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Volkswagen

Eine deutsche Geschichte

By Mark C. Schneider
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Volkswagen: Eine deutsche Geschichte by Mark C. Schneider

In Volkswagen beschreibt Mark C. Schneider die Geschichte des deutschen Automobilkonzerns, vom ersten Käfer bis hin zur aktuellen Krise durch den Abgas-Skandal. Dabei wird deutlich, dass VW ein außergewöhnliches Unternehmen ist, das sich trotz zahlreicher Herausforderungen und starker Konkurrenz bis heute erfolgreich auf dem Weltmarkt behauptet.

  • Jeder, der sich für die Geschichte und Kultur von Volkswagen interessiert
  • Jeder, der mehr Hintergründe über den Abgas-Skandal erfahren möchte
  • VW-Mitarbeiter, die sich schnell Grundwissen über das Unternehmen aneignen wollen

Mark C. Schneider ist Wirtschaftsjournalist und schreibt unter anderem für die Gruner + Jahr Wirtschaftspresse, Capital und das Handelsblatt. Er war Pressesprecher des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Hannover und baut bei Axel Springer das Wirtschaftsmagazin BILANZ Deutschland auf.

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Volkswagen

Eine deutsche Geschichte

By Mark C. Schneider
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Volkswagen: Eine deutsche Geschichte by Mark C. Schneider
Synopsis

In Volkswagen beschreibt Mark C. Schneider die Geschichte des deutschen Automobilkonzerns, vom ersten Käfer bis hin zur aktuellen Krise durch den Abgas-Skandal. Dabei wird deutlich, dass VW ein außergewöhnliches Unternehmen ist, das sich trotz zahlreicher Herausforderungen und starker Konkurrenz bis heute erfolgreich auf dem Weltmarkt behauptet.

Key idea 1 of 9

Die Anfänge von VW liegen im Dritten Reich.

Deutschland ist schon seit der Erfindung des Automobils ein Autoland. Deutsche Autos sind auf der ganzen Welt für ihre Ingenieurskunst und Qualität bekannt, die Automobilindustrie ist einer der größten Arbeitgeber des Landes und es ist auch kein Zufall, dass einige Amerikaner extra über den großen Teich fliegen, um auf deutschen Autobahnen endlich einmal die legendäre nicht vorhandene Geschwindigkeitsbegrenzung zu erleben. VW ist dabei vielleicht das wichtigste Unternehmen überhaupt – aber wie entstand es eigentlich?

Adolf Hitler ist nicht nur für die Autobahnen verantwortlich, sondern auch für Volkswagen. Bis in die 30er-Jahre waren Automobile in Deutschland Luxusgegenstände, die sich nur die Allerwenigsten leisten konnten. Daher wurde auf Betreiben der Nazis am 28. Mai 1937 in Berlin eine „Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens“ gegründet. Hitlers Vorgaben waren dabei sehr ehrgeizig – so durfte der Wagen z.B. nicht mehr als 1.000 Reichsmark kosten.

Den Zuschlag für dieses Projekt erhielt Ferdinand Porsche, der damals ein Ingenieurbüro für Konstruktion und Beratung für Motoren und Fahrzeuge in Stuttgart betrieb. Ferdinand Porsche ist der Stammvater des Doppelclans Porsche-Piëch, der bis heute über die Geschicke von Volkswagen bestimmt und der größte Aktionär des Konzerns ist.

Er entwarf das technische Konzept für den berühmten Käfer im Jahr 1935 und traf sich dazu auch persönlich mit Hitler. Für die Produktion wurde 1938 die „Stadt des KdF-Wagens („Kraft durch Freude”) bei Fallersleben“ samt Fabrik gegründet, die später in Wolfsburg umbenannt wurde.

Die Produktion lief an, doch während des Krieges wurden in dem neuen Werk vor allem Militärfahrzeuge produziert. Insgesamt liefen nur knapp über 600 Käfer vom Band, die an Günstlinge des Regimes verteilt wurden. Für die Produktion wurden auch zahlreiche Kriegsgefangene eingesetzt, die regelmäßig misshandelt wurden. Seit 1941 war Porsches Schwiegersohn Anton Piëch Werksleiter – und damit für die Zwangsarbeit verantwortlich, für welche die Opfer erst 50 Jahre später entschädigt wurden.

Am 11. April 1945 trafen schließlich US-Truppen ein, befreiten die Zwangsarbeiter und die Produktion wurde gestoppt. Wie würde es weitergehen?

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