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Wie Träume wahr werden

Das Geheimnis der Potentialentfaltung

By Gerald Hüther
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Wie Träume wahr werden by Gerald Hüther
Synopsis

Träumen können wir nur allein, aber für die Umsetzung unserer kleinen und großen Pläne brauchen wir andere. Teams gewinnen an Bedeutung in einer Welt, die immer komplexer wird. In den Blinks zu Gerald Hüthers Wie Träume wahr werden (2018) wird erklärt, wie wir Dream-Teams bilden, wie sie funktionieren und wie wir mit ihnen auch scheinbar unüberwindbare Hindernisse bewältigen.

Key idea 1 of 8

Einzelkämpfertum ist ein Auslaufmodell.

Menschen in Röhren rasend schnell von einer Großstadt zur nächsten zu transportieren – diese Idee zum Hyperloop stammt von Elon Musk. Große Träume beginnen immer im Kopf eines Einzelnen. Wirklichkeit werden sie aber erst, wenn sich viele Menschen daran machen, den Traum zu realisieren. Wir wir in Zukunft zusammenarbeiten werden, wird sich grundlegend verändern.

In der Vergangenheit haben meist Einzelpersonen andere für ihre Träume arbeiten lassen. Sklaven haben die Pyramiden gebaut, Leibeigene auf den Feldern ihrer Lehnsherren geschuftet, Arbeiter ihre Lebenszeit in Fabriken geopfert. Je größer die Idee, desto mehr Menschen mussten zur Umsetzung ihrer Träume gefunden werden. Ob sich diese Menschen ebenfalls für die Idee begeisterten, spielte keine Rolle. Meist waren die Arbeiter abhängig von ihren Herren oder wurden mit anderen Mitteln gezwungen, an der Umsetzung mitzuwirken. Dabei formten sich jene hierarchischen Organisationsstrukturen heraus, die wir bis heute in Wirtschaft und Gesellschaft finden. Doch ist daran alles schlecht? Immerhin sind auf diese Weise großartige Leistungen zustande gekommen: Kathedralen, Autos, Städte.

Diese Organisationsstrukturen haben allerdings dazu geführt, dass wir Individuen mehr schätzen als Teams. Ob in Schulen, im Beruf oder im Sport – immer steht der Einzelne mit seiner Leistung im Mittelpunkt. Dabei wissen wir, wozu Teams imstande sind, die eine gemeinsame Vision verfolgen. In der Geschichte gab es immer wieder herausragende Teamleistungen. Christoph Kolumbus hätte ohne seine Mannschaft nie Amerika entdeckt. Und die enormen Deiche an der Nordsee wurden auch nicht von einem einzelnen Deichgrafen errichtet.

Heute finden wir vor allem im Sport Beispiele für Dream-Teams. Man denke nur an die griechische Fußballnationalmannschaft, die als Underdog die EM 2004 gewann, oder an das isländische Team, das sich 2016 erstmals für eine EM-Endrunde qualifizierte und sich bis ins Viertelfinale durchkämpfte. Große Stars finden sich in diesen Mannschaften kaum – oder fällt dir der Name eines isländischen Nationalspielers ein?

Abseits vom Sport sind herausragende Teamleistungen rar gesät. Doch es zeichnet sich ein Wandel ab. In einer zunehmend komplexer werdenden Welt kann ein Einzelner allein, selbst wenn er Einstein wäre, nur noch eine sehr begrenzte Vorstellung von zukünftigen Lösungen entwickeln. Die hierarchische Organisationsstruktur hat ausgedient.

Wenn alles mit allem zusammenhängt, muss auch das menschliche Wissen und Können zusammenfließen. Es braucht die Perspektiven und Fähigkeiten vieler, um tragfähige Vorstellungen davon zu entwickeln, was morgen wie werden soll. Dabei geht es nicht darum, Erfolge zu erzielen, sondern Ideen zum Gelingen zu bringen.

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