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Viva la Vagina!

Alles über das weibliche Geschlecht

By Nina Brochmann & Ellen Støkken Dahl
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Viva la Vagina!: Alles über das weibliche Geschlecht by Nina Brochmann & Ellen Støkken Dahl

Der Titel lässt es bereits vermuten: In Viva la Vagina! (2018) geht es um das weibliche Geschlecht. Die Blinks räumen mit den zahlreichen Mythen und Märchen über die weibliche Sexualität und den weiblichen Körper auf und bringen einige Tabuthemen auf den Tisch. Das hier gesammelte Wissen über Sex, Gesundheit und Beziehungen verhilft Frauen zu mehr Selbstsicherheit, Wohlbefinden und Lust.

  • Frauen, die sich fragen, ob sie in sexueller Hinsicht „normal“ sind
  • Alle, die wissen wollen, wie der weibliche Körper und das weibliche Geschlechtsorgan funktionieren
  • Frauen, die mehr zu Tabuthemen wie dem weiblichen Orgasmus, der Menstruation oder Geschlechtskrankheiten erfahren möchten

Nina Brochmann und Ellen Støkken Dahl sind zwei junge Ärztinnen aus Norwegen. Sie lernten sich zu Beginn ihres Medizinstudiums bei einem Workshop für Sexualberatung kennen und engagieren sich seitdem als Beraterinnen in den Bereichen Sexualität und sexuelle Gesundheit. Ihre gemeinsame Influencer-Karriere starteten die beiden 2015 mit der Gründung ihres Blogs Underlivet – auf Deutsch „Unterleib“ –, auf dem sie Erfahrungen und Wissen zu den Themen Sexualhygiene, Sexualität und dem weiblichen Körper teilen. Ihr erstes Buch Viva la Vagina! ist in Norwegen ein Bestseller und bereits in 30 weiteren Ländern erschienen.

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Viva la Vagina!

Alles über das weibliche Geschlecht

By Nina Brochmann & Ellen Støkken Dahl
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Viva la Vagina!: Alles über das weibliche Geschlecht by Nina Brochmann & Ellen Støkken Dahl
Synopsis

Der Titel lässt es bereits vermuten: In Viva la Vagina! (2018) geht es um das weibliche Geschlecht. Die Blinks räumen mit den zahlreichen Mythen und Märchen über die weibliche Sexualität und den weiblichen Körper auf und bringen einige Tabuthemen auf den Tisch. Das hier gesammelte Wissen über Sex, Gesundheit und Beziehungen verhilft Frauen zu mehr Selbstsicherheit, Wohlbefinden und Lust.

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Um den weiblichen Genitalbereich ranken sich eine Menge Mythen.

In vielen Kulturen hält sich noch immer der Glaube, Frauen müssten zum Zeitpunkt der Hochzeit jungfräulich sein. Findet sich am Morgen nach der ersten gemeinsamen Nacht kein Blut auf dem Bettlaken, gilt dies als Beweis dafür, dass die Frau bereits „unrein“ war. Auch in der westlichen Welt ist diese Auffassung zu finden. Höchste Zeit also für etwas Aufklärung.

Die Unwissenheit fängt oftmals schon beim Vokabular an. Vagina und Vulva bspw. bezeichnen nicht dasselbe Organ, wie viele glauben, sondern verschiedene Teile des weiblichen Geschlechtsteils. Die Vulva, das sind die äußeren Geschlechtsorgane, also Schamlippen, Venushügel und Klitoris. Als Vagina bezeichnet man in der Medizin nur den zur Gebärmutter führenden Muskelschlauch. Dieser ist 7-10cm lang und wird im Inneren von einer feuchten Schleimhaut geschützt.

Bei Erregung sondert die Vagina ein Sekret ab, das durch die zusätzliche Feuchtigkeit vor Verletzungen schützt, z.B. bei Reibung durch Penetration. Anatomisch wichtig ist außerdem die Abgrenzung der Vagina von der Harnröhre: Für die Ausleitung des Urins gibt es diesen „Extra-Ausgang“, der kaum sichtbar oberhalb der Scheide mündet.

Die hartnäckigsten Mythen betreffen das Jungfernhäutchen und den sagenumwobenen G-Punkt. Schon seit den 1940er-Jahren suchen Forscher nach diesem Punkt, dessen Berührung Frauen außergewöhnliche Lusterfahrungen bescheren soll. Bisher ging man davon aus, dass der G-Punkt eine besonders erogene Zone sei und sich irgendwo an der vorderen Scheidewand in Richtung Blase befinde.

2012 allerdings wurde in Großbritannien ein wissenschaftlicher Artikel veröffentlicht, in dem die Autoren erklärten, es gebe keinen eindeutigen Beweis dafür, dass der G-Punkt eine separate Region der Vagina ist. Eine andere Hypothese besagt, der mysteriöse Punkt sei in Wahrheit eine tiefliegende innere Zone der Klitoris, die beim Sex durch die Scheidenwand hindurch stimuliert wird.

Der G-Punkt ist also kein wirklicher Punkt und auch der Begriff „Jungfernhäutchen“ führt in die Irre, verleitet er doch zu der Vorstellung eines dünnen Stücks Haut, das zerreißt und blutet, sobald die Scheide penetriert wird. Die medizinische Bezeichnung lautet Hymen. Das Hymen kann man sich wie einen kleinen Kranz innerhalb der Scheide vorstellen, der in der Pubertät die Form eines Halbmondes annimmt.

Dieser Kranz besteht aus einer ringförmigen Schleimhautfalte, die sich kurz hinter der Scheidenöffnung befindet und bei jeder Frau ein bisschen anders aussieht. Bei einigen zieht sich ein schmaler Teil des Hymens quer über die Scheidenöffnung, bei anderen sieht es eher aus wie ein winziges Sieb. Das Entscheidende ist jedoch, dass das Hymen dehnbar ist und nur bei etwa der Hälfte der Frauen wirklich beim ersten Geschlechtsverkehr blutet. Oftmals wächst die Schleimhautfalte nach dem ersten Sex sogar wieder zusammen, sodass der Unterschied nicht sichtbar bleibt.

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