwischenphasen im Alltag ausweichen, die normalerweise im Leerlauf verharren. So nutzt die Hälfte der 20 Millionen User die App am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, etwa während der Autofahrt. Die App macht sich so bei all jenen beliebt, die ihre Zeit optimal produktiv nutzen wollen, zum Beispiel bei CEOs, Beratern und Selbstständigen: Laut Nutzerbefragung schätzen sie an der App, dass sie so unkompliziert zur Verbesserung des Allgemeinwissens beiträgt, was sie auch bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützt.

«Das hätte ich früher in der Schule gebraucht: Blinkist fasst Bücher zusammen, auch dicke Wälzer mit 800 Seiten.»

Der Spiegel

Microlearning: Diesen Trend hat die App mitgeprägt

Obwohl Blinkist von Anfang an ein Berliner Unternehmen war, haben sich die Gründer zunächst drei Jahre lang auf den US-amerikanischen Markt konzentriert. Dort wurde das neue Konzept der Wissensaneignung besonders gut angenommen, sodass sich aus Blinkist sogar der Trend Microlearning entwickelte. Das ständige Lernen von Neuem in kleinen Schritten ist dem schnelllebigen Rhythmus unserer Zeit so gut angepasst, dass es nicht lange dauerte, bis der Trend und Blinkist auch in Deutschland Fuss fassten. Was vor zwei Jahren in Deutschland noch ein Geheimtipp war, entwickelt sich heute zu einem regelrechten Wissenshype, der aktuell gerade auch in die Schweiz überschwappt. Bereits im Jahr 2016 wurde Blinkist mit dem World Summit Award in der Kategorie Bildung von den United Nations ausgezeichnet

Ihre Notizen aus Uni-Büchern brachten sie auf die Idee

Da mag man sich fragen, wie man überhaupt auf so eine geniale Idee kommt. Alles begann mit ein paar Notizen zu Sachbüchern, die drei Freunde während ihres Studiums anfertigten und untereinander teilten. Später dann, als sie im Berufsleben standen und wenig Zeit für Bücher hatten, «kramten wir diese Notizen wieder raus und merkten, wie wertvoll sie für uns waren», erinnert sich Holger Seim, einer der Co-Founder des Berliner Start-ups. Schnell stand die Idee, die wesentlichen Punkte in einer App zu sammeln, um zu jeder Zeit an jedem Ort Zugriff darauf zu haben. Diese Idee kam bei jedem, mit dem sie sprachen, so gut an, dass eins zum anderen führte.

«Benutzer können die komprimierten Bücher schnell lesen, während sie zur Arbeit fahren oder Fitness machen.»

Forbes

Das Geschäftsmodell, das eine ganze Branche digitalisiert hat

Die App wird regelmässig von grossen Medienhäusern wie The New York Times, Financial Times, Forbes, Der Spiegel und vielen weiteren getestet und empfohlen. Auch das digitale Wirtschaftsmagazin t3n hat die App dem Selbsttest unterzogen und resümiert: «Blinkist hat das Lesen von Sachbüchern in das digitale Zeitalter überführt.» Damit sprechen sie genau das Anliegen aus, das die drei Gründer seit der Geburtsstunde von Blinkist motiviert: das Leben der Menschen im digitalen Zeitalter «radikal verbessern» zu wollen, wie es Holger Seim formuliert.

Blinkist ist für Apple- und Android-Geräte in den Appstores kostenlos zum Download verfügbar.

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