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Mein Familienkompass

Was brauch ich und was brauchst du?

By Nora Imlau
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Mein Familienkompass by Nora Imlau

Kindererziehung ist kein Zuckerschlecken. Konflikte stehen auf der Tagesordnung, gestresste Eltern fallen abends erschöpft ins Bett. In unseren Blinks zu Mein Familienkompass (2020) erklären wir, wie man es besser machen kann. Es geht darum, wie du auf die Bedürfnisse aller Familienmitglieder eingehst, inklusive deiner eigenen. Dadurch entsteht eine positive und respektvolle Grundstimmung, in der sich Konflikte ruhig und gelassen lösen lassen. 

  • Gestresste Eltern
  • Alle, die sich für gewaltfreie und zugewandte Erziehung interessieren
  • Menschen, die mit Kindern arbeiten

Die Autorin und Journalistin Nora Imlau beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Familie. Sie hat bereits mehrere Elternratgeber veröffentlicht, von denen du einige auch bei Blinkist findest. Sie schreibt außerdem regelmäßig für unterschiedliche Medien wie ELTERN und ZEIT Online. Sie ist selbst Mutter von vier Kindern. 

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Mein Familienkompass

Was brauch ich und was brauchst du?

By Nora Imlau
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Mein Familienkompass by Nora Imlau
Synopsis

Kindererziehung ist kein Zuckerschlecken. Konflikte stehen auf der Tagesordnung, gestresste Eltern fallen abends erschöpft ins Bett. In unseren Blinks zu Mein Familienkompass (2020) erklären wir, wie man es besser machen kann. Es geht darum, wie du auf die Bedürfnisse aller Familienmitglieder eingehst, inklusive deiner eigenen. Dadurch entsteht eine positive und respektvolle Grundstimmung, in der sich Konflikte ruhig und gelassen lösen lassen. 

Key idea 1 of 9

Hinterfrage deine inneren Glaubenssätze, wenn du deine Kinder fair erziehen möchtest.

Zu welcher Uhrzeit muss dein Kind aufstehen? Darf es sich selbst aussuchen, was es anziehen möchte? Nutella-Toast zum Frühstück? Ein Tag als Papa oder Mama steckt voller Entscheidungen, die du für dein Kind triffst. Und natürlich willst du dabei nur das Beste für den Nachwuchs. 

Bei der Frage, was genau „das Beste“ ist, scheiden sich allerdings die Geister. Und selbst deine eigene Überzeugung ist nicht unbedingt der verlässlichste Ratgeber – denn darüber entscheidest meist gar nicht du selbst, sondern dein Unterbewusstsein. Und dort geben oftmals unbewusste Glaubenssätze aus deiner eigenen Kindheit den Ton an.

Verstehen wir uns nicht falsch: Es ist normal und wichtig, dass wir solche Glaubenssätze haben. Sie helfen uns, vor allem in Stresssituationen schnell brauchbare Entscheidungen zu treffen. Stell dir vor, du hetzt nach Feierabend noch schnell in den Supermarkt, um Gemüse für die Nudelsauce und Chips zu kaufen. Doch dann stellst du fest, dass du leider nur zwei Euro dabeihast. Dein Unterbewusstsein raunt dir zu: „Gesunde Ernährung ist wichtig!“, und schon ist die Entscheidung gefallen. Die Chips bleiben im Regal und es gibt ein vernünftiges Abendessen. Danke, Unterbewusstsein, gut gemacht!

Allerdings hast du sicher auch Glaubenssätze verinnerlicht, die bei genauerer Betrachtung überhaupt keinen Sinn ergeben. Der Kurze will am Samstagvormittag um zehn ein Eis essen? „Eiscreme zum Frühstück? Das kommt überhaupt nicht in die Tüte!“ Diesen Gedanken kann wohl jeder nachvollziehen, aber ganz objektiv betrachtet enthält Eis um zehn Uhr morgens auch nicht mehr Kalorien und Zucker als um vier Uhr nachmittags. 

Der dahinterstehende Glaubenssatz lautet vielleicht: „Süßigkeiten gibt es erst nachmittags!“ Aber warum eigentlich? Wäre nicht eher der Standpunkt „Nur eine Süßigkeit pro Tag“ sinnvoller? Dann schleckt dein Kleiner morgens genüsslich sein Eis und nachmittags gibt es als Snack eben einen Apfel oder ein Käsebrötchen. Die Ernährungsbilanz wäre exakt dieselbe, aber euch beiden wäre die dicke Luft am Morgen erspart geblieben.

Versuche, dir deine Glaubenssätze bewusst zu machen, und sortiere diejenigen aus, die in eurem Familienalltag kontraproduktiv sind. Schließlich solltest du entscheiden, was okay ist, und nicht dein Unterbewusstsein!

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