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Psychopathen

Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann

By Kevin Dutton
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Psychopathen: Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann by Kevin Dutton

Psychopathen sind nicht nur in Gefängnissen und Irrenhäusern anzutreffen. Viele von ihnen leben unter uns, mitten in der Gesellschaft. Tatsächlich weisen viele erfolgreiche Lenker in Politik und Wirtschaft psychopathische Züge auf. Dieses Buch untersucht, weshalb sie so erfolgreich sind, was sie von psychopathischen Gewaltverbrechern unterscheidet und was wir alle von ihnen lernen können.

  • Jeder, der sich für Psychologie, Kriminologie oder Populärwissenschaft im Allgemeinen interessiert
  • Jeder, der erfahren möchte, was sich von Psychopathen lernen lässt und welche ihrer Züge in Beruf und Karriere förderlich sein können

Kevin Dutton ist Forscher am Calleva Research Centre for Evolution and Human Science in Oxford. Duttons Aussage zufolge war sein eigener Vater Psychopath – einer der Gründe, weshalb ihn dieses Forschungsgebiet begeistert. Er hat neben Psychopathen weitere Bestseller veröffentlicht und schreibt für bekannte Magazine wie The Guardian oder Psychology Today.

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Psychopathen

Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann

By Kevin Dutton
  • Read in 16 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 10 key ideas
Psychopathen: Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann by Kevin Dutton
Synopsis

Psychopathen sind nicht nur in Gefängnissen und Irrenhäusern anzutreffen. Viele von ihnen leben unter uns, mitten in der Gesellschaft. Tatsächlich weisen viele erfolgreiche Lenker in Politik und Wirtschaft psychopathische Züge auf. Dieses Buch untersucht, weshalb sie so erfolgreich sind, was sie von psychopathischen Gewaltverbrechern unterscheidet und was wir alle von ihnen lernen können.

Key idea 1 of 10

Psychopathen sind oft intelligent und charmant – und sie kennen keine Angst.

Die Bezeichnung „Psychopathen” wenden wir in der Regel auf verrückte Gewaltverbrecher an, die im besten Falle gefasst sind und in geschlossenen Anstalten sitzen. Fakt ist jedoch, dass 1-2% der Bevölkerung als Psychopathen bezeichnet werden können – und beileibe nicht alle von ihnen befinden sich im Strafvollzug oder hätten das zumindest verdient. Wodurch zeichnen sich Psychopathen dann aus?

Zum einen wirken sie äußerlich meist ausgesprochen einnehmend. Psychopathen sind oftmals sehr charmant, eloquent und unterhaltsam. Das lenkt von ihrem Inneren ab und verschleiert ihre „böse” Seite.

Wegen ihres Auftretens verwundert es auch nicht, dass so viele Psychopathen in hohe Positionen aufsteigen, Professoren oder Manager, Chirurgen und Bürgermeister werden.

Wie aber sieht das Innenleben eines Psychopathen aus? Viele von ihnen sind überaus intelligent, wobei es ihnen jedoch an Emotionen wie Angst, Scham oder Schuldgefühlen mangelt: Sie sind geistig besonders agil und gerissen, zugleich aber auch arm an emotionalen Regungen.

Forscher haben herausgefunden, dass Gehirne von Psychopathen Anomalien in den Bereichen aufweisen, die für Emotionen zuständig sind, was ihren Mangel an Angst erklärt. Wo ein Mensch ohne psychopathische Züge von Sorgen geplagt wird, bleibt ein Psychopath kühl und kontrolliert.

Das kann sich als Vorteil erweisen, denn Angst hat heutzutage große Teile ihrer früheren Bedeutung verloren: Als Menschen noch fürchten mussten, von Säbelzahntigern gefressen zu werden, war es überlebenswichtig, auf Gefahren mit starker Angst zu reagieren. Heute, wo Säbelzahntiger keine Bedrohung mehr darstellen und der Großteil unserer Ängste unberechtigt ist, kann es zum Erfolg führen, die lähmende Emotion der Angst gar nicht erst zu erleben.

Psychopathen zögern z.B. selten, ein Risiko auf sich zu nehmen: Wenn sie etwas erreichen wollen, schreiten sie zur Tat, ohne Angst vor einem Fehlschlag zu haben. Das kann ins Gefängnis führen – oder aber in mächtige Positionen in Wirtschaft und Politik.

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