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Mit Freude lernen – ein Leben lang

Weshalb wir ein neues Verständnis vom Lernen brauchen. Sieben Thesen zu einem erweiterten Lernbegriff und eine Auswahl von ...

By Gerald Hüther
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Mit Freude lernen – ein Leben lang by Gerald Hüther

Die Blinks zu Mit Freude Lernen – ein Leben lang (2016) lüften das Geheimnis des Lernens. Sie stellen dir einen Lernbegriff vor, bei dem es um viel mehr geht als ums Schulbankdrücken und Vokabelnpauken. Du erfährst, warum es sich beim Lernen um einen nie endenden Prozess handelt, der uns am Leben hält und für den wir vor allen Dingen eines brauchen: Freude. 

  • Jeder, der die Prinzipien des Lernens verstehen will
  • Alle, die sich schon mal gefragt haben, warum Schule so wenig Spaß macht
  • Gesellschaftskritiker, die mit einer positiven Lernkultur die Welt retten wollen

Prof. Dr. Gerald Hüther ist habilitierter Neurobiologe und erfolgreicher Autor populärwissenschaftlicher Bücher. Er betrachtet es als seine Aufgabe, die wissenschaftlichen Erkenntnisse der modernen Hirnforschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und ist mit seinen Vorträgen häufig in Rundfunk und Fernsehen zu Gast. 2015 gründete er die Akademie für Potentialentfaltung, die auch von ihm geleitet wird.

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Mit Freude lernen – ein Leben lang

Weshalb wir ein neues Verständnis vom Lernen brauchen. Sieben Thesen zu einem erweiterten Lernbegriff und eine Auswahl von ...

By Gerald Hüther
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Mit Freude lernen – ein Leben lang by Gerald Hüther
Synopsis

Die Blinks zu Mit Freude Lernen – ein Leben lang (2016) lüften das Geheimnis des Lernens. Sie stellen dir einen Lernbegriff vor, bei dem es um viel mehr geht als ums Schulbankdrücken und Vokabelnpauken. Du erfährst, warum es sich beim Lernen um einen nie endenden Prozess handelt, der uns am Leben hält und für den wir vor allen Dingen eines brauchen: Freude. 

Key idea 1 of 9

Wer leben will, muss lernen können

Ein riesiger Asteroid kollidiert mit der Erde. Eine alles verschlingende Staubwolke wird aufgewirbelt. Die Sonne verschwindet im Dunkeln. Das Klima kühlt sich ab. Nahrungsquellen versiegen. Und die Dinosaurier – sterben aus. 

Auf ähnliche Weise sind im Laufe der Evolution immer wieder Tierarten oder gar ganze Ökosysteme ausgelöscht worden. Es überlebten nur diejenigen, die immer wieder neue Wege fanden, sich den Veränderungen der Umwelt anzupassen. Das heißt: Dazulernen ist lebensnotwendig.

Zum Glück ist fast jedes Lebewesen dazu in der Lage. Wenn es nämlich ums nackte Überleben geht, können Menschen, Tiere und Pflanzen völlig neue Fähigkeiten entwickeln. Schon primitive Einzeller schaffen es, sich vor gefährlichen Fressfeinden zu schützen, indem sie beispielsweise Giftstoffe absondern. Je öfter sie das tun, desto besser werden sie darin, Proteine herzustellen, die für die Produktion des Giftes notwendig sind. Der Einzeller ist nun auf zukünftige Angriffe optimal vorbereitet und hat sein Verhaltensrepertoire um eine neue Fähigkeit erweitert. 

Auch bei komplexeren Lebensformen spielt sich ein ähnlicher Prozess ab. Weil diese aber nicht nur aus einer, sondern aus Abertausenden von Zellen bestehen, ist es wichtig, dass sie Informationen untereinander austauschen können. Besonders gut darin ist die Nervenzelle. Mit ihren vielen verschiedenen Fortsätzen leitet sie Reize von außen nach innen weiter und ermöglicht dem Organismus so, auf Veränderungen in der Umgebung zu reagieren. 

Mithilfe großer Mengen von Nervenzellen entdeckten einige Tiere schließlich die selbstgesteuerte Fortbewegung. Auf einmal konnten sie sich völlig neue Lebensräume erschließen. Und weil die wirklich interessanten Dinge wie Fressen und Jagen in der Regel in Fortbewegungsrichtung passieren, entwickelten die meisten dieser Tiere im vorderen Teil ihres Körpers besonders komplexe Netzwerke von Nervenzellen. 

Diese Netzwerke nennen wir heute Gehirn. Durch die ungeheure Vielfalt von Nervenzellen, die miteinander kommunizieren können, entsteht ein grenzenloses Potenzial an Lernmöglichkeiten. Indem unser Gehirn Nervenzellen miteinander zu neuronalen Lernpfaden verknüpft, speichert es prägende Erfahrungen als neues Wissen ab. So kann der Organismus neu Gelerntes auch strukturell verankern. 

Die erste These zu einem neuen Lernbegriff beschreibt daher Lernen als evolutionäre Überlebensnotwendigkeit.

Das Gehirn übernimmt dabei eine wichtige Rolle, indem es Lerninhalte in neuronalen Verknüpfungen dauerhaft speichert. Doch auch, wenn es mal nicht um Leben und Tod geht, ist Lernen für jeden von uns existenziell. Denn nur so schützen wir unser inneres Gleichgewicht. 

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