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Lob des Fußballs

22 Spieler, 90 Minuten und eine weltweite Faszination

By Jürgen Kaube
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Lob des Fußballs by Jürgen Kaube

In Lob des Fußballs (2018) geht es um die Frage, ob der Fußball noch mehr gelobt werden sollte. Autor Jürgen Kaube findet dafür eine klare Antwort: Ja, das sollte er. Diese Blinks zeigen, welche Rolle der Sport für seine Anhänger spielt und wieso er auch als Amateursport so beliebt ist. Für Laien gibt es zusätzlich ein paar Grundregeln des Fußballs und einige Anekdoten aus der Geschichte des Sports.

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Jürgen Kaube ist Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und schreibt für das dortige Feuilleton. Außerdem verfasste er diverse Sachbücher, u.a. Die Anfänge von allem (2017), in dem er sich mit dem Beginn der Menschheitsgeschichte befasst.

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Lob des Fußballs

By Jürgen Kaube
  • Read in 12 minutes
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  • Contains 7 key ideas
Lob des Fußballs by Jürgen Kaube
Synopsis

In Lob des Fußballs (2018) geht es um die Frage, ob der Fußball noch mehr gelobt werden sollte. Autor Jürgen Kaube findet dafür eine klare Antwort: Ja, das sollte er. Diese Blinks zeigen, welche Rolle der Sport für seine Anhänger spielt und wieso er auch als Amateursport so beliebt ist. Für Laien gibt es zusätzlich ein paar Grundregeln des Fußballs und einige Anekdoten aus der Geschichte des Sports.

Key idea 1 of 7

Fußball ist ein Sport voller Widersprüche, aber gerade das macht ihn so anziehend.

Auch wenn du dich nicht sonderlich für Fußball interessierst, ist dir wahrscheinlich aufgefallen, dass Fußball die mit großem Abstand beliebteste Sportart in Deutschland ist. Fußball ist allgegenwärtig, und das nicht nur in Europa, sondern mehr oder weniger auf der ganzen Welt. Aber warum wurde ausgerechnet der Fußball so beliebt? Schließlich gibt es auch noch etliche andere Sportarten.

Auf den ersten Blick scheint der Fußballsport eine ziemlich eindimensionale Angelegenheit zu sein. Es geht schlicht und ergreifend darum, welches der beiden konkurrierenden Teams am Ende als Sieger vom Platz geht. Niemand geht in ein Spiel, um am Ende zu verlieren.

Dieser Siegerkult hat historische Wurzeln. Schon bei den olympischen Spielen in der Antike konzentrierte sich das öffentliche Interesse auf diejenigen, die ganz oben auf dem Treppchen standen. Nur für die Sieger schrieb man die vielzitierten Lobeshymnen. Wie diese Athleten gewannen, war letztlich egal. Nur, dass sie gewannen, zählte. Siegen – das sei im Sport nicht alles, sondern das Einzige, wie es der Football-Coach Vincent Lombardi einmal treffend formulierte.

Die Faszination Fußball besteht aber, im Vergleich zu anderen Sportarten, aus weit mehr als nur dem Gewinnen. Ein Beispiel: Wenn wir an den 100-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen denken, fällt uns zuallererst der Sieger ein. In diesem Fall Usain Bolt. Was die Menschen so an Fußball begeistert, und was sie erinnern, sind aber eben nicht nur die Gewinner. Denn Fußball steckt voller Widersprüche, und genau das macht diese Sportart so vielseitig und interessant. So ist es z.B. spannender, die Tabellenfahrt des stets abstiegsgefährdeten SC Freiburg zu verfolgen, als die Bayern dabei zu beobachten, wie sie einen Titel nach dem nächsten einkassieren.

Und auch auf individueller Ebene ist der Fußball ein schier endloses Ensemble aus unterschiedlichen Charakteren. Es gibt formvollendete Techniker und hüftsteife Abwehrkolosse, statistikbesessene Trainer, athletische Ausnahmetalente, gewissenlose Fußballsöldner und treue Seelen, solide Philipp Lahms und selbstverliebte Cristiano Ronaldos.

Es sind diese Gegensätze, die Fans auf der ganzen Welt in die Fußballstadien treibt. Wer den Fußball also loben und feiern möchte, muss sich diesen ganzen Kosmos der Gegensätze anschauen. Doch wieso muss man den Fußball überhaupt noch loben, wenn er doch sowieso schon so allgegenwärtig ist?

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