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Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist

Eine Gebrauchsanleitung

By Stefan Klein
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Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist: Eine Gebrauchsanleitung by Stefan Klein

Von biologischen Uhren in unseren Körpern, über die Uhren in unseren Köpfen bis hin zu den digitalen Uhren der modernen Gesellschaft: Diese Blinks geben dir eine gute Übersicht über praktisch alles, was mit der Zeit zu tun hat. Weiterhin erklären sie dir die Hauptgründe für Stress und Zeitmangel – und geben dir dabei auch noch hilfreiche Tipps für ein entspannteres Leben.

  • Jeder, der die Gegenwart genießen möchte
  • Alle, die im Alter auf ein erfülltes Leben zurückblicken möchten
  • Menschen, die einen Ausweg aus dem täglichen Stress suchen

Stefan Klein ist ein deutsch-österreichischer Wissenschaftsjournalist und Sachbuchautor. Er arbeitete als Redakteur beim Spiegel und erhielt 1998 den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus. Seine Bücher zu Themen wie Glück oder Zufall wurden in über 20 Sprachen übersetzt.

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Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist

Eine Gebrauchsanleitung

By Stefan Klein
  • Read in 22 minutes
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Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist: Eine Gebrauchsanleitung by Stefan Klein
Synopsis

Von biologischen Uhren in unseren Körpern, über die Uhren in unseren Köpfen bis hin zu den digitalen Uhren der modernen Gesellschaft: Diese Blinks geben dir eine gute Übersicht über praktisch alles, was mit der Zeit zu tun hat. Weiterhin erklären sie dir die Hauptgründe für Stress und Zeitmangel – und geben dir dabei auch noch hilfreiche Tipps für ein entspannteres Leben.

Key idea 1 of 14

Unser Organismus wird von einer biologischen Uhr gesteuert.

Kommst du morgens gut aus den Federn oder läuft ohne kalte Dusche und heißem Kaffee erst einmal gar nichts? Warum kommen manche von uns morgens nur schwer in Gang, während es für andere gar nicht früh genug losgehen kann? Die Antwort liegt in unserer inneren Uhr.

Jedes Lebewesen verfügt über einen angeborenen Zeitsinn, die sogenannte Körperzeit, die auch unabhängig von der Umwelt funktioniert. Mimosen bspw. recken ihre Blätter auch in einem abgedunkelten Raum immer zur gleichen Tageszeit der unsichtbaren Sonne entgegen. Bei Menschen verhält es sich ähnlich, wie das Beispiel des Höhlenforschers Michel Siffre zeigt.

Nachdem dieser sich monatelang in einer Höhle aufgehalten hatte, fiel es ihm zwar schwer, Zeitspannen korrekt abzuschätzen. Doch bei Hunger und Schlaf folgte sein Körper weiterhin einem festen Rhythmus – und das ganz ohne Sonnenlicht.

Diese angeborene Körperzeit regelt nicht bloß unseren Schlaf, sondern bspw. auch unseren Blutdruck oder sogar unsere Verdauungssäfte. Sie entsteht normalerweise aus dem Zusammenspiel verschiedener biochemischer Vorgänge und dem Licht der Sonne.

Beginnen wir bei der Biochemie: Jede unserer Zellen verfügt über eine eigene Zelluhr, die mit einem zelleigenen Prozess der Proteinherstellung zusammenhängt. Gewisse Gene sind in unserem Körper nämlich dafür zuständig, Proteine herzustellen, die nach etwas mehr als 24 Stunden wieder zerfallen. Demnach besitzen wir Billionen von Zelluhren, die dem Takt von Herstellung und Zerfall dieser Proteine folgen. Die Dauer dieses Prozesses variiert im Laufe eines Menschenlebens nur um wenige Minuten. Doch je nach Mensch unterscheidet sie sich um bis zu zwei Stunden!

Außerdem verfügt das Gehirn über eine Art Zentraluhr, die unabhängig vom Tageslicht ungefähr alle 24 Stunden elektrische Impulse aussendet. Diese Funktion stellt sicher, dass die Billionen von Zelluhren weder vor- noch nachgehen.

Der körpereigene Rhythmus dauert zwischen 24 und 24,5 Stunden. Damit wir nicht alle paar Tage so richtig aus dem Takt geraten, stellt unser Gehirn mithilfe des Tageslichts die innere Uhr täglich neu.

Wie sehr die innere Uhr nachgeht, legt übrigens fest, ob man Frühaufsteher oder Morgenmuffel – also  Lerche oder Eule – ist. Eulen benötigen für den Umlauf meist länger als 24 Stunden. Wenn sie morgens vom Sonnenlicht geweckt werden, muss ihr Gehirn die innere Uhr erst einmal vorstellen, um sich an die tatsächliche Tageszeit zu gewöhnen. Der Rhythmus der Lerchen ist dagegen näher am 24-Stunden-Körperrhythmus: Sie wachen automatisch mit dem Sonnenlicht auf.

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