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Zweite Abhandlung über die Regierung

Zündstoff für die Revolution aus dem Jahr 1690

By John Locke
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Zweite Abhandlung über die Regierung by John Locke

John Locke veröffentlichte die Zweite Abhandlung über die Regierung im Jahr 1689. In dieser Zeit waren große Veränderungen im Gange: Immer mehr Menschen stellten die absolute Macht ihrer Herrscher infrage. In diesen Blinks erfährst du, welchen Zündstoff Lockes Werk damaligen und späteren Revolutionären bot. Denn der Philosoph schrieb, weltlicher Herrschaft sei stets eine Schranke gesetzt und Widerstand gegen die Willkür der Mächtigen gerechtfertigt.

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  • Jeder, der wissen möchte, wie die Ideen von Demokratie und Liberalismus entstanden sind
  • Alle, die eine leicht verständliche Einführung ins Werk von John Locke suchen

John Locke (1632–1704) ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Philosophen aller Zeiten und gilt als Universalgelehrter. Der Engländer war nicht nur ein Vordenker der politischen Theorie und der Aufklärung, sondern hat sich auch eingehend mit Erkenntnistheorie und Empirismus auseinandergesetzt.

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Zweite Abhandlung über die Regierung

Zündstoff für die Revolution aus dem Jahr 1690

By John Locke
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Zweite Abhandlung über die Regierung by John Locke
Synopsis

John Locke veröffentlichte die Zweite Abhandlung über die Regierung im Jahr 1689. In dieser Zeit waren große Veränderungen im Gange: Immer mehr Menschen stellten die absolute Macht ihrer Herrscher infrage. In diesen Blinks erfährst du, welchen Zündstoff Lockes Werk damaligen und späteren Revolutionären bot. Denn der Philosoph schrieb, weltlicher Herrschaft sei stets eine Schranke gesetzt und Widerstand gegen die Willkür der Mächtigen gerechtfertigt.

Key idea 1 of 9

Am Anfang waren alle Menschen frei und gleich.

Was ist eine Regierung? Worin liegen ihre Aufgaben, und wo sind der Ausübung ihrer Macht Grenzen gesetzt? Um uns diesen Fragen zu nähern, folgen wir John Locke auf seiner Reise in eine Zeit, als es noch keine Regierungen gibt. Damals leben die Menschen in einem gottgegebenen und harmonischen Naturzustand. Staaten oder voneinander unterschiedene Völker existieren noch nicht. Alle Menschen sind frei und gleich.

Es gibt zudem kein niedergeschriebenes Gesetz, sondern die Menschen richten sich nach dem Naturgesetz, das Gott erschaffen hat. Dieses Naturgesetz ist in der Form des Verstandes in jedem Menschen verankert. Dadurch kann jede und jeder durch etwas Nachdenken herausfinden, was richtig und was falsch sei.

Die wichtigste Grundlage des Naturgesetzes ist das Recht auf Leben. Das Leben wurde uns von Gott gegeben, und es ist heilig – wir haben die Pflicht, es zu schützen. Da alle das Recht auf Leben haben, dürfen wir auch keinem anderen das Leben nehmen oder ihn ernsthaft gefährden.

Außerdem haben wir alle das Recht, unser Leben zu verteidigen. Das kann notwendig werden, denn im Naturzustand existieren weder Staat noch Polizei, die unsere Rechte durchsetzen und Übeltäter bestrafen, die dagegen verstoßen. Deshalb darf jeder Mensch seinem eigenen Verstand folgen, selbst urteilen und danach handeln. Allerdings muss dabei die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben, und niemand darf sich von persönlichen Gefühlen dazu hinreißen lassen, grausam zu sein. 

Lebten wir im Naturzustand und ein anderer wäre zum Beispiel so frech, unser Mittagessen zu stehlen, dann dürften wir es ihm wieder wegnehmen und ihm zusätzlich sein Getränk und vielleicht auch ein paar Kekse abnehmen – als Lehre dafür, dass er einen Fehler begangen hat. Wir dürften ihn jedoch nicht schlagen oder sogar umbringen, denn das wäre grausam und würde wiederum sein Recht auf Leben verletzen.

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