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Regretting Motherhood

Wenn Mütter bereuen

By Orna Donath
13-minute read
Regretting Motherhood: Wenn Mütter bereuen by Orna Donath

In Regretting Motherhood beschreibt Orna Donath die Ergebnisse ihrer Forschung zu einem tabuisierten Thema. Sie hat zahlreiche Frauen befragt, die es bereuen, Mutter geworden zu sein, und hat mit ihnen über ihre Gefühle und Erfahrungen gesprochen. Diese Fallstudien verknüpft sie mit einer Analyse der gesellschaftlichen Dynamiken, die dazu führen, dass Reue im Zusammenhang mit der Mutterschaft ein „verbotenes“ Gefühl darstellt.

  • Frauen, die sich überlegen, Kinder zu bekommen
  • Mütter, die widersprüchliche Gefühle haben
  • Jeder, der sich für den Feminismus und seine verschiedenen Aspekte interessiert

Orna Donath ist eine israelische Soziologin und Feministin. Sie untersucht vor allem gesellschaftliche Erwartungshaltungen an Frauen. Nach der Studie Making a Choice, in der sie sich mit Frauen beschäftigt hat, die sich gegen Kinder entschieden haben, beschreibt sie in Regretting Motherhood nun Frauen, die ihre Mutterschaft bereuen.

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Regretting Motherhood

Wenn Mütter bereuen

By Orna Donath
  • Read in 13 minutes
  • Contains 8 key ideas
Regretting Motherhood: Wenn Mütter bereuen by Orna Donath
Synopsis

In Regretting Motherhood beschreibt Orna Donath die Ergebnisse ihrer Forschung zu einem tabuisierten Thema. Sie hat zahlreiche Frauen befragt, die es bereuen, Mutter geworden zu sein, und hat mit ihnen über ihre Gefühle und Erfahrungen gesprochen. Diese Fallstudien verknüpft sie mit einer Analyse der gesellschaftlichen Dynamiken, die dazu führen, dass Reue im Zusammenhang mit der Mutterschaft ein „verbotenes“ Gefühl darstellt.

Key idea 1 of 8

Die Studie Regretting Motherhood ist nicht repräsentativ, sondern will das Thema bereute Mutterschaft enttabuisieren.

Wer davon hört, dass Mütter ihre Mutterschaft bereuen, ist vielleicht erstmal überrascht – oder kann sich selbst damit identifizieren. Das Thema gilt als Tabu. Bisher hat es kaum eine Frau gewagt, offen über solche Gefühle zu sprechen. Wie war es möglich, so viele von diesen Müttern zu finden, dass daraus eine ganze akademische Studie entstehen konnte?

Es gibt tatsächlich nicht so viele Mütter, die offen über ihre Reue bezüglich der Mutterschaft sprechen, dass sich daraus eine statistisch repräsentative Studie erstellen ließe. Stattdessen konzentrierte sich Donath bei ihrer Arbeit auf Fallgeschichten und führte qualitative Interviews mit den einzelnen Müttern durch.

Zwischen 2008 und 2013 nahmen insgesamt 23 Frauen an den Befragungen teil. Die Mütter, die teilweise sogar schon Großmütter sind, stammen alle aus Israel – einem Land, in dem das Kinderkriegen staatlich und gesellschaftlich enorm gefördert und gefordert wird. Die Frauen kommen aus unterschiedlichen Alters-, Bildungs- und Gesellschaftsschichten. Einige von ihnen sind religiös.

Aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl kann die Studie natürlich keine quantitativen Aussagen wie etwa „10% aller Mütter bereuen, dass…“ treffen. Das ist aber auch nicht das Ziel. Es geht Donath vielmehr darum, das Thema zu enttabuisieren. Sie möchte darauf hinweisen, dass es Mütter gibt, die so empfinden, und untersuchen, warum das so ist und welche gesellschaftlichen Dynamiken hierbei eine Rolle spielen. Dazu stellte sie allen teilnehmenden Frauen dieselben Fragen, wie z.B. „Würden Sie noch einmal Mutter werden?“ oder „Glauben Sie, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen?“

Die hysterischen und aggressiven Reaktionen auf die ersten Studienergebnisse zeigen deutlich, dass es sich bei diesem Thema um ein Tabu handelt. Die Mütter selbst hatten mit diesen Reaktionen gerechnet, denn sie kennen sie aus ihrem eigenen Umfeld, wenn sie dort über ihre Gefühle sprechen, oder aus Online-Foren, wo sie dafür regelmäßig übel beschimpft und niedergemacht werden.

Lassen wir also die Mütter, die ihre Mutterschaft bereuen, zu Wort kommen! Was haben sie uns zu sagen?

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