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Wir nennen es Arbeit

Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung

By Sascha Lobo & Holm Friebe
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Wir nennen es Arbeit: Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung by Sascha Lobo & Holm Friebe

Das Internet hat unsere Gesellschaft und insbesondere auch unser Berufsleben verändert: Dank Web 2.0 eröffneten sich ganz neue Verdienstmöglichkeiten und Geschäftsmodelle. Sie ermöglichten die Entstehung einer digitalen Bohème. In Wir nennen es Arbeit wird beschrieben, wie, wo und woran diese neue Gruppierung arbeitet und warum sie die gesamte Arbeitswelt revolutionieren wird.

  • Jeder, der mit seiner Festanstellung unzufrieden ist
  • Selbstständige und alle, die es werden wollen
  • Jeder, der verstehen möchte, wie sehr das Internet unser Leben verändert hat

Sascha Lobo ist ein Berliner Blogger, Werbetexter und Journalist, der sich in seinen Texten immer wieder mit dem Internet und damit verbundenen Phänomenen beschäftigt. Holm Friebe ist Journalist, Autor und Blogger. 2002 hat er das Netzwerk „Zentrale Intelligenz Agentur“ gegründet – eine virtuelle Firma, die Webdesign, Strategieentwicklung sowie das Verfassen und Gestalten von Texten übernimmt.

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Wir nennen es Arbeit

Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung

By Sascha Lobo & Holm Friebe
  • Read in 13 minutes
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  • Contains 8 key ideas
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Wir nennen es Arbeit: Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung by Sascha Lobo & Holm Friebe
Synopsis

Das Internet hat unsere Gesellschaft und insbesondere auch unser Berufsleben verändert: Dank Web 2.0 eröffneten sich ganz neue Verdienstmöglichkeiten und Geschäftsmodelle. Sie ermöglichten die Entstehung einer digitalen Bohème. In Wir nennen es Arbeit wird beschrieben, wie, wo und woran diese neue Gruppierung arbeitet und warum sie die gesamte Arbeitswelt revolutionieren wird.

Key idea 1 of 8

Im Web 2.0 werden Konsumenten zu Prosumenten und die Produktion wird demokratisiert.

Prosumenten? Was soll das denn sein? Das Wort ist eine Schöpfung des US-amerikanischen Futuristen Alvin Toffler. Es ist eigentlich ganz einfach: Prosumenten sind Konsumenten, die selbst etwas produzieren.

Heute kann so gut wie jeder etwas herstellen. Der technische Fortschritt hat die Produktionsmittel in vielen Bereichen demokratisiert. Denn die Technologien, die wir heute zur Herstellung von Texten, Filmen, Musikaufnahmen oder Bildern verwenden, sind so günstig, dass fast jeder sie sich leisten kann. Wo vorher noch ein Hollywood-Studio nötig war, reicht heute ein Laptop.

Auch in anderen Bereichen fördert das Internet die Entstehung von Minipreneuren – das sind Kleinstunternehmer, die ihre Waren und Dienstleistungen anbieten. Durch Blogs, Webshops oder eine eigene Homepage finden sie ihre Abnehmer.

Chris Anderson, der ehemalige Wired-Chefredakteur, schreibt in seinem Buch The Long Tail, dass dadurch die Zahl an Produkten, die angeboten werden, ins potenziell Unendliche steigt. Für jede Nische gibt es die passenden Angebote. Z.B. werden sogenannte Microzines produziert, also Zeitschriften, die sich an eine so kleine Zielgruppe richten, dass sie sich am Kiosk nie behaupten könnten. Auch bei Amazon findest du heute unzählige Nischenbücher, nach denen du im Buchladen um die Ecke vergeblich suchen würdest.

Als Prosumenten sind wir selbst daran beteiligt, wie unsere Produkte aussehen und funktionieren. Wir lassen uns unsere Duschvorhänge und T-Shirts individuell bedrucken. Bei Open-Source-Programmen entwickeln wir sogar selbst Funktionen. Das klappt ziemlich gut – die quelloffene Software Firefox ist z.B. dem Internet-Explorer haushoch überlegen.

Vielleicht erleben wir gerade, wie das Internet unser ganzes Wirtschaftssystem verändert, weg von der industriellen Massenproduktion hin zu Nischen, Manufakturen und Einzelstücken. Auch die Wegwerfgesellschaft ist vielleicht schon bald passé, denn dank Seiten wie eBay oder Kleiderkreisel können wir heute so gut wie alles wiederverkaufen, wenn wir es nicht mehr haben wollen.

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