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The Innovators

Wie eine Gruppe von Hackern, Genies und Geeks die digitale Revolution hervorbrachten

By Walter Isaacson
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The Innovators by Walter Isaacson

Wer hat eigentlich den ersten Algorithmus geschrieben? Wer steckt hinter der Erfindung des Computers? Und wem haben wir das freie Internet zu verdanken? In den Blinks zu The Innovators (2018) geben wir den Köpfen der Computerrevolution ein Gesicht. Und erzählen die Geschichte hinter den genialen Durchbrüchen der unerbittlich querdenkenden Pioniere.

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  • Alle, die sich für Technikgeschichte interessieren
  • Jeder, der wissen will, wie große Innovationen zustande kommen

Walter Isaacson ist ein amerikanischer Autor. Er hat früher als Redakteur beim TIME Magazine gearbeitet und war Vorsitzender von CNN. Neben sehr erfolgreichen Biografien von Albert Einstein, Benjamin Franklin und Steve Jobs stammt auch das Buch American Sketches aus Isaacsons Feder. In diesem erklärt er, was wir von großen amerikanischen Persönlichkeiten der Geschichte lernen können.

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The Innovators

By Walter Isaacson
  • Read in 21 minutes
  • Contains 13 key ideas
The Innovators by Walter Isaacson
Synopsis

Wer hat eigentlich den ersten Algorithmus geschrieben? Wer steckt hinter der Erfindung des Computers? Und wem haben wir das freie Internet zu verdanken? In den Blinks zu The Innovators (2018) geben wir den Köpfen der Computerrevolution ein Gesicht. Und erzählen die Geschichte hinter den genialen Durchbrüchen der unerbittlich querdenkenden Pioniere.

Key idea 1 of 13

Ada Lovelace schrieb Mitte des 19. Jahrhunderts das erste Computerprogramm der Welt.

Die Geschichte des Computers beginnt im London des Jahres 1815. Ada Lovelace kommt als Tochter des berühmten britischen Dichters Lord Byron zur Welt. Obwohl sie ihn nicht viel zu Gesicht bekam, schien ihr doch dessen künstlerisch-rebellisches Temperament in die Wiege gelegt worden zu sein. Da dies aber für Damen dieser Zeit alles andere als gesellschaftlich vorteilhaft war, bewog ihre mathematisch interessierte Mutter sie dazu, sich mit rationalen Themen auseinanderzusetzen.

Folglich beschäftigte sich auch Ada schon früh sehr leidenschaftlich mit der Mathematik. Bereits im Alter von 17 Jahren nahm sie regelmäßig an dem Salon des bekannten Wissenschaftlers und Mathematikers Charles Babbage teil. Dort traf sich die interessierte Oberschicht, um sich Vorlesungen anzuhören, neue Ideen zu diskutieren und technische Erfindungen auszuprobieren: Teleskope, mechanisch betriebene Puppen und alle möglichen elektrischen und magnetischen Geräte.

Nachdem Babbage die Difference Engine, einen riesigen mechanischen Rechenapparat, konstruiert hatte, kam ihm die Idee, dass er daraus eine Analytical Engine entwickeln könnte – eine Maschine, die nicht nur eine, sondern gleich mehrere Aufgaben erfüllen könnte. Er präsentierte diesen Plan auf Französisch und Ada übersetzte seinen Vortrag ins Englische. Dazu ergänzte sie ihre eigenen Notizen, die am Ende doppelt so lang waren wie der ursprüngliche Text. So schrieb sie sich in die Geschichte der Computer ein. Denn in den Ergänzungen entwickelte Ada erste Vorschläge, wie solche Rechenmaschinen nicht nur rechnen, sondern auch Musik, Muster und sogar Poesie produzieren könnten.

Abgesehen von diesen fast schon prophetischen Ideen schuf sie die konkreten theoretischen Grundlagen der Computerprogrammierung: Sie erklärte genau, wie die Rechenmaschine mithilfe von Lochkarten programmiert werden könnte und schrieb auch gleich einen Algorithmus dazu, der die Bernoulli-Zahlen automatisch errechnen ließ. Damit gilt Ada Lovelace als die erste Programmiererin der Welt.

Leider war die Technik zu dieser Zeit noch nicht so weit, diese Ideen auch in die Realität umzusetzen. Es sollte noch fast 100 Jahre dauern, bis tatsächlich der erste Computer das Licht der Welt erblickte.

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