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Mama, nicht schreien!

Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen

By Jeannine Mik & Sandra Teml-Jetter
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Mama, nicht schreien!: Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen by Jeannine Mik & Sandra Teml-Jetter

Nur wenig bringt Eltern so sehr in Rage wie das eigene Kind. Wenn man die Eltern dann aber fragt, ob sie es gut finden, dass sie ihre Wut am Nachwuchs auslassen, verneinen sie vehement. In den Blinks zu Mama, nicht schreien! (2019) zeigen wir dir, dass es auch anders geht. Anhand vieler praktischer Übungen erfährst du, wie du dich weniger von deinen negativen Emotionen leiten lässt und ein harmonischeres Verhältnis zu deinen Kindern aufbaust.

  • Junge Eltern, die sich überfordert fühlen
  • Alle, die lernen wollen, harmonischer mit ihrem Kind zu kommunizieren
  • Pädagogik-Interessierte

Jeannine Mik ist Diplom-Kommunikationstrainerin und arbeitet in der Erwachsenenbildung. In Wien gründete sie das Zentrum für bewusste Elternschaft und schreibt außerdem regelmäßig auf ihrem Elternblog Mini and Me. Sandra Teml-Jetter ist Familien- und Paartherapeutin und betreibt eine Praxis mit dem Namen Wertschätzungszone. Dort berät sie vor allem junge Familien nach der Lehre Jesper Juuls.

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Mama, nicht schreien!

Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen

By Jeannine Mik & Sandra Teml-Jetter
  • Read in 12 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 7 key ideas
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Mama, nicht schreien!: Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen by Jeannine Mik & Sandra Teml-Jetter
Synopsis

Nur wenig bringt Eltern so sehr in Rage wie das eigene Kind. Wenn man die Eltern dann aber fragt, ob sie es gut finden, dass sie ihre Wut am Nachwuchs auslassen, verneinen sie vehement. In den Blinks zu Mama, nicht schreien! (2019) zeigen wir dir, dass es auch anders geht. Anhand vieler praktischer Übungen erfährst du, wie du dich weniger von deinen negativen Emotionen leiten lässt und ein harmonischeres Verhältnis zu deinen Kindern aufbaust.

Key idea 1 of 7

Nicht dein Kind macht die Wut – sie entsteht in dir selbst, wenn du deine Bedürfnisse verdrängst.

Kinder können ein Quell der Freude sein. Sie können aber auch anders: Dann machen sie, was sie wollen, und bringen uns mit ihrem Verhalten zur Weißglut. Aber hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass deine Kinder dir vielleicht etwas Wichtiges mitteilen wollen, wenn sie dich nerven? 

Wie wir mit unseren Kindern interagieren, ist stark davon abhängig, wie wir selbst erzogen wurden. Wenn deine Eltern dir während deiner Kindheit immer wieder zu verstehen gegeben haben, du müsstest anders sein – z.B. ruhiger, strebsamer, disziplinierter –, dann hast du womöglich, um geliebt zu werden, gewisse Teile deiner Persönlichkeit unterdrückt und verdrängt.

Das mag eine Zeit lang gut gegangen sein und hat dir vielleicht sogar gewisse Vorteile verschafft – bspw. kannst du als Workaholic viel Geld verdient haben, indem du deine eigenen Bedürfnisse ausgeblendet hast. Doch wenn wir Eltern werden, kommen eine Menge neue Probleme auf uns zu. Viele Streits entstehen dadurch, dass wir uns nicht genug um uns selbst kümmern. Wir können uns jedoch nicht um uns selbst kümmern, wenn wir Teile unseres Selbst verleugnen.

Kinder verfügen über eine hohe emotionale Intelligenz. Sie merken, wenn wir etwas verdrängen, und zielen mit ihrem Verhalten auf genau diese verborgenen Bestandteile unserer Persönlichkeit ab. Genau das macht uns wütend. Eine passive Mutter z.B., die von Kindheit an ihre eigenen Bedürfnisse und Empfindungen zurückgestellt hat, wird von ihrem Kind womöglich so lange gereizt, bis sie endlich einmal aus sich herauskommt. 

Aber wie verhält man sich gegenüber einem Kind, das einen reizt? Man löst das Problem mit der Wut weder durch Herumschreien noch indem man seine Gefühle gegenüber dem Kind versteckt. Der erste Schritt zu einem angemessenen Verhalten lautet: Akzeptiere deine negativen Gefühle! Sie sind nämlich notwendig, um zu unterdrückten Empfindungen und Bedürfnissen vorzudringen.

Du darfst alles fühlen, was du fühlst. Dein Kind übrigens auch. Aber wie gehst du mit dem, was du fühlst, um? Was tun mit der Wut oder Angst? Zwei Strategien stellen wir dir im nächsten Blink vor.

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