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Wohlstand ohne Wachstum

Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt

By Tim Jackson
16-minute read
Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt by Tim Jackson

Wachstum treibt unser Wirtschaftssystem an, doch die Ressourcen unseres Planeten, auf denen dieses Wachstum basiert, sind begrenzt. Der Kollaps ist vorprogrammiert – daher müssen wir uns andere Ziele als unendliches Wachstum suchen. In Wohlstand ohne Wachstum stellt Tim Jackson seine Vision einer nachhaltigen, gerechten und ökologischen Wirtschaftsweise dar und erklärt, wie wir den Übergang dorthin schaffen können.

  • Jeder, der an Alternativen zu unserem wachstumsfixierten Wirtschaftssystem interessiert ist
  • Jeder, der sich mit Volkswirtschaft oder Soziologie beschäftigt    
  • Jeder, der mehr über nachhaltige Wirtschaft erfahren möchte

Tim Jackson ist Professor für nachhaltige Entwicklung an der Universität von Surrey und Direktor der Sustainable Lifestyles Research Group. Er studierte Mathematik, Philosophie und Physik und schreibt neben Sachbüchern auch Theaterstücke.

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Wohlstand ohne Wachstum

Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt

By Tim Jackson
  • Read in 16 minutes
  • Contains 10 key ideas
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Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt by Tim Jackson
Synopsis

Wachstum treibt unser Wirtschaftssystem an, doch die Ressourcen unseres Planeten, auf denen dieses Wachstum basiert, sind begrenzt. Der Kollaps ist vorprogrammiert – daher müssen wir uns andere Ziele als unendliches Wachstum suchen. In Wohlstand ohne Wachstum stellt Tim Jackson seine Vision einer nachhaltigen, gerechten und ökologischen Wirtschaftsweise dar und erklärt, wie wir den Übergang dorthin schaffen können.

Key idea 1 of 10

Zu viel des Guten: Wirtschaftswachstum führt zu Verschuldung.

Wie messen wir, wie gut es uns geht? Woran erkennen wir unseren Wohlstand? Momentan gilt unser Wirtschaftswachstum als wichtigster Indikator: Je mehr Geld und Besitztümer wir haben, desto besser geht es uns.

Daher will natürlich jede Nation versuchen, das Wirtschaftswachstum auf einem hohen Niveau zu halten – doch das führt zu einigen Problemen. Eines dieser Probleme ist Verschuldung. Das Ziel der Politik besteht darin, möglichst viel Geld ausgeben zu lassen, sowohl von Privatleuten und Unternehmen als auch vom jeweiligen Staat selbst. Sind nun die nötigen monetären Mittel nicht vorhanden, dann wird mit dem Geld anderer bezahlt, und so steigen die Schulden immer weiter.

In den zehn Jahren vor der Finanzkrise gerieten die Schulden von Privatleuten außer Kontrolle. Allein in Großbritannien hat sich die durchschnittliche Verschuldung der Bürger in dieser Zeit mehr als verdoppelt: Die Engländer liehen sich Geld, um Häuser zu kaufen oder mit ihrer Kreditkarte zu shoppen. Das kann in einer stabilen Wirtschaft zwar eine Weile gut gehen, doch wenn dann eine Krise wie im Jahr 2008 eintritt, rächt sich dieses Verhalten. Die ärmsten Mitglieder der Gesellschaft, die ihre Kredite abbezahlen mussten, wurden von der Finanzkrise am härtesten getroffen.

Abgesehen von der privaten Verschuldung leihen sich auch die Regierungen in Krisenzeiten Unmengen an Geld, um ihre Wirtschaft wieder anzukurbeln. Sie müssen Banken aus deren Misslage befreien, den Rettungsschirm für andere Länder finanzieren und auch die eigene Wirtschaft wieder stärken. Auf diese Weise hat alleine Großbritannien z.B. durch die Rettung seiner Banken die Staatsschulden verdoppelt.

Ein gewisses Niveau an Staatsschulden ist durchaus vertretbar, doch wenn es überschritten wird, kann ein Staat nicht mehr nachhaltig funktionieren. Immer größere Teile der Einnahmen müssen dafür verwendet werden, die Schulden abzubezahlen. Für die eigentlichen Aufgaben des Staates, wie Infrastruktur oder Bildung, bleibt folglich immer weniger übrig. Stattdessen gehen die Steuergelder direkt an die Kreditgeber.

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