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Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung

Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus?

By Harald Welzer & Klaus Wiegandt
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Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung: Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus? by Harald Welzer & Klaus Wiegandt

Der Kampf um die Nachhaltigkeit wird mitunter so erbittert von Klimaskeptikern, Industrielobbyisten und Neoliberalen sabotiert, dass man manchmal fast den Mut verliert. Um nicht aufzugeben, müssen wir uns regelmäßig fragen: In was für einer Welt wollen wir in Zukunft leben? Harald Welzer und Klaus Wiegandt haben genau das getan. Sie haben Führungspersonen aus verschiedenen Bereichen gefragt, wie die Welt im Jahr 2050 aussehen soll, und deren Wünsche und Träume zur Skizze einer nachhaltigen Zukunft zusammengefügt.

  • Alle, die sich für eine nachhaltige Zukunft engagieren wollen
  • Fans von Bio und regionaler Landwirtschaft
  • Eltern, die wissen wollen, wie die Zukunft ihrer Kinder aussehen wird

Harald Welzer ist habilitierter Sozialpsychologe und Soziologe. Er war u.a. an den Universitäten in Essen und Hannover tätig und lehrt heute neben seiner Honorarprofessur für Transformationsdesign an der Universität Flensburg noch an der Universität St. Gallen. Er war konzentriert sich in seiner Forschung und Lehre auf Erinnerung, Gruppengewalt und kulturwissenschaftliche Klimafolgenforschung. Als Autor sind seine bekanntesten Werke Opa war kein Nazi, Das Ende der Welt, wie wir sie kannten und Täter.

Klaus Wiegandt ist ein ehemaliger Manager, der sich heute stark in der Nachhaltigkeitsdebatte engagiert. Er war nach seinem Wirtschafts- und Politikstudium in leitenden Positionen für diverse Unternehmen tätig und legte mit 60 Jahren seinen Vorstandsvorsitz der Metro AG nieder, um die Stiftung „Forum für Verantwortung“ zu gründen. Aus den Kolloquien des Forums gingen Werke wie Evolution (2003) und Säkularisierung und die Weltreligionen (2007) hervor.

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Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung

Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus?

By Harald Welzer & Klaus Wiegandt
  • Read in 13 minutes
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  • Contains 8 key ideas
Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung: Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus? by Harald Welzer & Klaus Wiegandt
Synopsis

Der Kampf um die Nachhaltigkeit wird mitunter so erbittert von Klimaskeptikern, Industrielobbyisten und Neoliberalen sabotiert, dass man manchmal fast den Mut verliert. Um nicht aufzugeben, müssen wir uns regelmäßig fragen: In was für einer Welt wollen wir in Zukunft leben? Harald Welzer und Klaus Wiegandt haben genau das getan. Sie haben Führungspersonen aus verschiedenen Bereichen gefragt, wie die Welt im Jahr 2050 aussehen soll, und deren Wünsche und Träume zur Skizze einer nachhaltigen Zukunft zusammengefügt.

Key idea 1 of 8

Fossile Energiequellen werden bis 2050 weitestgehend aufgebraucht und durch nachhaltige Ressourcen ersetzt.

Stickiger Smog, Feinstaubbelastungen, immer mehr Lungenkrebs- und Asthmaerkrankungen – die Entwicklung der Lebensbedingungen in urbanen Ballungsräumen ist im frühen 21. Jahrhundert alles andere als gesund. Wie kommt es, dass wir so viel mehr Dreck erzeugen, als wir sollten?

Wir leben dreist über unsere Verhältnisse. Der weltweite Energiebedarf steigt seit der Jahrtausendwende in schwindelerregende Höhen. Um ihn zu decken, verbrauchen wir die verbleibenden fossilen Ressourcen wie Erdgas und Erdöl so schnell, als gäbe es kein Morgen. Um 2012 entstanden pro Jahr ca. 140 neue Kohlekraftwerke, die tonnenweise giftiges CO2 in die Umwelt blasen. Diese Emissionen verschärfen den Klimawandel, der im 21. Jahrhundert ohnehin die größte Herausforderung der Menschheit werden dürfte.

Dabei wird das Morgen unweigerlich kommen. Die Öl- und Gasreserven der Erde gehen zur Neige. Wollen wir nicht eiskalt überrascht werden, wenn die Bohrtürme irgendwann den letzten Tropfen Öl fördern, müssen wir lange vor 2050 ernsthaft auf alternative Energien umsteigen. So zeigte der Zukunfts- und Mobilitätsforscher Stephan Rammler, dass 2012 etwa 95% aller industriell gefertigten Produkte von Erdöl abhängig waren. Dieser hemmungslose Verbrauch findet irgendwann von ganz allein sein Ende. Wir haben die Spitze der Ölförderung – das sogenannte Peak Oil – nämlich längst erreicht. Von jetzt an werden die Ölreserven nur noch knapper.

Wie könnte bzw. sollte die Welt also im Jahr 2050 aussehen? Wir müssen v.a. unseren Energieverbrauch ändern und auf grüne und nachhaltige Energien setzen! Egal ob wir die Solartechnologie oder die Windenergie ausbauen – die dreckschleudernden Kohlekraftwerke und der quälende Qualm der Großstädte werden bis 2050 in vielen Teilen der Welt zwangsläufig zur dunklen und miefigen Erinnerung verblassen. Statt von stinkenden Benzinfahrzeugen werden die Stadtbilder von sauberen Solarpanelen auf energetisch autarken Häusern dominiert sein.

Irgendwann sind dann auch die fossilen Ressourcen so weit aufgebraucht, dass sie selbst der sturste Staat nicht länger subventionieren kann – und endlich sinnvolle Projekte unterstützt.

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