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The Big Short

Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte

By Michael Lewis
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The Big Short by Michael Lewis

The Big Short (2010) beschäftigt sich mit der Finanzkrise, die 2008 die gesamte Weltwirtschaft erschütterte. Was war die Ursache? Die Blinks beantworten diese Frage: Sie erklären die obskuren Praktiken der Finanzbranche und die grundlegenden Mechanismen die letztlich die Krise verursachten.

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Michael Lewis ist ein ehemaliger Wall Street-Trader, der heute primär als Autor und Wirtschaftsjournalist arbeitet. Er schreibt regelmäßig für die Vanity Fair, zu seinen Büchern zählen Flash Boys und Wall Street Poker. In seinen Veröffentlichungen beschäftigt Lewis sich hauptsächlich mit Themen rund um Investment-Banking – darüber weiß er aus seiner Zeit bei der Bank Salomon Brothers bestens Bescheid.

 

Original: The Big Short. © 2010 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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The Big Short

Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte

By Michael Lewis
  • Read in 15 minutes
  • Contains 9 key ideas
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The Big Short by Michael Lewis
Synopsis

The Big Short (2010) beschäftigt sich mit der Finanzkrise, die 2008 die gesamte Weltwirtschaft erschütterte. Was war die Ursache? Die Blinks beantworten diese Frage: Sie erklären die obskuren Praktiken der Finanzbranche und die grundlegenden Mechanismen die letztlich die Krise verursachten.

Key idea 1 of 9

Faule Hypothekenanleihen waren ab der Jahrtausendwende ein wachsendes Risiko für den Finanzmarkt.

Als 2008 die Finanzkrise ausbrach, waren die Nachrichten plötzlich voll von Begriffen aus der Finanzwirtschaft. Einer davon, der auch den Hauptgrund für die Krise bezeichnete, war Subprime-Hypothekenanleihen. Was versteckt sich dahinter?

Subprime bedeutet minderwertig. Und Hypothekenanleihen oder Mortgage Bonds bezeichnen ein Bündel von verschiedenen Hypotheken, also Krediten auf Immobilien. Wer einen solchen Bond kauft, erwirbt damit das Recht auf die Zinszahlungen der Eigenheimbesitzer und Kreditzahler. 

Was war das Problem daran? Diese Hypothekenanleihen wurden immer minderwertiger. Die Banken gaben in den USA allen möglichen Leuten unfassbar günstige Hypotheken. Darunter waren Menschen, die nur ein sehr geringes oder gar kein Einkommen hatten und deshalb vermutlich nie in der Lage sein würden, ihre Kredite zurückzuzahlen. Daher waren auch die Hypothekenanleihen, die aus diesen Hypotheken erstellt wurden, sehr riskant. Denn wenn die Kreditnehmer nicht zahlten, hatte der Besitzer der Anleihe den Schaden.

Es gab genügend Leute, die das am eigenen Leib erfahren mussten. So verlor der Trader Howie Hubler, der für Morgan Stanley arbeitete, stolze neun Milliarden Dollar mit nur einem einzigen Deal solcher Subprime-Hypothekenanleihen.

Diese Anleihen waren also sehr riskant. Warum aber existierten sie dann überhaupt und wieso handelte man damit? Es bestand die gute Absicht, den unteren Einkommensschichten auf diese Weise ein Eigenheim zu ermöglichen. Verkauften die Banken diese Kredite dann an Investmentbanken weiter, schlugen sie daraus sogar noch Profit. Und dieser floss dann wieder in neue Kredite, wodurch diese noch billiger wurden.

Die Idee war zwar gut, sie hatte nur einen Haken: Das Risiko wuchs mit jedem weiteren Kredit. Was passiert nämlich, wenn man einen Kredit mit den Gewinnen aus einem anderen finanziert? Es entsteht ein riesiges Kartenhaus, das irgendwann notgedrungen zusammenbrechen muss. Zudem waren die Banken gierig: Sie lockten die Kunden nicht nur mit erschwinglichen Krediten, sondern auch mit riskanten Rückzahlungsoptionen. So gab es Kredite, deren Rückzahlungsraten in den ersten beiden Jahren extrem niedrig waren und dann stark anzogen – dem konnten viele Leute nicht widerstehen.

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