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Wohlstand und Armut der Nationen

Warum die einen reich und die anderen arm sind

By David S. Landes
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Wohlstand und Armut der Nationen by David S. Landes

Wohlstand und Armut der Nationen (1998) erklärt die Ursprünge des wirtschaftlichen Denkens: So gibt es Faktoren, die den Aufstieg des Kapitalismus begünstigt und abgeschwächt haben. Was haben die erfolgreichsten Nationen richtig gemacht? Die Blinks verraten es und erklären außerdem, warum sich die industrielle Revolution ausgerechnet in Europa vollziehen musste. 

  • An Wirtschaftsgeschichte Interessierte
  • Alle, die wissen möchten, warum es einigen Ländern wirtschaftlich besser geht als anderen
  • Jeder, der sein Verständnis von Kultur und Zivilisation vertiefen möchte

Der 2013 verstorbene David Landes war Professor für Wirtschaftsgeschichte in Harvard und in zahlreichen wissenschaftlichen Akademien und Vereinigungen aktiv. Er erhielt sechsmal den Titel des Ehrendoktors und hat zahlreiche Artikel sowie mehrere Bücher zu verschiedenen Bereichen der Wirtschaftsgeschichte veröffentlicht.

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Wohlstand und Armut der Nationen

Warum die einen reich und die anderen arm sind

By David S. Landes
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Wohlstand und Armut der Nationen by David S. Landes
Synopsis

Wohlstand und Armut der Nationen (1998) erklärt die Ursprünge des wirtschaftlichen Denkens: So gibt es Faktoren, die den Aufstieg des Kapitalismus begünstigt und abgeschwächt haben. Was haben die erfolgreichsten Nationen richtig gemacht? Die Blinks verraten es und erklären außerdem, warum sich die industrielle Revolution ausgerechnet in Europa vollziehen musste. 

Key idea 1 of 11

Klima und geografische Bedingungen bestimmten lange, wie die Menschen sich in den Gebieten entwickelten. 

Auf einer Weltkarte, die das Einkommen pro Kopf zeigt, liegen die reichsten Länder in der gemäßigten Zone, insbesondere in der nördlichen Hälfte. Die armen Länder hingegen befinden sich in den Subtropen. Obwohl Geografie diesbezüglich in Verruf geraten ist und nicht die einzige Erklärung darstellt, spielt sie doch eine große Rolle. 

Einen großen Einfluss haben hier zum einen die einfachen, unmittelbaren Auswirkungen von Hitze: Deren Beschwerlichkeit übertrifft jene der Kälte. Denn gegen Letztere kann man sich warm anziehen, Feuer machen und ein Haus bauen. Gegen ein von Hitze geprägtes Klima kommt man nur schwerlich an. Der Mensch hat wenige Strategien im Umgang mit ihr: Schwitzen ist die einzige – doch das funktioniert in feuchten, schwülen Gebieten nicht sehr effizient. Die Verdunstung passiert nämlich nicht schnell genug. 

Was macht der Mensch, um keine Energie zu verschwenden? Sich ruhig verhalten und nicht arbeiten. Daher gibt es auch die Siesta, um der Mittagshitze zu entgehen. Klimaanlagen sind zwar eine Lösung, allerdings kamen diese erst nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Außerdem sind sie für ohnehin armen Länder eine zu teure Technik, die überdies zu viel Energie frisst. 

Zum anderen bringt heiße, feuchte Luft einen weiteren Nachteil mit sich: Hitze begünstigt Insekten und Parasiten, die Krankheiten übertragen. So breiten sie sich in den entsprechenden Gebieten ungehindert aus. In Regionen mit frostigen Wintern sterben diese tierischen Krankheitsüberträger, und das hält Seuchen gering. 

Das Klima ist also bestimmend, wenn es um den Wohlstand einer Nation geht. Entscheidend für den Ursprung der industriellen Revolution in Europa war aber ein anderer Faktor.

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