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Simplicity

Die zehn Gesetze der Einfachheit

By John Maeda
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Simplicity: Die zehn Gesetze der Einfachheit by John Maeda

Simplicity (2007) beschreibt Wege zu mehr Einfachheit – im Alltag, in der Wirtschaft, aber vor allem beim Design neuer Produkte und Technologien. Die Blinks greifen die grundlegendsten der zehn Gesetze auf, denen wir folgen müssen, um Dinge weniger komplex zu gestalten, zeigen aber auch auf, wann zu viel Vereinfachung nicht ratsam ist. 

  • Designer und Produktmanager, die erfolgreiche Produkte kreieren möchten
  • Menschen, die sich nach mehr Einfachheit in ihrem Leben sehnen

John Maeda ist Grafiker und Computerwissenschaftler. Zudem lehrt er am Media Lab des MIT und ist Präsident der Rhode Island School of Design. Er beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Thema Einfachheit und hat das „Simplicity Consortium“ am MIT gegründet. Erfolgreich ist er nicht nur als Autor und Professor, sondern auch als Designer. Er wurde mit vielen internationalen Design-Preisen wie dem Smithsonian’s National Design Award oder dem Manichi Design Prize ausgezeichnet.

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Die zehn Gesetze der Einfachheit

By John Maeda
  • Read in 15 minutes
  • Contains 9 key ideas
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Simplicity: Die zehn Gesetze der Einfachheit by John Maeda
Synopsis

Simplicity (2007) beschreibt Wege zu mehr Einfachheit – im Alltag, in der Wirtschaft, aber vor allem beim Design neuer Produkte und Technologien. Die Blinks greifen die grundlegendsten der zehn Gesetze auf, denen wir folgen müssen, um Dinge weniger komplex zu gestalten, zeigen aber auch auf, wann zu viel Vereinfachung nicht ratsam ist. 

Key idea 1 of 9

In einer zunehmend komplexen Welt sind einfach zu handhabende Produkte ein Luxus.

Warum sind Produkte der Firma Apple so enorm erfolgreich? Besonders erschwinglich sind sie im Vergleich zu denen anderer Marken ja nicht. Einer der Gründe ist, dass Apple es schafft, die Geräte einfach zu machen: intuitiv zu bedienen und mit einem schlichten Design.

In einer Welt, die immer komplexer wird, in der immer mehr Technologien sowie Kommunikations- und Informationskanäle ins Spiel kommen, ist Einfachheit zu einem erstrebenswerten Luxus geworden. Deshalb stechen einfache Produkte aus der Masse heraus.

Als etwa der iPod auf den Markt kam, unterschied er sich genau durch seine Einfachheit von allen anderen damals erhältlichen MP3-Playern. Und da Technologie immer komplexer wird, werden auch in Zukunft einfache Produkte positiv auffallen. Mit der Entscheidung, beim Produktdesign auf Einfachheit zu setzen, liegst du also stets richtig.

Aber wie gelangst du zu Einfachheit? 

Die eine wichtige Grundformel lautet: Man nehme etwas Offensichtliches an einem Produkt weg und füge etwas Sinnvolles hinzu. Bleiben wir beim Beispiel iPod. Apple war sich bewusst, dass es beim Design von MP3-Playern üblich war, jede Funktion mit einem Knopf auszustatten: ein- und ausschalten, abspielen, pausieren, vorspulen etc. Die Designer des iPods verwarfen dieses offensichtliche Prinzip allerdings und reduzierten alle Funktionen auf ein einziges rundes Controlpad. 

So kombinierten sie Funktion und Eleganz und befreiten das Gerät von der unnötigen Komplexität der offensichtlichen Funktionen. Genau damit gelang es ihnen, eine sinnvolle Innovation zu schaffen.

Dieses Prinzip der Einfachheit gilt nicht nur für technische Geräte, sondern auch für dein Privatleben. Immer wenn du etwas Unwichtiges weglässt, bleibt logischerweise mehr Platz für die wichtigen Dinge. Wenn du etwa jemanden liebst oder sehr gern hast und deine Beziehung zu ihm oder ihr verbessern möchtest, versuche, das „Offensichtliche“, das Beziehungen oft kompliziert macht – etwa Smalltalk oder Eifersuchtsdramen –, wegzulassen. Dein Verhältnis zu dieser Person wird einfacher und bedeutungsvoller werden.

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