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Das Selbstporträt

By Andre Agassi
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Open: Das Selbstporträt by Andre Agassi

Open (2009) ist Andre Agassis unverblümter Rückblick auf das turbulente Leben eines Weltklasse-Tennisspielers. Darin erzählt Agassi seine Geschichte als Ausnahmesportler, dessen Karriere als Tennisstar vorbestimmt wurde und vermutlich gerade deshalb zur rebellischen Selbstsuche geriet. Das Buch ist das Porträt eines sensiblen Prominenten, der auf dem Weg zum sportlichen und persönlichen Erfolg immer wieder mit den Schattenseiten des Scheinwerferlichts kämpfte.

  • Sportfans, Journalisten und Tennisbegeisterte
  • Jeder, der von überambitionierten Eltern erzogen wurde
  • Jeder, der sich für bewegende, inspirierende Lebensgeschichten interessiert

Andre Agassi trat 2006 als Ausnahmesportler von seiner insgesamt 21-jährigen Tenniskarriere zurück. Er hatte insgesamt über 100 Wochen an der Spitze der Weltrangliste gestanden, olympisches Gold im Einzel und acht Grand-Slam-Turniere gewinnen können. Er hat als einer von nur acht Spielern einen „Karriere-Grand-Slam“ holen können – also im Laufe seiner Karriere jedes der vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal gewonnen. Heute widmet der Ehemann von Tennislegende Steffi Graf seine Zeit der Andre Agassi College Preparatory Academy, die als kostenlose Charterschule die Lebensbedingungen sozial benachteiligter Kinder in seiner Heimatstadt Las Vegas verbessert.

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Das Selbstporträt

By Andre Agassi
  • Read in 16 minutes
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Open: Das Selbstporträt by Andre Agassi
Synopsis

Open (2009) ist Andre Agassis unverblümter Rückblick auf das turbulente Leben eines Weltklasse-Tennisspielers. Darin erzählt Agassi seine Geschichte als Ausnahmesportler, dessen Karriere als Tennisstar vorbestimmt wurde und vermutlich gerade deshalb zur rebellischen Selbstsuche geriet. Das Buch ist das Porträt eines sensiblen Prominenten, der auf dem Weg zum sportlichen und persönlichen Erfolg immer wieder mit den Schattenseiten des Scheinwerferlichts kämpfte.

Key idea 1 of 10

Andre Agassi wurde als Kind von seinem überambitionierten Vater zum Tennisspielen gezwungen.

Wie viele andere Sportler, die es später zu internationalem Ruhm und Erfolg schaffen, übte sich auch Andre Agassi schon als Grundschüler eifrig in seiner Disziplin. Dass er schon als 7-Jähriger 2.500 Tennisbälle pro Tag durch einen Hinterhof in Las Vegas drosch, war allerdings nicht seine eigene Entscheidung.

Die Bälle wurden ihm von einer Ballwurfmaschine entgegengeschleudert, die sein Vater eigens entworfen hatte. Andre selbst nannte sie „den Drachen“, weil das Gerät grollte, schnaubte und die kleinen Filzbälle wie flammende Feuerkugeln herauskatapultierte. Andres Vater hieß ihn derweil brüllend, er solle schneller und fester schlagen. Andre hasste den Drachen und Tennis, traute sich aber nicht, seine Gefühle zu äußern, da sein Vater nicht nur eisern entschlossen, sondern auch cholerisch und gewaltbereit war.

Eines Tages brachte ihn ein Streit mit einem anderen Autofahrer derart in Rage, dass er den Mann bewusstlos schlug und mitten auf der Straße liegen ließ. Der junge Andre beobachtete all dies mit Entsetzen und fragte sich später noch lange, ob der Mann nicht von vorbeifahrenden Autos überrollt wurde. Dabei hatte er nichts getan, als im falschen Moment die falsche Person anzuhupen.

Der gewaltige Erwartungsdruck, den Andres Vater so erbarmungslos an seinen Sohn weitergab, stammte indes aus dessen eigener Kindheit. Der Vater stammte aus Teheran, wo er als Kind den in der Stadt stationierten britischen und amerikanischen Soldaten beim Tennisspielen zugesehen hatte. Er hatte die Matches mit glühender Begeisterung verfolgt, sich als Balljunge angeboten und eifrig jedem Ball nachgejagt, der über die Markierungen des Spielfelds hinausflog. Da es keine anderen iranischen Kinder gab, mit denen er seine Leidenschaft hätte teilen können, ließ er sie schließlich in den Boxsport fließen Er wurde sogar gut genug, um sein Land bei den Olympischen Spielen von 1948 und 1952 zu vertreten.

Der Vater gewann selbst nie eine Medaille. Daher war er umso entschlossener, alles dafür zu tun, dass sein Sohn einer der besten Sportler der Welt würde.

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