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Das Magazin von Blinkist
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Das Magazin von Blinkist
5 min

Deshalb stecken US-Investoren 35$ Millionen in ein Berliner Start-up

Die US-Venture Capital Gesellschaft Insight Venture Partners ist überzeugt, dass Blinkist die Welt mit seiner Wissens-App radikal verändern wird
von Manon Steiner | 14.11.2018
Das Blinkist Magazin ist ein kostenloser Blog von Blinkist – die App, die die Kernaussagen von über 2.500 Sachbuch-Bestsellern auf dein Smartphone bringt – in 15 Minuten, als Text und Audio.

Deutschland spielt gerade ganz vorne mit, wenn es um die Erschaffung bahnbrechender Innovationen geht. Derzeit stellt das Berliner Start-up Blinkist die Welt mit seiner revolutionären Wissens-App auf den Kopf und zieht die Aufmerksamkeit internationaler Investoren auf sich. Satte 35 Millionen US-Dollar gingen bereits an die App, die große Ideen von über 3.000 Sachbüchern auf den Punkt bringt. Vor allem die Risikokapitalfirma Insight Venture Partners sieht Potential in der App, die für Harley Miller, Vice President der Venture Capitalist Gesellschaft „eine völlig neue Kategorie der Selbstoptimierung“ anführt.

Die Gründer von Blinkist: Holger Seim, Tobias Balling und Niklas Jansen (v. l.)

Insight Venture Partners hat bereits Erfolgsunternehmen wie Twitter, Tumblr und BlaBlaCar unterstützt und weiß, worauf es bei Start-ups ankommt. Bereits zum zweiten Mal förderten sie das Jungunternehmen im Juni 2018 mit Beträgen in Millionenhöhe.

„Mit Blinkist erweitern Sie Ihr Allgemein- und Fachwissen in kürzester Zeit.“

– COMPUTERBILD

Mobiles Wissen on the go

Blinkist vermittelt die Kerninhalte aus den weltweit beliebtesten Sachbüchern, populärwissenschaftlichen Bestsellern und Ratgebern zu Themen wie Produktivität, Kommunikation oder Wissenschaft einfach und schnell in nur 15 Minuten zum Lesen und Anhören in der App.

Das Konzept basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Hirnforschung und der Psychologie. Da diese Aufgabe ein hohes Maß an analytischem Denken und Expertise von den Autoren erfordert, finden sich unter ihnen vor allem Wissenschaftler, Psychologen, Journalisten und Spezialisten aus Wirtschaft und Kommunikation. Das Ergebnis sind clevere Kurztexte und professionell produzierte Audiotitel für unterwegs. Die dazugehörige App steht allen Smartphonebesitzern zum schnellen kostenlosen Download zur Verfügung.

Revolutionäre App ermöglicht völlig neuen Zugang zu Fortbildung

Für das digitale Wirtschaftsmagazin t3n hat das Start-up damit „das Lesen von Sachbüchern in das digitale Zeitalter überführt”. Damit schließt sich das Unternehmen Revolutionären wie Wikipedia Gründer Jimmy Wales an, der sich mit Wikipedia seit Jahren für den freien Wissenszugang einsetzt. Und es funktioniert, denn mittlerweile ist auch Blinkist im Mainstream angekommen: Bereits über sieben Millionen Menschen verschaffen sich mit der App Zugang auf die Kernaussagen der besten Bücher der Welt.

“Blinkist ist klasse. Bin begeistert und dankbar. Ihr helft mir meinen Horizont zu erweitern und von den täglichen Themen mal gedanklich Abstand zu nehmen.”– Frederik, 39, Personalleiter

Vor allem in den USA schlug Blinkist wie eine Bombe ein, denn hier ist „Microlearning“ längst Trend. In Deutschland galt die Sachbuch-App bis vor einiger Zeit eher als Geheimtipp.

An der Spitze der deutschen Start-up Szene
Jetzt wird Blinkist auch in Deutschland zum Hype. Laut einer aktuellen Umfrage von LinkedIn Deutschland zählt das Unternehmen aufgrund seines innovativen Produkts und der aufgeschlossenen Firmenkultur gar zu den 20 begehrtesten Arbeitgebern des Landes. Denn die Gründer wollen Menschen dabei helfen, ihr Leben im digitalen Zeitalter “radikal (zu) verbessern”, so Mitbegründer Holger Seim. Und das spiegelt sich eben nach innen und nach außen wider.

„Blinkist „ein unglaublich transformatives Produkt, das den wachsenden Durst nach Informationen optimal stillt.“– Nicolas Wittenborn, Vizepräsident Insight Venture Partners

Mehr Bücher in einer Woche als normalerweise in einem Jahr

Deshalb bietet die App auch eine unverbindliche Gratisversion, mit der man täglich einen 15-minütigen Titel lesen oder anhören kann. Wer das auch nur eine Woche durchhält, hat danach bereits mehr Sachbuchwissen, als der Durchschnittsdeutsche. Denn dieser liest im Jahr nur rund vier Sachbücher, wie eine repräsentative Umfrage des Unternehmens ergab. Bei aktuell 2.500 Titeln und einer monatlich um 40 Titel wachsenden Bibliothek kommt so schnell einiges an Inhalten zusammen.

Mit dem neuen Investment will Holger Seim den globalen Zugang zu Wissen weiterhin steigern: „Wir kratzen erst an der Oberfläche des Marktpotentials, denn das Problem das wir lösen ist universell”. Das tut Blinkist gerade auf einzigartige Weise durch Inhalte, die sich den individuellen Bedürfnissen des Lesers in der heutigen Zeit anpassen.

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