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The End of Power

From Boardrooms to Battlefields and Churches to States, Why Being in Charge Isn't What It Used to Be

By Moisés Naím
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The End of Power by Moisés Naím

The End of Power beschreibt, wie sich Macht im Laufe des letzten Jahrhunderts verändert hat: Während die globalen Herausforderungen immer komplexer werden, scheint die Handlungsmacht von Staaten und anderen großen Akteure zu schwinden. Gleichzeitig liegt heute mehr Macht in den Händen von kleineren Institutionen und Gruppen – eine Entwicklung, die Vor- und Nachteile mit sich bringt.

  • Politikinteressierte
  • Alle, die mehr über unsere Kultur und Gesellschaft lernen möchten
  • Wissensdurstige, die einen Überblick über die großen Zusammenhänge der Macht bekommen wollen

Moisés Naím ist Journalist und Politiker. Im Laufe seiner Karriere war er unter anderem Handelsminister von Venezuela und Direktor der Weltbank. Momentan arbeitet er als Chefredakteur der Zeitschrift Foreign Policy, schreibt regelmäßig Kolumnen für internationale Zeitschriften wie die Financial Times oder El País und ist Fellow des Carnegie Endowment for International Peace, einem Think Tank der internationalen Friedensarbeit.

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The End of Power

From Boardrooms to Battlefields and Churches to States, Why Being in Charge Isn't What It Used to Be

By Moisés Naím
  • Read in 18 minutes
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  • Contains 11 key ideas
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The End of Power by Moisés Naím
Synopsis

The End of Power beschreibt, wie sich Macht im Laufe des letzten Jahrhunderts verändert hat: Während die globalen Herausforderungen immer komplexer werden, scheint die Handlungsmacht von Staaten und anderen großen Akteure zu schwinden. Gleichzeitig liegt heute mehr Macht in den Händen von kleineren Institutionen und Gruppen – eine Entwicklung, die Vor- und Nachteile mit sich bringt.

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Überall zerbröckelt die traditionelle Macht.

Macht ist die Möglichkeit, das Verhalten anderer zu beeinflussen oder zu bestimmen. Wenn eine Mutter ihrem Kind verbietet, bei Rot über die Straße zu gehen, dann übt sie Macht aus: Das Kind kann entweder darauf hören, was seine Mutter sagt, oder es muss mit unangenehmen Konsequenzen rechnen. Wenn die deutsche Regierung beschließt, ein neues Gesetz einzuführen, passiert im Prinzip das Gleiche. Wir sollten uns besser daran halten, denn sonst könnten wir in Schwierigkeiten geraten. 

Es gibt viele verschiedene Institutionen und Personen, die eine gewisse Macht ausüben: Regierungen und Staatsoberhäupter, Armeen, Kirchen, die Medien oder bestimmte Firmen. Sie alle beeinflussen auf die eine oder andere Weise das Verhalten vieler Menschen. 

Die Macht dieser Institutionen und Personen ist durch bestimmte Barrieren geschützt, die dafür sorgen, dass nicht jeder ohne Weiteres nach ihr greifen kann: Wer ein demokratisches Land führen will, muss zum Beispiel erst einmal gewählt werden. Es kann zwar theoretisch jeder seine eigene Zeitung herausgeben, aber um damit auch viele Menschen zu erreichen, braucht er Kapital und eine Finanzierungsstrategie und muss Inhalte anbieten, die die Menschen interessieren. 

So hat jeder Bereich, in dem Macht ausgeübt wird, seine schützenden Barrieren. Im Laufe der letzten Jahre haben diese aber vermehrt zu wackeln begonnen. Die Menschen, die den arabischen Frühling getragen haben, wurden zum Beispiel nicht gewählt und haben trotzdem die Politik ihrer Länder komplett umgekrempelt. Und dank des Internets kann heute jeder seine Meinung ohne Kosten veröffentlichen und damit potenziell die ganze Welt erreichen. 

Dadurch, dass sich Informationen im Internet so rasend schnell verbreiten, kann es heute aber auch passieren, dass der Ruf bekannter Marken innerhalb weniger Tage ruiniert wird: Man denke etwa an den Golfer Tiger Woods, der in einen Sexskandal verwickelt war, oder an den BP-Konzern und die Ölpest im Golf von Mexiko im Jahr 2010. Das Netz bringt also nicht nur neue Möglichkeiten des Machtgewinns, sondern auch solche des Machtverlustes mit sich.

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