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Ohne Wenn und Abfall

Wie ich dem Verpackungswahn entkam

By Milena Glimbovski
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Ohne Wenn und Abfall: Wie ich dem Verpackungswahn entkam by Milena Glimbovski

In Ohne Wenn und Abfall (2017) geht es um ein Leben ohne Verpackungsmüll – oder zumindest mit so wenig Abfall wie möglich. Quer durch alle Lebensbereiche erhältst du viele wertvolle Tipps. Das Plädoyer für ein ökologisches Leben ist flammend und dabei trotzdem witzig geschrieben.

  • Alle, die der Verpackungswahn nervt
  • Alle, die etwas für die Umwelt tun möchten
  • Alle, die stressfreier leben wollen

Milena Glimbovski, geboren 1990, ist Gründerin von „Original Unverpackt“, dem ersten komplett verpackungsfreien Supermarkt Deutschlands. Mit ihrem Projekt hat sie eine internationale Bewegung angestoßen und sie ist heute ein gefragter Gast auf Fachtagungen und Branchentreffen.

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Ohne Wenn und Abfall

Wie ich dem Verpackungswahn entkam

By Milena Glimbovski
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Ohne Wenn und Abfall: Wie ich dem Verpackungswahn entkam by Milena Glimbovski
Synopsis

In Ohne Wenn und Abfall (2017) geht es um ein Leben ohne Verpackungsmüll – oder zumindest mit so wenig Abfall wie möglich. Quer durch alle Lebensbereiche erhältst du viele wertvolle Tipps. Das Plädoyer für ein ökologisches Leben ist flammend und dabei trotzdem witzig geschrieben.

Key idea 1 of 11

Es gibt genug Gründe, den Verpackungsirrsinn zu stoppen.

Das kleine Tütchen für die Hustenbonbons, der Joghurtbecher, die Shampooflasche – all das ist für die meisten von uns so alltäglich, dass wir kaum noch darüber nachdenken. Doch das sollten wir tun, denn jedes bisschen Abfall ist Teil des dramatischen globalen Müllproblems.

Die meisten Verpackungen bestehen aus Plastik. Schon dessen Herstellung belastet die Umwelt, da die Förderung des dafür nötigen Erdöls regelmäßig Naturkatastrophen verursacht und den Meeresboden zerstört. Das weiß eigentlich jeder, und doch stellt kaum jemand Joghurtbecher und Shampooflaschen infrage.

Auch vom Great Pacific Garbage Patch, einem riesigen Gebiet im Nordpazifik, in dem gigantische Mengen Plastikteile herumschwimmen, haben mittlerweile die meisten schon einmal gehört, ebenso von verendeten Tieren mit Bäuchen voller Plastikpartikel. Vor allem sogenanntes Mikroplastik treibt dort herum: Das sind Minipartikel, die z.B. in Fleecekleidung enthalten sind. An diesen Partikeln gehen unzählige Kleinstorganismen zugrunde.

Doch nicht nur Plastikabfälle sind schädlich. Auch organisch abbaubare Verpackung ist schlecht, wenn sie nur einmal oder überflüssigerweise verwendet wird, denn bei der Herstellung dieser Verpackung werden ebenfalls wertvolle Ressourcen verbraucht.

Im Grunde ist das Konzept der abfallproduzierenden Verpackung an sich fragwürdig. Verpackungen haben schließlich keinen eigenen Wert, sie bündeln oder schützen nur das eigentliche Produkt. Die beste Verpackung ist also die, die gar nicht erst hergestellt werden muss – oder nur einmalig, um dann wiederverwendet zu werden.

Auch die moderne Recyclingindustrie ist kritisch zu sehen: Sie ist zwar sehr fortgeschritten, aber trotzdem eine Industrie. Auch sie verbraucht Unmengen an Energie und erzeugt Abgase usw. Zudem bedeutet Recycling niemals 100%ige Wiederverwertung. Je nach Material können nur 20-90% erneut verwendet werden. Recycling sollte deshalb die letzte Option sein und dem vorzuziehen sind die folgenden vier R: Refuse (ablehnen), Reduce (reduzieren), Reuse (wiederverwenden) und Rot (kompostieren).

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