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Unsere kreative Zukunft

Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen

By Daniel Pink
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Unsere kreative Zukunft: Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen by Daniel Pink

In der heutigen Zeit drohen viele unserer Qualifikationen für den Arbeitsmarkt immer nebensächlicher zu werden, da immer mehr Arbeitsbereiche durch Automatisierung übernommen werden. Doch wie können wir uns trotzdem profilieren? Unsere Chance ist unsere rechte Hirnhälfte, denn mit ihr meistern wir Fähigkeiten, die uns Computer niemals werden abnehmen können. Unsere kreative Zukunft (2008) erklärt die zentralen Unterschiede zwischen unserer linken und unserer rechten Hirnhälfte und stellt uns die wichtigsten sechs Fähigkeiten vor, auf die wir im anbrechenden Zeitalter der Konzepte nicht mehr verzichten werden können.

  • Berufstätige, die den Unterschied zwischen Arbeit im 20. und Arbeit im 21. Jahrhundert kennenlernen möchten
  • Alle, die sich für das Konzept des Rechtshirn-Denkens interessieren
  • Alle, die Fähigkeiten erlernen wollen, die sie in der Zukunft mehr und mehr brauchen werden

Daniel H. Pink ist ein US-amerikanischer Autor, der diverse Bestseller aus dem Bereich Business, Management und Arbeit verfasst hat. Als Sprecher zu wirtschaftlichem Wandel und Arbeitsplätzen ist er außerdem bei Unternehmen, Organisationen und Hochschulen gefragt. Unsere kreative Zukunft hielt sich lange in den Bestsellerlisten der New York Times und der BusinessWeek und wurde in 20 Sprachen übersetzt.

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Unsere kreative Zukunft

Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen

By Daniel Pink
  • Read in 16 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 10 key ideas
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Unsere kreative Zukunft: Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen by Daniel Pink
Synopsis

In der heutigen Zeit drohen viele unserer Qualifikationen für den Arbeitsmarkt immer nebensächlicher zu werden, da immer mehr Arbeitsbereiche durch Automatisierung übernommen werden. Doch wie können wir uns trotzdem profilieren? Unsere Chance ist unsere rechte Hirnhälfte, denn mit ihr meistern wir Fähigkeiten, die uns Computer niemals werden abnehmen können. Unsere kreative Zukunft (2008) erklärt die zentralen Unterschiede zwischen unserer linken und unserer rechten Hirnhälfte und stellt uns die wichtigsten sechs Fähigkeiten vor, auf die wir im anbrechenden Zeitalter der Konzepte nicht mehr verzichten werden können.

Key idea 1 of 10

Mit links verarbeiten wir Details, mit rechts den Gesamtzusammenhang.

Schon in der Antike nahmen die Menschen an, man könne das Gehirn in eine linke und eine rechte Hemisphäre unterteilen. Dass diese Annahme richtig war, bewies nicht zuletzt die moderne Neurowissenschaft. Allerdings wissen wir heute auch, dass alle unsere Handlungen die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften erfordern.

Nichtsdestotrotz gibt es Aktivitäten, bei denen eine der beiden Gehirnhälften dominiert. Im Allgemeinen konzentriert sich die linke Hälfte darauf, Details zu erfassen, während die rechte Seite sich um das Gesamtbild kümmert. Links beruft sich dabei auf das Prinzip von logischer und zeitlicher Abfolge und rechts auf das Konzept von Räumlichkeit und Gleichzeitigkeit.

Deswegen ordnen wir bspw. Handlungen wie das Lesen der linken Hemisphäre zu, weil es sich dabei um das Erfassen von Zeichen in einer bestimmten Reihenfolge handelt. Für die Interpretation von Gesichtsausdrücken hingegen ist die rechte Seite zuständig, weil wir dabei viele winzige Signale zu einem Gesamtbild zusammenfügen und deuten müssen.

Sprache wird größtenteils in unserer linken Gehirnhälfte verortet, wo auch die sprachlichen Zeichen verarbeitet werden. Die andere Hälfte spielt jedoch eine große Rolle in der Pragmatik, also unserer Fähigkeit, Sprache in den Kontext einzuordnen, in dem sie geäußert wird, und entsprechend zu verzeichnen. Ohne unsere rechte Hemisphäre wären wir bspw. nicht in der Lage, Metaphern oder Ironie zu verstehen.

Unser geistiges Urteilsvermögen verlässt sich aber auf unser ganzes Hirn. Beide Hälften leisten ihren Beitrag: Die eine Seite liefert die Details und arbeitet linear, logisch und analytisch. Die andere Seite fügt diese Details zusammen und denkt dabei nichtlinear, intuitiv und holistisch.

Auch unsere Reaktionen auf bestimmte Situationen zeigen Anteile beider Hälften: Wenn jemand eine Pistole auf uns richtet, befiehlt uns unsere linke Hälfte, die für erfahrungsbasiertes Lernen zuständig ist, dass wir Panik bekommen müssen, weil wir Pistolen als gefährliche Waffen kennengelernt haben. Auf der anderen Seite würden vermutlich auch Menschen panisch werden, die noch nie eine Pistole gesehen haben. Dafür ist die rechte Gehirnhälfte verantwortlich: Studien haben gezeigt, dass alle Kulturen bestimmte Gesichtsausdrücke auf die gleiche Art zu deuten wissen. Deswegen können auch Menschen, die die Gefahr durch Waffen mangels Erfahrung nicht erkennen, eine Bedrohung anhand von Körpersprache und Mimik verstehen.

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