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Mach mal Platz im Kopf

Meditation bringt’s!

By Andy Puddicombe
  • Read in 13 minutes
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  • Contains 8 key ideas
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Mach mal Platz im Kopf by Andy Puddicombe
Synopsis

Andy Puddicombe ist der Überzeugung, dass jeder Mensch sein Leben durch Meditation verbessern kann. In Mach mal Platz im Kopf entwickelt er anhand seiner Erfahrungen als Mönch ein 10-Minuten-Programm täglicher Meditation, das die Lebensqualität merklich steigert. Er zeigt, dass selbst die gestressten Seelen unter uns mit nur wenig Aufwand viel mehr Gelassenheit und Achtsamkeit in ihr Leben holen können.

Key idea 1 of 8

Gedankenfrei: Meditation hilft uns dabei, unseren Kopf aufzuräumen, ohne unser Leben zu ändern.

Wer möchte nicht gerne achtsam und ohne Sorgen und Ablenkungen leben? Ausgeglichenheit und Entspanntheit sind keine Charakterzüge, die uns bei der Geburt mitgegeben oder vorenthalten werden, sondern Fähigkeiten, die jeder von uns lernen kann – und das ist gar nicht so schwer.

Der Weg zu einem ausgeglichenen Geist beginnt mit der Meditation. Dabei helfen wir unserem Kopf, in seinen natürlichen, entspannten Zustand zurückzukehren und sich von der Hektik und dem Chaos des Alltagslebens zu befreien. Das geht natürlich nicht von einem Tag auf den anderen: Meditation ist ein Prozess, bei dem wir unserem Geist beibringen, die Dinge um uns herum bewusster wahrzunehmen und gleichzeitig Ablenkungen auszublenden.

Dabei geht es vor allem um Achtsamkeit und Aufmerksamkeit: Wir lernen, unsere Gefühle zu beobachten, zu verstehen, warum wir so fühlen, und uns von ihnen zu distanzieren, falls sie unser Leben negativ beeinflussen. Auf diese Weise können wir nach und nach beginnen, ungesunde Einflüsse wie Stress oder Ängste aus unserem Kopf zu verbannen und stattdessen positive Aspekte wie Glück und Verbundenheit zu stärken.

Damit wir uns unserer Gefühle und Gedanken bewusst werden, dürfen wir uns nicht in den alltäglichen Strudel aus nutzlosem Grübeln und schlechten Gedanken hineinziehen lassen. Stattdessen treten wir einen Schritt zurück und betrachten die Situation in Ruhe von außen. Ein gestresster und ängstlicher Geist ist wie ein junges, unruhiges Pferd: Wir müssen die Zügel locker lassen und ihm den Raum geben, den es braucht.

Die ersten Übungen dazu sind ganz einfach: Still dasitzen. Die Gedanken wahrnehmen. Sie wieder gehen lassen. Wenn wir das eine Weile gemacht haben, können wir beginnen, uns auf einen unserer Sinne zu konzentrieren: Auf das, was wir hören, sehen oder fühlen. Sobald ein störender Gedanke kommt und uns von unserem Fokus ablenkt, lassen wir ihn einfach weiterziehen und kehren wieder zu unserer Wahrnehmung zurück. Dabei müssen wir uns gar nicht unter Druck setzen. Es gibt keine „gute“ oder „schlechte“ Meditation – jede Meditation ist gut für uns.

Und auch bei Meditation gilt: Übung macht den Meister. Wir sollten also nicht verzweifeln, wenn es uns am Anfang noch schwerfällt, unsere Gedanken konzentriert zusammenzuhalten.

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