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Warum ich fühle, was du fühlst

Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone

By Joachim Bauer
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Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone by Joachim Bauer

Wieso müssen wir gähnen, wenn unser Gegenüber gähnt? Und wieso leiden wir mit, wenn im Film eine der Hauptpersonen stirbt? Dafür verantwortlich sind Spiegelneurone. In den Blinks zu Warum ich fühle, was du fühlst (2006) erklären wir dir, wieso sie die Grundlage unserer emotionalen Intelligenz sind und wie sie dafür sorgen, dass wir eine andere Person lieben können.

  • Psychologie-Interessierte
  • Jeder, der sich für das menschliche Gehirn interessiert
  • Alle, die die Liebe besser verstehen wollen

Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler und Psychiater. Er forschte am renommierten Mount Sinai Medical Center in New York. Bekannt ist er vor allem als Autor populärwissenschaftlicher Sachbücher, in denen er komplexe Themen aus Psychiatrie und Hirnforschung verständlich aufbereitet.

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Warum ich fühle, was du fühlst

Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone

By Joachim Bauer
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Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone by Joachim Bauer
Synopsis

Wieso müssen wir gähnen, wenn unser Gegenüber gähnt? Und wieso leiden wir mit, wenn im Film eine der Hauptpersonen stirbt? Dafür verantwortlich sind Spiegelneurone. In den Blinks zu Warum ich fühle, was du fühlst (2006) erklären wir dir, wieso sie die Grundlage unserer emotionalen Intelligenz sind und wie sie dafür sorgen, dass wir eine andere Person lieben können.

Key idea 1 of 7

Erst die Spiegelneurone machen uns zu einem empathischen, intuitiven Wesen.

Gähnen kann ansteckend sein. Und ein breites Lächeln ganz genauso. Ja, selbst wenn dein Gegenüber seine Beine übereinander schlägt, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass du genau dasselbe tust. Aber warum ist das eigentlich so?

Solche Verhaltensweisen sind einfache Formen sogenannter Resonanzphänomene. Lange Zeit konnte die Wissenschaft über deren Ursache nur rätseln, doch die Entdeckung der Spiegelneurone lieferte endlich eine wissenschaftliche Erklärung.

Wenn wir etwas bei anderen beobachten, dann tun wir es mithilfe der Spiegelneurone auch selbst – wir „spiegeln“ unser Gegenüber. Doch unsere Nervenzellen können noch viel mehr als bloßes Nachahmen: Auch unsere Fähigkeit zur Empathie wird durch die Spiegelneurone gesteuert, auch wenn dieser Prozess ungleich komplexer ist. 

Erst durch unsere Spiegelneurone werden wir zu mitfühlenden Wesen. Sie machen uns traurig, wenn wir jemanden weinen sehen. Oder sie sorgen dafür, dass wir nachempfinden, wie sich der Schmerz eines Menschen anfühlt, der sich gerade vor unseren Augen in den Finger geschnitten hat. 

Dass wir auf diese Weise mitfühlen können, ist Folge eines bestimmten Mechanismus. Die Spiegelneurone ermöglichen es uns, eine sogenannte Theory of Mind unseres Gegenübers zu erstellen. Das heißt: Wir können uns vorstellen, wie der andere sich augenblicklich fühlt – oder auch, was er gerade denkt, während er uns ansieht. Ob wir mit unserer Annahme, was unser Gegenüber denkt, tatsächlich ins Schwarze treffen, ist dabei am Ende zweitrangig. Entscheidend ist erst einmal, dass wir diese Fähigkeit überhaupt besitzen. Dass wir vielleicht sogar richtig liegen könnten, ist dann das Sahnehäubchen.

Und auch die Intuition lässt sich durch Spiegelneurone erklären. Hast du dich beispielsweise schon einmal gefragt, wieso du in überfüllten Einkaufszentren nicht gegen sämtliche Leute stößt? Jeder scheint ja intuitiv den richtigen Weg zu wählen, ohne jedes Mal lange über den nächsten Schritt nachzudenken. Auch daran sind die Spiegelneurone beteiligt. So können wir uns nicht nur denken, was der andere denkt, wir können mithilfe der Spiegelneurone auch antizipieren, wie andere sich aller Wahrscheinlichkeit nach verhalten werden.

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