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Was die Seele glücklich macht

Das Einmaleins der Psychosomatik

By Manfred Stelzig
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Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik by Manfred Stelzig

Eine Vielzahl körperlicher Beschwerden lässt sich auf unsere Psyche zurückführen. Die Blinks zu Was die Seele glücklich macht (2009) erläutern, auf welchen Wegen sich die Psyche körperlich bemerkbar macht – und was wir tun können, um psychosomatische Leiden zu heilen.

  • Jeder, der unter Beschwerden mit ungeklärten Ursachen leidet
  • Alle, die den Verdacht haben, dass eine Erkrankung psychosomatisch sein könnte
  • Psychologie- und Medizin-Interessierte

Manfred Stelzig ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie sowie Psychotherapeut. Heute arbeitet er als Lehrbeauftragter für Psychotherapie und für Neurologie und Psychiatrie, u.a. an der Universität Innsbruck. Zuvor war er für mehr als 20 Jahre Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin an der Universitätsklinik Salzburg. Stelzig ist Autor mehrerer Bestseller zum Thema Psychosomatik und ist nebenher als Firmencoach tätig.

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Was die Seele glücklich macht

Das Einmaleins der Psychosomatik

By Manfred Stelzig
  • Read in 15 minutes
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  • Contains 9 key ideas
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Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik by Manfred Stelzig
Synopsis

Eine Vielzahl körperlicher Beschwerden lässt sich auf unsere Psyche zurückführen. Die Blinks zu Was die Seele glücklich macht (2009) erläutern, auf welchen Wegen sich die Psyche körperlich bemerkbar macht – und was wir tun können, um psychosomatische Leiden zu heilen.

Key idea 1 of 9

Erst wenn körperliche Ursachen ausgeschlossen wurden, ist eine psychosomatische Behandlung angebracht.

Schnell schlägt es auf Magen, Darm oder Kopf, wenn Anspannung und Stress in der Luft liegen. Mit diesem Phänomen beschäftigt sich die Psychosomatik: Geht es unserer Seele schlecht, dann leidet auch unser Körper.

Doch Vorsicht: Nicht jede Erkrankung sollte vorschnell auf die Psyche geschoben werden. Selbst wenn alles auf ein psychosomatisches Leiden hindeutet, sollten Mediziner immer zuerst eine körperliche Erkrankung ausschließen – wie das folgende Beispiel einer ärztlichen Kollegin des Autoren zeigt.

Just in dem Moment, in dem ihre Ehe zu kriseln begann, entwickelte sie heftige Bauchschmerzen. Die Ärztin war daher überzeugt, die Bauchschmerzen seien psychosomatischer Natur. Weil der Fall so klar auf der Hand zu liegen schien, suchte sie ihren Hausarzt erst gar nicht auf – und begab sich stattdessen gleich in eine Psychotherapie.

Doch die Gespräche mit ihrem Psychotherapeuten konnten ihre Bauchschmerzen nicht lindern. Erst eine Magenspiegelung brachte Klarheit: Die Bauchschmerzen entsprangen keinem Ehestress, sondern einem bösartigen Tumor. Leider war die Krankheit zu diesem Zeitpunkt so weit fortgeschritten, dass sie wenige Monate nach der schulmedizinischen Untersuchung verstarb.

Liefert eine solche Untersuchung jedoch keine Ergebnisse, werden die Beschwerden der Patienten oft nicht ernst genommen. Das liegt u.a. daran, dass viele Ärzte Vorbehalte gegenüber der Psychosomatik hegen. Ein typisches Szenario sieht leider so aus: Ein Patient geht mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Schwindel oder Kopfschmerz zum Hausarzt. Dieser untersucht ihn, findet jedoch keine körperliche Ursache für seine Beschwerden. „Sie sind kerngesund.“, sagt er und schickt seinen Patienten wieder nach Hause. Dessen Symptome verschlimmern sich allerdings immer weiter, es beginnt eine regelrechte Ärzteodyssee. Und so vergeht oft viel Zeit, bis das Thema Psychosomatik überhaupt erst aufkommt.

Hinzu kommt, dass das Thema Psychosomatik allgemein nicht sonderlich beliebt ist. Viele Patienten wehren sich, wenn man sie darauf hinweist, dass es sich bei ihrem Leiden um „etwas Psychisches“ handeln könnte. „Das ist doch nicht nur in meinem Kopf, ich spüre die Schmerzen jeden Tag!“, sagen sie dann. Erschwerend kommt hinzu: Wer schon ein körperliches Problem hat, möchte ungern noch ein psychisches gratis dazubekommen.

Merken wir uns also: Die Psychosomatik ist wichtig und kann Patienten von vielen körperlichen und seelischen Leiden erlösen. Sie ist jedoch kein Ersatz für schulmedizinische Maßnahmen.

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