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12 Tipps für deine Selbstvorstellung im Vorstellungsgespräch

Körpersprache, Vorbereitung, eine Prise Humor: Lerne, wie du mit unseren 12 Top-Tipps zur Selbstvorstellung in jedem Vorstellungsgespräch glänzt!
von Rob Gillham | 05.02.2024
12 Tipps für deine Selbstvorstellung im Vorstellungsgespräch

Du kennst dieses mulmige Gefühl vor einem Vorstellungsgespräch? Das Herzklopfen und die trockene Kehle sind uns allen nur zu gut bekannt. Vor allem, wenn es um die knifflige Selbstvorstellung geht – wer kennt das nicht?

Aber keine Sorge, wir alle kämpfen damit, in einem Vorstellungsgespräch das perfekte Gleichgewicht zu finden, zwischen dem Stolz über eigene Erfolge und dem Wahren deiner Bescheidenheit.

In diesem Artikel liefern wir dir 12 handfeste Tipps für deine Selbstvorstellung in einem Jobinterview, die dir helfen, dich wie ein echter Profi zu präsentieren.

Zudem bieten wir dir praxisnahe Beispiele und hilfreiche Buchzusammenfassungen, die dich optimal auf dein nächstes Vorstellungsgespräch vorbereiten. Bist du bereit, deine Interview-Fähigkeiten auf das nächste Level zu heben?

Dann lies weiter und entdecke, wie du mit unseren Vorstellungsgespräch-Tipps einen bleibenden und positiven Eindruck hinterlässt.
 

12 Tipps zur Selbstvorstellung

Es gibt recht viele Momente im Leben, in denen du dich vorstellen musst. Am häufigsten ist das zu Beginn eines Jobinterviews der Fall, liegt ja im Namen.

Die folgenden Vorstellungsgespräch-Tipps gelten zwar für die meisten alltäglichen Situationen, aber wir konzentrieren uns darauf, was du sagen sollst, wenn dein Gesprächspartner dich fragt: „Stelle dich doch einmal vor”. Aber wir haben auch Tipps für dich, wie du dich zum Beispiel vor einer Präsentation oder bei einer Netzwerkveranstaltung vorstellen kannst.

1. Bereite dich mit einem Brainstorming vor 

Sich aufgeregt zu fühlen oder noch schlimmer, gar aufgeregt zu klingen, ist nie lustig. Du solltest in der Lage sein, dich selbstbewusst und professionell vorzustellen. Schließlich gibt deine Selbstvorstellung den Ton für den Rest des Gesprächs an.

Um zu vermeiden, dass du über deine eigenen Worte stolperst oder etwas Wichtiges in deiner Selbstvorstellung vergisst, solltest du dir ein paar Minuten Zeit nehmen, um dich vorzubereiten und die wichtigsten Punkte, die du ansprechen willst, in einem Brainstorming festzuhalten.

Bei einem Vorstellungsgespräch solltest du zum Beispiel deine Ausbildung, deinen beruflichen Werdegang und deine wichtigsten Fähigkeiten hervorheben.  

Bei einem Networking-Event solltest du deinen Namen, deine Berufsbezeichnung, den Grund für deine Teilnahme und die Personen, mit denen du Kontakte knüpfen möchtest, nennen.  

Lass dich dabei auch von der Blinkist’s Buchzusammenfassung “Die Macht der Rhetorik” leiten, von Roman Braun. Die Macht der Rhetorik ergänzt zeitlose Weisheiten über die Redekunst um aktuelle Erkenntnisse und Einsichten. 

Gespickt mit prägnanten Beispielen bieten sie praktische Tipps für jeden Arbeitsschritt von der Planung und Vorbereitung über die Ankündigung des Vortrags bis zur konkreten Durchführung.

2. Erkläre kurz deinen aktuellen Job 

In den meisten Fällen sind die Bezeichnung deiner derzeitigen Stelle und deiner Aufgaben der wichtigste Teil deiner Selbstvorstellung. Du musst deine Berufserfahrung zwar präsentieren, aber nicht jedes Detail erzählen. Gib an, wie deine Berufsbezeichnung lautet, für wen du arbeitest, und nenne zwei oder drei deiner wichtigsten Aufgaben. 

Wenn du dich zum Beispiel für eine Stelle im Bereich Social Media bewirbst und Social Media nur einen kleinen Teil deiner derzeitigen Tätigkeit ausmacht, solltest du dies trotzdem hervorheben. 

3. Erzähle die wichtigsten Punkte aus Lebenslauf

Sprich nicht nur über deinen aktuellen Job, sondern auch kurz – und wir meinen kurz – über deinen beruflichen und schulischen Werdegang. Das muss aber nicht alles sein, was du seit der Schule gemacht hast.  

Wenn du viele Jobs hattest, wähle einen oder zwei aus, die am wichtigsten oder am jüngsten sind. Du kannst auch erwähnen, wie lange du in der Branche gearbeitet hast, ob du andere relevante Tätigkeiten ausgeübt hast und wo und was du studiert hast.  

Zum Beispiel:

  • “Vor Google habe ich drei Jahre lang bei Facebook im Rechtsteam gearbeitet.” 
  • “Ich habe einen Abschluss in Marketing an der New York University gemacht und dann für mehrere Start-ups in der Stadt gearbeitet, denen ich geholfen habe, ihre sozialen Medien von Grund auf aufzubauen.”
  • “Ich arbeite jetzt seit fünf Jahren als freiberuflicher UX-Designer und suche eine Vollzeitstelle in diesem Bereich.”

4. Erwähne die wichtigsten Erfolge  

Sei nicht schüchtern, vor allem, wenn du in einem Vorstellungsgespräch bist. Erwähne ein oder zwei deiner wichtigsten Erfolge. Das können Projekte sein, für die du verantwortlich warst, oder große Umsätze oder Auszeichnungen, die du gewonnen hast.  

Du kannst auch über deine besonderen Fähigkeiten sprechen oder darüber, wie sich deine Erfahrung von anderen unterscheidet. Das ist natürlich in einem Vorstellungsgespräch wichtig, aber auch bei einer Präsentation möchten die Leute wissen, dass sie einem Experten zuhören.

Im Blink zu “Das große Bewerbungshandbuch findest du dazu noch weitere Tipps und Tricks zur Analyse der eigenen Stärken und wie man diese kommuniziert.

5. Erwähne deine Hobbys oder Interessen  

Je nach Situation kannst du auch deine Hobbys und Interessen erwähnen. Das kann besonders nützlich sein, wenn sie sich auf die Stelle beziehen, für die du dich bewirbst, oder wenn sie einzigartig sind und dich von anderen abheben. 

6. Erkläre, warum du da bist 

Klingt doof, ist aber essenziell. Schließe deine Selbstvorstellung ab, indem du sagst, warum du überhaupt mit der Person sprichst. Bei einem Vorstellungsgespräch könntest du erwähnen, wie die Stelle, auf die du dich bewirbst, zu deinen Fähigkeiten und Erfahrungen passt. 

Und bei einer Networking-Veranstaltung könntest du über die Art von Menschen sprechen, die du treffen möchtest. 

Wenn du an deinen Networking-Skills arbeiten möchtest, empfehlen wir außerdem das Buch: 

Erfolgskurs Networking” von David Jacob Huber & Jana Jeske

In Erfolgskurs Networking geht es um die Kunst des Verkaufens und darum, wie gutes Netzwerken zum Erfolg beiträgt. Wie werden Beziehungen zu potenziellen neuen Geschäftspartnern aufgebaut und zu bestehenden Kunden gepflegt? Und was macht eigentlich ein unwiderstehliches Angebot aus? 

7. Zeig Persönlichkeit 

Auch wenn du dich in den meisten Fällen in einem professionellen Umfeld vorstellst, solltest du nicht davor zurückschrecken, etwas Persönlichkeit einzubringen. Das kann durch die Art sein, wie du dich vorstellst, oder durch das, was du sagst. In einem Vorstellungsgespräch könntest du, zum Beispiel auch etwas Ungewöhnliches über dich erzählen – zum Beispiel ein Ereignis aus deiner Kindheit, das dich zu deinem jetzigen Beruf inspiriert hat.  

Das hilft nicht nur, dich besser kennenzulernen, sondern macht dich auch einprägsamer.

Besser miteinander reden” von Dale Carnigae ist zu diesem Thema unverzichtbar! 

Besser miteinander reden gibt dir viele Tipps, wie du voller Selbstvertrauen vor einem Publikum sprichst. Du lernst außerdem, wie du den richtigen Inhalt deiner Rede findest – und diese anschließend charismatisch und selbstbewusst vorträgst.

8. Füge eine Prise Humor hinzu  

Wenn es angebracht ist, reiße einen Witz oder füge eine kleine Portion selbstironischen Humor hinzu. Eine kleine Prise Humor trägt viel dazu bei, dass die Menschen dich mögen und sich in deiner Nähe wohler fühlen.  

Zum Beispiel:  

  • “Ich arbeite jetzt seit sieben Jahren als freiberuflicher Autor. Ich habe inzwischen angefangen, über Autos zu schreiben, obwohl ich gar nicht Auto fahren kann, und habe dann ein paar Jahre in der Modebranche gearbeitet, obwohl ich hoffnungslos unmodisch bin. Schließlich habe ich meinen Platz gefunden, an dem ich über Reisen schreibe, wovon ich ein oder zwei Dinge weiß.”
  • “Hi, ich bin Sarah. Ich arbeite im Verlagswesen, also bin ich bei diesem Networking-Event, um lokale Autoren kennenzulernen, aber auch, weil ich gehört habe, dass die Snacks bei diesen Veranstaltungen legendär sind.” 

9. Achte auf deine Körpersprache

Was du über dich sagst, ist natürlich wichtig, aber auch wie du es sagst. Wenn wir über uns selbst sprechen, werden wir oft leicht nervös und verschränken die Arme, vermeiden den Blickkontakt und zappeln herum. Wenn du dich vorstellst, solltest du dich bemühen, deine Körpersprache zu verbessern. Folge diesen Tipps:

  • Augenkontakt herstellen 
  • Lächeln  
  • Halte deine Arme an der Seite oder im Schoß
  • Nimm eine gerade Körperhaltung

In ihrem Buch “Körpersprache. Macht. Erfolg.” erklärt Monika Matschnig, dass man es im beruflichen Leben sehr schwer hat, wenn man, die nonverbale Kommunikation vernachlässigt und nicht versteht, seine Gestik und Mimik zu seinen Gunsten einzusetzen. In dem Blink zu “Körpersprache. Macht. Erfolg.” zeigen wir dir deswegen an vielen Fallbeispielen, wie du deine Körpersprache gezielt verbessern kannst.

10. Sei ehrlich

Wir wissen, wie verlockend es ist, die Fakten ein wenig zu beschönigen. Du willst interessanter und beeindruckender klingen, aber vermeide die Versuchung und bleibe bei deiner Selbstvorstellung wahrheitsgemäß. Es ist nicht nur schlechtes Karma, zu lügen, du könntest auch erwischt werden. Und da der erste Eindruck alles ist, ist es sehr schwer, sich von einer Lüge im Vorfeld zu erholen.  

11. Fasse dich kurz  

Strebe eine Selbstvorstellung an, die du in nur wenigen Minuten durchgehen kannst. Du willst die wichtigsten Punkte auf den Punkt bringen, ohne zu hetzen, aber du willst dein Gegenüber auch nicht langweilen oder jedes Detail aus deinem Leben erzählen.  

Wenn du dir nicht sicher bist, wie lange du für deine Selbstvorstellung brauchst, miss einfach deine Zeit. Wähle einfach die wichtigsten und relevantesten Dinge über dich aus, die du erzählen willst, und halte dich daran.

12. Übe, übe, übe

Überlege dir nicht nur im Voraus, was du sagen willst, sondern übe auch ein paar Mal laut, bevor du dich tatsächlich vorstellen musst. So kannst du herausfinden, ob deine vorbereiteten Inhalte zu lang oder zu kurz sind oder ob du über bestimmte Stellen stolperst.

Um deine Selbstvorstellung wirklich zu perfektionieren, kannst du dich auch filmen und dir das Video ansehen oder es vor einem Freund oder engen Kolleg:innen üben und dann um Feedback bitten. 

Zusätzlich zu deiner Vorbereitung ist es wichtig, auch für den Teil des Interviews gerüstet zu sein, in dem du gefragt wirst: “Haben Sie noch Fragen?” Schau dir dazu diesen hilfreichen Artikel im Blinkist Magazin an, der dir zeigt, welche Fragen im Vorstellungsgespräch besonders passend sind: Rückfragen im Vorstellungsgespräch: Passende Fragen fürs Jobinterview.
 

Beispiele für die Selbstvorstellung bei einem Vorstellungsgespräch 

Hier sind Beispiele, wie du dich in verschiedenen Situationen vorstellen kannst. In einem Vorstellungsgespräch konzentriere dich besonders auf deine Berufserfahrung.  

Sprich über deine:

  • Aktuelle Position und Hauptaufgaben 
  • Beruflicher Werdegang – nimm ein oder zwei Rollen oder Jobs heraus  
  • Ausbildungsgeschichte 
  • Schlüsselqualifikationen 
  • Beeindruckendste Erfolge  

Je nach Situation und Länge deiner Selbstvorstellung musst du auch nicht alle diese Punkte aufzählen. Bleibe natürlich und denke daran, deine Persönlichkeit durchscheinen zu lassen.  

Zum Beispiel:

  • „Ich habe in den letzten acht Jahren im Marketing gearbeitet. Ich habe als allgemeine Marketingfachkraft bei Smart Inc. angefangen, bevor ich bei einem Start-up-Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich eine Rolle im Content-Marketing übernahm. Ich habe den Blog mit einem Team von einer Person gestartet und ihn auf 20.000 Leser/innen und ein Team von fünf Vollzeit-Autor/innen ausgebaut.“ 

 

Beispiele für Selbstvorstellungen bei Präsentationen  

Wenn du dich vor einer Präsentation vorstellst, solltest du dich kurzfassen: 

  • Deinen Namen 
  • Deine Berufsbezeichnung 
  • Alle Informationen, von denen du denkst, dass Zuhörer über dich oder dein Fachwissen wissen möchten 

Zum Beispiel:  

  • „Hallo zusammen, ich bin Mark. Ich bin heute eingeladen worden, um mit euch über psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu sprechen. Kurz zu meiner Person: Ich arbeite seit über 15 Jahren als Therapeut und seit etwa fünf Jahren als Berater für psychische Gesundheit in Unternehmen. Egal, mit welchen Problemen ihr zu kämpfen habt, ich verspreche euch, dass ich sie schon einmal gehört habe und ein paar Hilfsmittel kenne, die euch helfen können.“  

 

Beispiel für die Selbstvorstellung beim Networking  

Selbstvorstellungen bei Networking-Veranstaltungen müssen professionell sein, aber sie können weniger formell sein als ein Vorstellungsgespräch oder eine Präsentation. Füge eine Prise Humor hinzu, versuche, eine Verbindung zu deinem Gegenüber herzustellen, und versuche, das Gespräch in Gang zu halten.  

Zum Beispiel:  

  • „Was mache ich beruflich? Ich bin Redakteur bei der ‘Montag Zeitung’ und hauptsächlich für das Umweltressort zuständig und verbringe die meiste Zeit damit, Artikel über die neuesten grünen Technologien oder den Klimawandel zu schreiben. Ich bin heute Abend hier, um hoffentlich einige Redakteure kennenzulernen, die noch nie überlegt haben, für den Umweltteil zu schreiben. Was machst du?“ 

Mit diesen 12 wertvollen Tipps für Selbstvorstellungen bist du auf dem besten Weg, in deinem nächsten Vorstellungsgespräch zu glänzen. Solltest du jedoch das Bedürfnis verspüren, deine Kenntnisse weiter zu vertiefen, ist das Buch „Wie man das Eis bricht” von Leil Lowndes eine ausgezeichnete Empfehlung.

In Wie man das Eis bricht, lernst du 92 inspirierenden Tricks, die dir helfen, Gespräche zu meistern und soziale Situationen mit Stil und Eloquenz zu navigieren. Es lehrt dich nicht nur, in sozialen Kontexten zu überleben, sondern in ihnen zu gedeihen, indem du Selbstvertrauen ausstrahlst und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

“Ich versuche immer, das Rampenlicht auf die andere Person zu richten. Je länger du es von dir weg leuchten lässt, desto interessanter finden dich andere.”
Leil Lowndes

Mit Blinkist kannst du das Wichtigste aus diesem Buch in nur 15 Minuten verstehen! Kein Stress, kein Zeitverlust – einfach nur hilfreiches Wissen zur perfekten Selbstvorstellung, das bereit ist, absorbiert zu werden. Und das Beste ist, du kannst Blinkist ganz einfach mit einer kostenlosen 7-Tage-Testversion ausprobieren!

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