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Psychologie der Superreichen

Das verborgene Wissen der Vermögenselite

By Rainer Zitelmann
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Psychologie der Superreichen by Rainer Zitelmann
Synopsis

Wie wird man superreich? Was unterscheidet Superreiche von anderen Menschen oder Unternehmern? Rainer Zitelmann gewährt in seiner Dissertation millionenschwere Einblicke in die Psychologie der Superreichen (2017). Er hat 45 Selbstständige gefragt, wie sie es zu Reichtum und Ruhm gebracht haben. Die Blinks zeigen, welche Ziele, Eigenschaften und Erfahrungen die besten Voraussetzungen für den ganz großen Erfolg sind.

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Es gibt keine einheitliche Definition für Superreiche, aber die meisten von ihnen sind Unternehmer.

Die erste Frage, die sich bei diesem Thema aufdrängt, ist natürlich: Ab wann ist jemand superreich? Ab wann gilt jemand generell als reich? Tatsächlich hinkt die sogenannte „Reichtumsforschung“ anderen wissenschaftlichen Disziplinen deutlich hinterher. Es gibt schlichtweg zu wenig empirische Daten, um derlei Definitionen aufzustellen. Woran liegt das?

Zum einen daran, dass bekanntermaßen immer weniger Menschen immer mehr besitzen. Und kleine Gruppen eignen sich nicht besonders gut für repräsentative Erhebungen. Ein weiteres Problem ist die Methodik. Die einzigen halbwegs aussagekräftigen Ergebnisse stammen aus der Forschung zum Thema Gerechtigkeit und Einkommensverteilung. In entsprechenden Berichten definiert z.B. die Bundesregierung jene Menschen als reich, die im Verhältnis zur restlichen Bevölkerung  sehr hohe Einkommen beziehen. Das führt allerdings schnell zu weiteren Fragen: Was, wenn jemand wenig verdient, aber viel geerbt hat?

Zitelmann liefert mit seiner Dissertation und der Befragung von 45 superreichen Selbstständigen einen wichtigen Beitrag zur Vermögensforschung. Seinen Ergebnissen nach können auch Erben grundsätzlich Teil der sogenannten „Vermögenselite“ sein – der Großteil hat sich seinen großen Reichtum allerdings eigenständig erwirtschaftet.

Zitelmann fand heraus, dass diese Schwervermögenden auf unterschiedlichen Wegen zu ihrem Erfolg gekommen sind, und identifiziert drei verschiedene Typen: Typ 1, vom Autor Misfit genannt, hat seine Schwierigkeiten mit Anpassung und Autorität bereits in der Schule durch rebellisches Verhalten verarbeitet. Die Selbstständigkeit ist für ihn daher logische Alternative zur Festanstellung. Typ 2 kann sich zwar grundlegend vorstellen, als Angestellter Karriere zu machen, möchte es aber schneller zu mehr Geld, mehr Verantwortung und spannenderen Herausforderungen bringen. Typ 3 stammt häufig aus einer Unternehmerfamilie und hat überhaupt noch nie selbst in einer „gewöhnlichen“ Festanstellung gearbeitet.

So weit, so gut. Superreiche haben sich ihr Vermögen meist selbstständig erarbeitet. Aber was treibt sie an? Wie muss man ticken, um es finanziell gesehen bis nach ganz oben zu schaffen?

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