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Reichtum ohne Gier

Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten

By Sahra Wagenknecht
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Reichtum ohne Gier by Sahra Wagenknecht

In Reichtum ohne Gier (2016) zeigt Sahra Wagenknecht auf, wie unser Wirtschaftssystem Gier und Ungerechtigkeit fördert. Sie macht konkrete Vorschläge, welche Gesetze, Finanzinstitutionen und Unternehmensformen dazu beitragen könnten, dass unsere Wirtschaft innovativer und Wohlstand gerechter verteilt wird.

  • Studierende der BWL oder VWL, die sich für alternative Konzepte interessieren
  • Alle, die sich fragen, wie es mit unserem Wirtschaftssystem weitergehen soll
  • Alle, die sich für linke Politik interessieren

Sahra Wagenknecht ist das bekannteste Gesicht der Linken in Deutschland. Die promovierte Volkswirtin hat im Namen ihrer Partei bereits zahlreiche Posten bekleidet: Sie war Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, stellvertretende Parteivorsitzende und Abgeordnete im Europäischen Parlament. 

 

Original: Reichtum ohne Gier © 2016 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Reichtum ohne Gier

Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten

By Sahra Wagenknecht
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Reichtum ohne Gier by Sahra Wagenknecht
Synopsis

In Reichtum ohne Gier (2016) zeigt Sahra Wagenknecht auf, wie unser Wirtschaftssystem Gier und Ungerechtigkeit fördert. Sie macht konkrete Vorschläge, welche Gesetze, Finanzinstitutionen und Unternehmensformen dazu beitragen könnten, dass unsere Wirtschaft innovativer und Wohlstand gerechter verteilt wird.

Key idea 1 of 10

Kapitalismus und Liberalismus führen zu sozialer Ungerechtigkeit.

Wir haben es alle schon gelesen oder gehört: Die Schere zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft klafft immer weiter auseinander. Und dafür gibt es einen Grund: Das System privatisiert die Gewinne und wälzt Risiken und Verluste auf die Allgemeinheit ab. Geld wird von unten nach oben verteilt. Wie das genau funktioniert? Reiche und Superreiche behalten ihre Gewinne für sich, während sie für Verluste meistens andere einstehen lassen. 

Wer ein Unternehmen gegen die Wand fährt, haftet dafür nicht mit seinem privaten Vermögen. Denken wir nur an die Pleiten von Karstadt und Schlecker: Es ist nicht bekannt, dass einer der ehemaligen Eigentümer dieser Unternehmen beim Jobcenter vorstellig wurde – dieses Schicksal traf nur die Angestellten.

Noch weniger Risiko gehen die Finanzinstitute ein. Wenn sie pleitegehen, springt der Staat ein. Sie behalten ihre Gewinne, wälzen die Verluste jedoch auf die Allgemeinheit ab, denn sie sind ja systemrelevant.

Seit den Achtzigerjahren schlägt die Politik immer wieder in die gleiche liberale Kerbe und verschlimmert die Situation dadurch noch weiter. Die ergriffenen Maßnahmen bewegen sich vor allem in drei Bereichen. Erstens sorgt sie für eine Deregulierung der Märkte. Das bedeutet: weniger Vorschriften für den Finanzsektor, schwächere Kartellgesetze und Steuervergünstigungen sowie Schlupflöcher für Unternehmen. Zweitens werden die Arbeitnehmerrechte beschnitten, wo es nur geht. Dazu zählen Leiharbeit, Befristung und Lohndumping. Drittens werden öffentliche Güter wie Wasser, Transport, Post, Telekom, Strom und sogar Krankenhäuser und Bildung zunehmend privatisiert. 

Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass die soziale Ungleichheit wächst. Vorteile für die Bürger haben sie hingegen kaum gebracht. Das ist ungerecht. Trotzdem können sich die wenigsten Menschen heute noch ein Leben ohne Kapitalismus vorstellen. Das liegt daran, dass sie an ein kapitalistisches Märchen glauben, das du im nächsten Blink kennenlernst.

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